Return of the Living Dead (Horror Cult Uncut) - DVD

DVD Start: 11.01.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 87 min

Return of the Living Dead (Horror Cult Uncut)  DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Zwei tölpelhafte Angestellte eines medizinischen Warenlagers erwecken versehentlich eine Leiche wieder zum Leben, die von einem unstillbaren Hunger auf menschliche Gehirne geplagt wird. Zum Glück gelingt es ihnen, den allzu lebhaften Toten wieder einzuäschern. Doch als dessen traurige Reste auf einen nahegelegenen Friedhof geschwemmt werden, rüttelt das eine ganze Bande fleischfressender Zombies aus dem wohlverdienten ewigen Schlaf. Die Sargdeckel lüften sich - und nun geht der Totentanz erst richtig los!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch Mono
Englisch Mono
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- 2 original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Return of the Living Dead (Horror Cult Uncut)

DVD
Return of the Living Dead (Horror Cult Uncut) Return of the Living Dead (Horror Cult Uncut)
DVD Start:
11.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Return of the living Dead - Verdammt, die Zombies kommen (limitierte Steebook-Edition) Return of the living Dead - Verdammt, die Zombies kommen (limitierte Steebook-Edition)
Blu-ray Start:
30.08.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Return of the Living Dead (Horror Cult Uncut)

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 9/10


Nach der Cult Classics Reihe mit den ungeschnittenen Actionfilmen gibt es nun auch eine preisreduzierte Reihe mit Klassikern des Horrorfilms hauptsächlich aus den 1980ern. In diesem Jahrzehnt boomte zwar das Genre aufgrund des Auftretens von Video und der damit verbundenen Möglichkeit Filme auch ohne das Kino zu vermarkten, führte aber angesichts der Fülle auch zu viel Ausschuss. Und so ist dieses Jahrzehnt Horrormäßig gesehen doch eher zwiespältig. Aber mit „Return of the living Dead“ gelang ein wahrer Kultfilm, der durchaus innovativ ist und die Entwicklung der modernen Zombies vorwegnahm. Aber allein schon die Tatsache, dass der Kultfilm „Return of the living Dead“, besser bekannt als „Verdammt die Zombies kommen“, hier wirklich ungekürzt ist, ist für Fans natürlich schon ein Kaufanreiz genug. Schließlich ist der Film selten genug in seiner ursprünglichen Länge erhältlich gewesen. Dabei ist der Film keineswegs ein harter Splatterfilm. Trotz einiger heftiger Sequenzen, die hier endlich mal in allen Einzelheiten zu sehen sind, gehört der durchgängig humoristische Tonfall zu den zentralen Merkmalen. Angenehmerweise ist der Humor nicht bemüht. Wie oft ist der Humor so dermaßen fehl am Platze, dass die meisten Horrorkomödien eher ein Schrecken für sich geworden sind. Aber „Return“ hat den richtigen Weg gewählt und keineswegs den Horror und die Gewalt vernachlässigt. Selbst einige humoristische Elemente sind voller Grauen. Etwa, wenn zwei kranke Männer erfahren, dass sie schon längst klinisch tot sind. Das führt zwar humoristisch zu keinen Schenkelklopfern, wirkt aber dennoch nach und nimmt etwas vom Schrecken, weil es sich auf den Grundton auswirkt. Zum anderen war der Film bahnbrechend, da er einige Aspekte in den Zombiefilm einführte, die man bis dato nicht gekannt hatte und nunmehr zum Repertoire hören. So etwa rennen die Zombies hier, können teilweise reden und haben kognitive Fähigkeiten. Von wegen „28 days later“ war ein Stilbruch, indem man die Zombies rennen ließ. In Sachen kognitiver Fähigkeiten führt der Film aber schon Ansätze aus „Day of the Dead“ von George A. Romero weiter (die dann in „Land of the Dead“ erweitert wurden). Aber gesprochen hatten und haben sie seitdem nicht mehr, abgesehen von den vielen (genauer: vier) Fortsetzungen des Filmes, die sich aber nur noch einiger zentraler Elemente bedienten und eigenständige Geschichten erzählten. Stichwort „Hiirrrn!!“. In „Return of the Living Dead“ gibt es einige sehr gute Einfälle, die den Status als Kultfilm absolut rechtfertigen. Und das obwohl wirkliche Lachelemente kaum vorhanden sind. Aber die vielen dezent eingestreuten Aspekte sorgen für ein Vergnügen und lassen den Zuschauer in fast jeder Szene etwa entdecken. So steht etwa auf einer Augenarzttafel, dass der Boss ein Sklaventreiber ist. Aber auch die legendäre Stripteaseszene auf dem Friedhof gehört zu einigen schönen Erinnerungen an den Film und nimmt auf gekonnte Art und Weise den Aspekt auf das Korn, das ziemlich oft Nacktheit im Horrorfilm völlig unmotiviert gezeigt wird. Diese Ironie macht den Film aus, leidet aber manchmal an der Hysterie der Figuren, die ewig herumschreien. Doch trotz dieses generell vorhandenen Witzes ist der Film recht düster, zynisch und hoffnungslos. Wofür nicht nur die vielen Fortsetzungen sprechen, sondern auch einen selten gelungenen Genremix bieten, weil das Stammgenre nicht vernachlässigt wird. Ein Kultfilm im besten Sinne des Wortes.

Der Ton und das Bild sind gut. Extras sind abgesehen von dem Originaltrailer leider überhaupt nicht vorhanden.

Ein Kultfilm im wahrsten Sinne des Wortes, wofür nicht nur die bislang vier Fortsetzungen sprechen. Bemerkenswert ist schon allein die Tatsache, dass hier mal eine selten gelungene Verbindung von Horror und Humor zu finden ist, ohne das die ernste Thematik darunter leidet. Gore, Grauen und Gekicher.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © 20th Century Fox