Salt - Deluxe Extended Edition - DVD

DVD Start: 06.12.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 101 min

Salt - Deluxe Extended Edition DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Zu Beginn ihrer Karriere legte CIA-Agentin Evelyn Salt (Angelina Jolie) einen Eid auf ihre Ehre und ihr Vaterland ab. Als Salt jedoch von einem Überläufer beschuldigt wird, eine russische Schläferin zu sein, muss sie fliehen. Um einer Verhaftung zu entgehen, das Leben ihres Mannes zu schützen und dabei ihren Kollegen von der CIA immer einen Schritt voraus zu sein, muss Salt sich voll und ganz auf ihre Fähigkeiten und ihre jahrelange Erfahrung als verdeckte Ermittlerin verlassen.

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Hindi (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Hindi, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Enthüllen Sie exklusives Filmmaterial in drei Versionen des Films! Die Original-Kinoversion + zwei erweiterte, unveröffentlichte Schnittfassungen!
Die ultimative Actionheldin
Spionen-Tarnung: Die verschiedenen Looks von Evelyn Salt
Radiointerview mit Regisseur Phillip Noyce
Kommentar der Filmemacher

DVD und Blu-ray | Salt - Deluxe Extended Edition

DVD
Salt Salt
DVD Start:
20.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.
Salt - Deluxe Extended Edition Salt - Deluxe Extended Edition
DVD Start:
06.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Salt Salt
Blu-ray Start:
06.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.

DVD Kritik - Salt - Deluxe Extended Edition

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Ein weiblicher James Bond
„Salt“ kommt als DVD in drei Versionen heraus. Zum einen wäre da die Kinofassung mit einer Laufzeit von etwa 94 Minuten. Zum anderen wäre da noch die Extended Version mit einer Laufzeit von 96 Minuten und der Director´s Cut mit der längsten Laufzeit von 101 Minuten. In dieser Besprechung wird Bezug genommen auf die längste Fassung.

„Salt“ ist ein Agententhriller, der Angelina Jolie nach einer weiblichen James Bond Rolle erfüllt. Dabei bleibt die Action sehr realistisch und verzichtet auf große technische Gimmicks, sondern setzt auf Glaubwürdigkeit. Die Story schlittert haarscharf am Rande der Glaubwürdigkeit entlang. Man nimmt es gerade noch hin, dass Schläferagenten so weit gekommen sein sollen. Dennoch ist es sehr beunruhigend, wenn man bedenkt, dass nach Abschluss der Dreharbeiten in den USA elf russische Schläferagenten enttarnt und verhaftet wurden. Dass sich nicht alles im Bereich der Phantasie bewegt, schildert Regisseur Noyce in seinem Audiokommentar. Der Vater von ihm war australischer Geheimagent und erzählte ihm als Kind Geschichten. Einige davon hat er in diesem Film verarbeitet. Und ganz im Gegensatz zu solchen Effektgewittern wie „Mission Impossible“ bleibt „Salt“ realistisch. Gerade die äußeren Veränderungen der Heldin, die sie auf der Flucht vornehmen muss, sind sehr gut gezeigt. Mit einfachen Mitteln kommt ein maximaler Effekt. Und Jolie bleibt immer erkennbar. Der größte Nachteil des Filmes ist, dass alte Feindbilder wieder aufgewärmt werden. Man fühlt sich geradezu wieder in die achtziger Jahre versetzt, da es die bösen Russen sind. Andererseits ist es keine pauschale Verurteilung, sondern von realen Begebenheiten inspiriert und vor allem hatten nur die Sowjets die logistische Möglichkeit, so eine Aktion zu starten. Was den Film aber auch abseits der Spannung spannend macht, ist die Unsicherheit auf welcher Seite die Agentin Salt eigentlich steht. Das sie große Opfer bringen muss, wozu auch der offene Schluss zählt (der geradezu klar macht, dass es eine Fortsetzung geben wird), macht sie geradezu menschlich und nicht zu einer überlegenen Killermaschine. Der Grundton der Story ist düster und bekräftigt einmal mehr das tiefe Misstrauen der Amerikaner gegenüber den Staat und seinen Institutionen. Denn der Feind sitzt im System und nutzt es für seine bösen Taten. Angelina Jolie ist gut wie immer, setzt aber nach einer Dreiviertelstunde ein Art Pokerface auf und ermöglicht es dem Zuschauer somit, sich die Frage zu stellen, was sie vorhat.

Der Ton und das Bild sind exzellent. Als Extras gibt es ein Radiointerview mit dem Regisseur Philip Noyce welches ganz gut ist. Weswegen aber ein nur auf Ton basierendes Extra auf DVD gelangt ist, sei dahingestellt. Das Feature über die Actionheldin ist ein übliches PR-Portrait über Angelina Jolie, das seiner Natur gemäß natürlich voller Lob auf die Darstellerin ist. Immerhin wird herausgestellt, dass Jolie so gut wie alle Stunts selber gemacht hat und zeigt sie bei den Dreharbeiten. Und das ist interessant. Weiter gibt es ein Featurette über die Maske, das den Schwerpunkt auf die Maske legt, welche Jolie in einen Mann verwandelt. Das erlaubt einen faszinierenden Einblick in die Maskenbildnerei. Ein informativer Audiokommentar rundet die Extras ab.

Spannender mit viel realistischer Action angereichter Agententhriller, der wieder einmal das Misstrauen in staatliche Institutionen bestätigt. Der Feind sitzt im System. Angelina Jolie überzeugt sowohl in den Actionszenen wie auch in den dramatischen Sequenzen und verleiht dem Charakter Tiefe.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment