S-VHS aka V/H/S 2 - DVD

DVD Start: 07.11.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 96 min

S-VHS aka V/H/S 2 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Zwei private Ermittler suchen nach einem vermissten Studenten und brechen in dessen Haus ein, wo sie eine Sammlung von VHS-Videokassetten finden. Als sie den furchtbaren Inhalt auf den Bändern sichten, erkennen sie schnell, dass hinter dem Verschwinden des Studenten düstere Motive stecken könnten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | S-VHS aka V/H/S 2

DVD
S-VHS aka V/H/S 2 S-VHS aka V/H/S 2
DVD Start:
07.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 96 min.

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DVD Kritik - S-VHS aka V/H/S 2

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Nach dem Überraschungserfolg des Episodenhorrors „V/H/S“ im Jahr 2011 war es wenig verwunderlich, dass kurze Zeit später bereits eine Fortsetzung angekündigt wurde, die Mitte des Jahres eine kleine Kinoveröffentlichung in den USA erfuhr. Dabei orientiert sich der Found-Footage-Horror an seinem Vorgänger und baut vier Episodenfilmchen in eine gemeinsame Rahmenhandlung ein, die selbst als Horrorepisode agiert.

Larry (Lawrence Michael Levine) und Ayesha (Kelsy Abbott) sind Privatdetektive und erhalten von einer besorgten Mutter den Auftrag, nach ihrem studierenden Sohn zu suchen, welcher als vermisst gilt. In dessen Wohnung finden die zwei dutzende Videobänder mit beunruhigendem Inhalt. Während sie die Festplatte des vermeintlich vermissten Jungen kopieren, erhaschen sie einen kurzen Blick auf vier der Videobänder. Auf dem ersten sieht ein junger Mann mit künstlichem Auge plötzlich mysteriöse Gestalten, während das zweite Band von einem Fahrradausflug in den Bergen berichtet, der in einer Zombieepidemie endet. Band drei hingegen erzählt die Geschichte einer geheimnisvollen Sekte mit düsteren Absichten und das finale vierte Band zeigt die extraterrestrischen Erlebnisse einer Gruppe Jugendlicher.

Man sollte meinen, dass das Found-Footage-Genre langsam aussterben müsste, so inflationär wie es in den letzten Jahren Verwendung fand. Mittlerweile dreht aufgrund des Hypes solcher Filme jeder halbwegs ambitionierte Regisseur einen Found-Footage-Film, wobei diese trotz mangelnder Qualität leider oftmals große Erfolge an den (Heim-)Kinokassen einspielen – nicht zuletzt dank der verhältnismäßig geringen Ausgaben. So geschieht es auch, dass „V/H/S“ ein Sequel erhält, wobei der Film sich qualitativ nicht wirklich gegen seine Konkurrenz behaupten konnte. Teil zwei, auch „S-V/H/S“ genannt, besitzt nun die gleichen Schwächen seines Vorgängers, die vor allem darauf abzielen, dass die einzelnen Episoden keinerlei Zusammenhang besitzen und der Film somit wie die Aneinanderreihung von vier mittelmäßigen Kurzfilmen wirkt. Die darum gesponnene Rahmenhandlung ist darüber hinaus eine billige Kopie der Geschehnisse im ersten Teil und zeigt mangelnde Innovationsfähigkeit seitens der Regisseure.

Während die erste Episode (Phase I Clinical Trials) ihr Potenzial fast gar nicht nutzt, überrascht der zweite Kurzfilm (A Ride in the Park) durch den bisher meist ungenutzten Blickwinkel des Zombies selbst. Der beste Kurzfilm ist Episode drei (Safe Haven), welche von einer Sekte erzählt: Hier gibt es die meiste Gewalt und die gelungenste Vermischung verschiedenster Genres. Schlusslicht des Films ist die finale vierte Episode (Slumber Party Alien Abduction), welche sich mit Aliens befasst. Hier geschieht ein Großteil der Handlung im Dunklen und durch die ständig wackelnde Kamera lässt sich absolut nichts erkennen. Die Rahmenhandlung (Tape 49) reiht sich qualitativ in die Mitte ein, denn auch hier fehlen die Überraschungen.

Ärgerlich ist zudem, dass der deutschen FSK-18 Version fast fünf Minuten Gewaltszenen fehlen, was man in allen Segmenten deutlich zu spüren bekommt – am meisten jedoch in der dritten Sequenz, welche so einen Großteil ihres Schauwertes verliert.

Die Bildqualität der DVD schwankt enorm, was jedoch an den verwendeten Aufnahmegeräten liegt und vermutlich absichtlich geschehen ist. Jedoch stört es nach einer Weile enorm, dass man viele der Geschehnisse aufgrund der ständig wackelnden Kamera nicht mitbekommt.
Der deutsche Ton klingt dann letztendlich auch wie der auf einer Heimaufnahme mit einer billigen Digitalkamera...

Fazit: Zwar gelingt es dem Sequel, seinen Vorgänger qualitativ leicht zu übertrumpfen, doch ändert dies nichts daran, dass die unzusammenhängenden Segmente meist nur innovationslose Kurzfilme ohne adrette Schauspieler sind. Hier lohnt höchsten ein ungeschnittener Import – für Fans!

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by Yannik Riedl
Bilder © Sunfilm Entertainment