Saw VI - DVD

DVD Start: 06.05.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 84 min

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Inhalt

Jigsaws Nachfolger, Detective Hoffman (Costas Mandylor), ist immer noch nicht enttarnt. Wieder startet er ein mörderisches Spiel, in dem sich seine Opfer zwischen Leben und Tod entscheiden müssen. Doch gelten Jigsaws Spielregeln noch, oder handelt Hoffman längst auf eigene Rechnung? In der neuen Runde macht sich Jigsaws Witwe Jill (Betsy Russell) auf die Suche nach der Wahrheit. Und auch Hoffmans Kollegen begreifen, dass sie mit dem FBI-Mann Strahm den Falschen verdächtigt haben. Doch was immer die Mitspieler auch herausfinden, es gibt immer einen, bei dem alle Fäden zusammenlaufen: Jigsaw!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Die Fallen in SAW VI, Musikvideos (Mushroomhead mit „Your Soul is Mine“, Memphis May Fire mit „Ghost in the Mirror“), Trailer, Wendecover 1

Video on demand - Saw VI

DVD und Blu-ray | Saw VI

DVD
Saw VI Saw VI
DVD Start:
06.05.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
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Blu-ray
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Blu-ray Start:
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DVD Kritik - Saw VI

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 7/10


Jahrmarkt der Abscheulichkeiten
Der fünfte Teil dieser zur Endlosserie gewordenen Filmreihe ließ für den sechsten Teil schlimmes erwarten. War er nicht nur absolut langweilig, sondern auch komplett überflüssig. Aber der sechste Teil kommt mit viel Tempo und Spannung daher. Das Skript braucht so manche Windungen, um Plottwists herzustellen, die aber sehr bemüht wirken. Und da die Rezeptur der „Saw“-Filme nun sattsam bekannt ist, kommt nichts Überraschendes vor. Ein neuer Jigsaw ist also am Werk. Das ist dem Zuschauer bekannt. Dass die Spiele häufig ein anderes Ziel haben, als der Leidende und Zuschauer glaubt, ist auch bekannt. Das die Fallen ihren Preis fordern auch. Neu ist also gar nichts hier. Im sechsten Teil wird die Serie wahrhaftig nicht neu erfunden. Nur die sattsam bekannten Zutaten werden aufgekocht. Aber wie das so beim sechsten Kochen ist: es wird schal. Dennoch ist der Film solide, spannend und mit viel Tempo inszeniert, so dass der Zuschauer nicht merkt wie die Zeit vergeht.

Die Fallen erinnern stellenweise sehr an einen Jahrmarkt: die Erhängungskammer erinnert an ein Puppentheater, das Gaslabyrinth ist, nun ja, ein Labyrinth und das Erschießungskarussell ist das, was es ist: ein Karussell. Anhand der Konzeption der Fallen wird also das Bild eines perversen Jahrmarkts heraufbeschworen. Sehr zweischneidig die Sache: zum einen bringt es einen klitzekleinen Schuss von Ironie hinein, zum anderen macht es deutlich wozu die „Saw“-Reihe gekommen ist. Nämlich zu einem Jahrmarkt der Abscheulichkeiten. Und das kreativste an dem Film sind wie üblich die Fallen. Die Reihe der bekannten Charaktere lichtet sich weiter und es werden nicht immer logische Verbindungen zu den Vorgängerfilmen gezogen. Schön sind die Verbindungen der Story zu der Immobilienblase und vor allem an der Kritik an dem Gesundheitssystem. Dass die ersten Opfer dem Immobiliengeschäft angehörten, dürfte die Amerikaner in Folge des Marktzusammenbruchs gefreut haben. Da die weiteren Opfer zum größten Teil dem Gesundheitssystem angehören dürfte auch anhand der aktuellen amerikanischen politischen Diskussionen für Zündstoff gesorgt haben. Am Ende gibt es eine Andeutung dass es mit der Reihe weiter gehen könnte. Dazu kann man nur sagen: so langsam ist es gut.

Als Extras gibt es „Die Fallen in Saw 6“ was okay ist, da die Fallen ein bisschen erläutert werden. Ist aber nichts Besonderes. Weiter gibt es zwei Musikvideos: ein peinliches von Mushroomhead und ein langweiliges von Memphis may fire. Ansonsten nur Trailer. Dafür sind Bild und Ton hervorragend.

Mit Tempo, Spannung und Blut inszeniert einiges besser als der fünfte Teil. Da nur bekannte Zutaten aufgekocht werden, bleibt nur zu sagen: so langsam ist es gut.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Kinowelt Home Entertainment





DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 5/10


Neues Schockierendes und Quälendes aus dem bewährten Bereich Splatter und Gore, wie es einem voijeuristischen Publikum noch gerade Laune macht. Eine erbärmliche Klimax bieten da nur die sogenannten Snuff Movies oder die Hardcore-Asia-Fetisch-Filme aus Korea und Japan. Aber auch dieser sechste Teil hält einiges an menschenverachtenden Folter-Kunststückchen Parat. Alle alten immer noch den zermalmten FBI-Agenten Strahm (Scott Patterson) für den Täter, in Wahrheit aber setzt Detective Hoffman (Costas Mandylor) die Spielchen von Jigsaws (Tobin Bell) Vermächtnis perfide fort. Für diesen blutigen Parcour hat er sich den Krankenkassen-Chef William (Peter Outerbridge) ausgesucht. Mit vier effektiven Spreng-Bömbchen an Armen und Beinen bestückt bleiben diesem genau sechzig Minuten, um vier grauenhafte „Aufgaben“ zu absolvieren. Auch Jigsaws schöne und fanatisierte Witwe Jill (Betsy Russell), die von ihrem kranken Ehemann sechs mysteriöse Briefumschläge hinterlassen bekommen hat, trägt ihren Teil zu dessen Filletier-Palan bei. Doch plötzlich die Journalistin Pamela Jenkins (Samantha Lemole) mit interessanten Infos über Hoffman und die getötete Jigsaw-Schülerin Amanda (Shawnee Smith) vor ihrer Tür.

Regisseur Kevin Greutert, wird bei dem Sequel des Überraschungserfolges Paranormal Activity 2 die Regie übernehmen. Keine Frage, die Schockerreihe "Saw" um den genial-brachialen Jigsaw-Quäler hat sich zu einer der dauerhaftesten und auch effektivsten Metze-Arien der Filmhistorie entwickelt, nach den ersten beiden teilen, wurde es mitunter langweilig, der fünfte und sechste Teil zogen wieder ein wenig an. Irgendwie wird es langsam zieht, sich in den wohlverdienten Ruhestand zu begeben. Dennoch, der nächste Teil soll im Oktober 2010 in den USA in den Kinos die feste Fangemeinde abermals schocken, und dies sogar in 3D. Man darf jetzt schon gespannt sein, welche Varianten der in den USA verächtlich bezeichnete Torn Porn dann für die bluthungrigen Zuschauer bereithält. Kein Zweifel, der Folterfilm ist salonfähig geworden, und wirft wieder viele Fragen se nach seinem Ursprung, seiner Funktion und Rezeption auf. Folterfilme, sind im Grunde genommen Abbilder der Realität, wie wir sie täglich in den News erleben und erleiden müssen. Gefoltert wurde effektiv schon seit Anbeginn der Menschheit, im sehr einfallsreich mit Streckbank, etc. und in der Gegenwart sowieso: Ethisch betrachtet, befindet sich die Welt eh wieder auf dem Rückweg dorthin, kulturell gesehen die der Steinzeit und ethisch betrachtet in das Feudalsystem..

by Jean Lüdeke



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