Restrepo - DVD

DVD Start: 07.07.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

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Inhalt

"Restrepo" ist der Name eines Außenpostens der US-Armee im afghanischen Korengal-Tal, von den GIs auch „Tal des Todes“ genannt: Nirgendwo anders in Afghanistan hatte die USA mehr gefallene Soldaten zu beklagen. Über ein Jahr hinweg begleiteten die Regisseure Sebastian Junger und Tim Hetherington ein Platoon der 173. US-Luftlandebrigade bei ihrem Einsatz und zeigen dabei den durch Feuergefechte geprägten, schonungslosen Alltag der Truppe. Dabei kommen weder Diplomaten oder Generäle zu Wort, sondern ausschließlich Fußsoldaten. Somit hat der Zuschauer erstmals die Möglichkeit, einen nach heutigen Verhältnissen geführten Krieg komplett aus Sicht der Bodentruppen zu erleben.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment
Tonformate:
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews mit den Soldaten

DVD und Blu-ray | Restrepo

DVD
Restrepo Restrepo
DVD Start:
07.07.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Restrepo Restrepo
Blu-ray Start:
07.07.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Restrepo

DVD Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 9/10


Täglich sehen wir in den Nachrichten, wie Menschen in den Krisengebieten ihr Leben lassen müssen und auch Hollywood hat sich schon in diese Gegenden gewagt, um ihre Versionen von Helden und Feinden darzustellen. Doch jetzt kommt „Restrepo“. Eine Dokumentation über das wahre Leben eines amerikanischen Soldaten und das in der gefährlichsten Gegen der Welt: das afghanische Korengal Tal - Bewegend! Realistisch! Brutal! Brilliant!

Der amerikanische Journalist Sebastian Junger und der britische Fotograf Tim Hetherington haben eine amerikanische Truppe von Soldaten genau ein Jahr lang begleitet und nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise, die kaum schonungsloser und realistischer sein könnte. Man sieht wie Soldaten, die echt und keine Schauspieler sind, ihre Gedanken, ihre Ängste, ihre Vorahnungen mit der Kamera teilen. Man bekommt einen unheimlichen Blick hinter die Kulissen des Krieges und schaut man sich die Nachrichten an, wie erneut Soldaten gefallen sind, nimmt man dies beinahe anteilnahmslos hin. Bei „Restrepo“ schaut man über die bloßen Bilder hinweg – man ist mittendrin.

Direkt zu Beginn des Films bekommt man die ganze emotionale wie visuelle Wucht zu spüren, wenn erklärt wird, warum der errichtete Vorposten den Namen „Restrepo“ trägt und wie die Soldaten ihre eigene Lage sehen: kein Tag vergeht ohne Schusswechsel. Sei es mitten in der Nacht oder in der brütenden Mittagshitze unter der Sonne Afghanistans, sie sind immer in Gefahr und spüren unmittelbar, welche Form der Terrorismus inzwischen angenommen hat.

Zwischen Einheimischen, die nicht annähernd verstehen können, was die Amerikaner machen oder welche Möglichkeiten sie bieten und den eigenen Verwandten, die sich zu Todfeinden der Amerikaner erklärt haben, stecken die Soldaten der 173. US-Luftbrigade in einem ausweglosen Kampf fest. Umzingelt von Feinden, versuchen sie nichts weiter als das Gebiet zu sichern und letztendendes sich selbst zu beschützen.

Diese unglaubliche Tatsache, die mit erschütternden Bildern bewiesen wird, in Kombination mit vielleicht noch erschreckenderen Interviews mit Soldaten, die diese Hölle des Korengal-Tals überlebt haben und nun mit ihrem „normalen“ Leben und den Erinnerungen klar kommen müssen, ist wirklich bemerkenswert.

Es ist aber gleichzeitig auch so bewegend zu sehen, wie jeder einzelne Soldat mit dem Tod eines Kameraden umgeht, während die Kamera in keineswegs voyeristischer Art und Weise dabei ist oder wie einer der Soldaten erzählt, dass er seit Monaten schon nicht mehr geschlafen hat, seit er wieder Zuhause ist, weil er jedes Mal die Gesichter seiner gestorbenen Freunde sieht.

Wie traurig real die Situation ist und gleichzeitig gefährlich sieht man zusätzlich daran, dass Tim Hetherington beim Dreh einer weiteren Dokumentation von gaddafitreuen Soldaten mit einem Granatenangriff getötet wurde.

Dieser Film ist mehr als nur eine Dokumentation. Es ist ein Zeugnis für die Grausamkeit des Krieges, ohne dabei selbst zu werten.

Eine fantastische Dokumentation, die einen auch Wochen später noch emotional bewegen wird.

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by Sven Hensel
Bilder © Kinowelt Home Entertainment