Resident Evil: The Final Chapter - DVD

DVD Start: 06.07.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 103 min

Resident Evil: The Final Chapter DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als einzige Überlebende des Krieges, der als letzter Widerstand der Menschheit gegen die Untoten geplant war, muss Alice nun dorthin zurückkehren, wo der Alptraum begann - Raccoon City, wo die Umbrella Corporation ihre Truppen für einen finalen Schlag gegen die Überlebenden der Apokalypse versammelt...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures / Constantin Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Stunts und Waffenarsenal (ca. 9 Min.), Den Hive erkunden (ca. 4 Min.), Die Dreifaltigkeit der Bösewichte und die Frauen aus Resident Evil (ca. 6 Min.), Regieführung bei „The Final Chapter“ (ca. 5 Min.), Rola als Cobalt (ca. 3 Min.), Von Heiligen zu Sündern (ca. 8 Min.), Trailer Deutsch, Trailer Englisch


DVD und Blu-ray | Resident Evil: The Final Chapter

DVD
Resident Evil: The Final Chapter Resident Evil: The Final Chapter
DVD Start:
06.07.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
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Blu-ray Start:
06.07.2017
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DVD Kritik - Resident Evil: The Final Chapter

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 7/10


Ausgekaut
Der Zusatz des Titels gibt es schon vor: “Resident Evil – The Final Chapter” ist in der Tat der letzte Film des Franchise. Wobei man sich da nicht ganz sicher sein kann. Denn erfolgreiche Franchises sind oft nicht tot zu kriegen. Sie sind mehr oder weniger die Zombies Hollywoods. Man könnte dann schon fast befürchten, dass es bald ein Prequel oder ein Remake geben wird. Doch das ist Zukunftsmusik. Vielmehr gibt es erst einmal das Finale. Und es ist deutlich zu merken, dass die Luft raus ist. Resident Evil: The Final Chapter SzenenbildEs fielen den Machern wohl nicht mehr viele Neuigkeiten ein und das ist permanent zu spüren. So hält man sich gar nicht erst damit auf, eine Geschichte erzählen zu wollen. Vielmehr kann die Story auch auf einen Bierdeckel geschrieben werden.

Alice, tough und gut wie immer: Milla Jovovich, deren Alter zu einer Hagerkeit geführt hat, die hervorragend zu der Rolle passt, hat den Anschlag auf Washington überlebt und macht sich auf ihren Weg. Ein Ziel wird ihr gegeben, als sich die Red Queen bei ihr meldet und berichtet das es ein Antiserum zum T-Virus gibt. Wie das vonstattengehen soll, wenn alle Infrastruktur zerstört ist, sei einmal dahin gestellt. Allerdings hat Alice nur zwei Tage Zeit, da die Umbrella Corporation dann die letzten menschlichen Bastionen vernichten will, um unter ihrer eigenen Führung einer neuen Menschheit Raum zu geben. Aufgrund der Aufgabe werden bei Alice unangenehme Erinnerungen geweckt, denn sie muss, um das Mittel zu holen, in den Hive zurückkehren. Also dorthin, wo alles begann. Was für ein Finale einer Filmserie geschickt gemacht ist, denn so schließt sich ein Kreis. Zwar ist es mehr oder weniger überflüssig, einige Ausschnitte aus dem ersten Film einzubauen, welche mehr oder weniger einzig deutlich machen, wie sehr die Anlage verfallen ist, doch einige Situationen wiederholen sich nun unter anderen Vorzeichen. Zusammen mit anderen Getreuen muss also Alice nicht nur gegen Zombies antreten und ihre Erzfeinde von Umbrella besiegen, sondern auch noch die Fallen des Hive überwinden. Da merkt man deutlich die Ursprünge des Stoffes aus einem Videospiel. Die Helden hangeln sich von Level zu Level und fast jede Falle oder jeder Standort fordern ihre Opfer. Das kann aufgrund der fehlenden Story ermüdend wirken, aber die permanente Action lässt einen kaum Zeit zum Luft holen. Zudem es einige sehr beeindruckende Szenen gibt. Vor allem ist die Kameraarbeit mehr als gelungen. Manchmal ist der Film zwar etwas dunkel geraten, aber gerade dann können die Arbeit mit Lichtern, Reflektionen und Farben umso mehr beeindrucken. Resident Evil: The Final Chapter SzenenbildEs sieht einfach gut aus. Fans können also beruhigt zugreifen da sie bekommen was sie erwarten und man fühlt sich einfach gut unterhalten und muss sich nicht bei dem Konsum anstrengen. Aber es lässt sich nicht vermeiden festzustellen, dass die Luft raus ist und der Film der wohl bislang schwächste ist. Es wird also wirklich Zeit für ein Finale.

Das Bild und der Ton sind sehr gut. Die Extras sind vielfältig und geben einige interessante Einblicke wobei der Werbecharakter deutlich überwiegt und manche Aspekte etwas unfreiwillig komisch geraten. So gibt es ein Extra über Rola, welche in Japan ein Popstar ist, hierzulande aber kaum bekannt ist. Ihre Besetzung ist eine Konzession an die japanischen Fans und den Ursprung des Spiels. Wenn sie aber über den Klee gelobt wird und sie selber ihren Charakter vorstellt, so kann man sich ein Lachen nicht verkneifen, da die Figur kaum vorkommt, so gut wie keinen Dialog hat und auch den Zombies recht schnell zum Opfer fällt. Abgesehen von solchen Aspekten ist es aber lobenswert zu erfahren, dass die Darsteller ihre Stunts selber gemacht haben und man bekommt Einblicke in die Entstehung des Filmes.


Fazit:
Auch wenn man sich gut unterhalten fühlt und es einige beeindruckende Szenen gibt, so ist doch nicht zu übersehen, dass aus dem Franchise die Luft raus ist. Eine Story ist nicht vorhanden und indem sich der Kreis schließt wird zwar alles rund, wiederholt sich aber auch und spricht für eine Einfallslosigkeit.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures / Constantin Film