Rogue One: A Star Wars Story - DVD

DVD Start: 04.05.2017
FSK: ab 12 - Laufzeit: 128 min

Rogue One: A Star Wars Story DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Mit Rogue One: A Star Wars Story startet der erste Film, der unter der Rubrik A Star Wars Story läuft, in den deutschen Kinos. Während die Filme der Star Wars ™ Saga – darunter auch der mit über neun Millionen Besuchern phänomenal erfolgreiche Star Wars: Das Erwachen der Macht – eine fortlaufende Geschichte rund um die Familie Skywalker erzählen, werden die „A Star Wars Story“ -Filme in sich abgeschlossene Abenteuer sein, die stilistisch neue Wege beschreiten, zeitlich und räumlich losgelöst sind und vollkommen neue Facetten und Charaktere der Star Wars - Galaxis beleuchten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Rogue One: A Star Wars Story

DVD
Rogue One: A Star Wars Story Rogue One: A Star Wars Story
DVD Start:
04.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 128 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Rogue One: A Star Wars Story Rogue One: A Star Wars Story
Blu-ray Start:
04.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 134 min.
Rogue One: A Star Wars Story (2D & 3D Steelbook Edition) Rogue One: A Star Wars Story (2D & 3D Steelbook Edition)
Blu-ray Start:
04.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 134 min.

DVD Kritik - Rogue One: A Star Wars Story

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Es steht in den Sternen
Eigentlich wollte George Lucas keinen neuen „Star Wars“-Film mehr machen. Ursprünglich war die Saga auf neun Filme angelegt, doch nach den durchwachsenen Kritiken zu seiner zweiten Trilogie, gab er das Vorhaben auf und trennte sich sogar von seinem Goldesel und veräußerte ihn an Disney. Wenig erstaunlich, dass dieses große Filmstudio kein Interesse daran hatte, die Saga brachliegen zu lassen und startete nicht nur eine Trilogie welche die Saga fortspinnt, sondern legt sogar mit „Rogue One“ ein Spin-Off vor, welches für sich allein steht. Rogue One: A Star Wars Story SzenenbildWobei das nicht so ganz richtig ist. Der Film erzählt die Saga an sich zwar nicht weiter, ist aber eng mit dem, zeitlich gesehen, ersten „Star Wars“-Film, „Eine neue Hoffnung“, verknüpft.

Es geht darum wie die Baupläne des Todessterns erbeutet werden sollen die dann letztlich dazu beitragen, dass Luke Skywalker den Todesstern vernichten kann, da man anhand der Pläne weiß, wohin die Torpedos geschossen werden müssen. Fans dürfte es dann auch erfreuen, dass viele der ikonischen Figuren der ursprünglichen Trilogie hier vorkommen. Zwar sind Darsteller wie Peter Cushing und Carrie Fisher mittlerweile verstorben, doch können sie per CGI für ihre wenigen Szenen wieder zum Leben erweckt werden. Aber die meisten dürften sich auf einen Auftritt von Darth Vader freuen und auch die Lieblingsdroiden treten mal kurz in Erscheinung. Doch auch hier hat wieder ein Droide einen zentralen Auftritt und sorgt für einigen Humor. Den der Film auch durchaus nötig hat, denn er ist erstaunlich düster ausgefallen. Vor allem das Ende widerspricht einigen Hollywoodkonventionen. Ob man ihn deshalb als „erwachsen“ bezeichnen kann, wie es viele Fans in den Foren behaupten, ist ziemlich übertrieben, denn das würde eine ausgearbeitete Story verlangen, welche aber nicht vorhanden ist. Hier ist alles in einem großen Spielzeugland angesiedelt wo es einzig um die Action und Zerstörungsorgien geht. Das ist auch sehr beeindruckend gemacht und durchaus spannend und mit zugehörigen „Wow-Effekten“ versetzt. Auch wenn man sich bemüht der neuen Heldin eine Tragik zu verleihen, so kommt die doch etwas zu kurz und wirkt etwas hilflos. Schließlich gibt es hier wieder eine problematische Vater-Tochter-Beziehung, und sogar zu einem Ersatz-Vater, was den Fans hinlänglich bekannt vorkommen dürfte. Ansonsten folgt der Streifen den Gesetzmäßigkeiten eines Kriegsfilmes. Ein Haufen zusammengewürfelter Außenseiter die unterschiedlicher nicht sein könnten, geht auf ein Himmelfahrtskommando, um eine wichtige Aufgabe für das Allgemeinwohl zu erledigen. Rogue One: A Star Wars Story SzenenbildMan lernt sich kennen, rauft sich zusammen, überwindet die ideologischen und psychologischen Barrieren und akzeptiert die Opferbereitschaft für die Sache. Warum fühlt man sich in einigen Szenen durchaus an die Konflikte im Nahen Osten wie Irak und Afghanistan erinnert, wenn in den Straßenschluchten einer Stadt in der Wüste gekämpft wird? So dünn die Story auch ist, man bekommt was man erwartet und wird mit Action, Witz und Spezialeffekten beliefert und fühlt sich sehr gut unterhalten. Wie der „Star Wars“ Kosmos um die Filme mit Büchern, TV-Serien und Comics angereichert worden ist, sollen nun in Zukunft mehr solche Spin-Offs auf den Markt kommen. Ein Solofilm über die Abenteuer des jungen Han Solo ist bereits in Arbeit. Wenn der dann auch noch eine Geschichte erzählt und sich nicht in Querverweisen und Action erschöpft, dann kann die Messlatte durchaus höher gehängt werden.

Wie eigentlich schon zu erwarten war, sind sowohl das Bild als auch der Ton exzellent. Leider gibt es keinerlei Extras was eine Schande, aber mittlerweile bei einigen Großproduktionen üblich geworden ist, da sich die Extras dann auf die BDs und auf teurere Sondereditionen beschränken.


Fazit:
Actionreiche Fankost mit tollen Bildern die viele Querverweise auf die erste Trilogie liefert. Leider ist die Story recht mau und man folgt den gängigen Mustern eines Kriegsfilmes. Dennoch sehr unterhaltsam.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment