Resident Evil: Retribution - DVD

DVD Start: 14.03.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 92 min

Resident Evil: Retribution DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die letzte und einzige Hoffnung der Menschheit heißt Alice (Milla Jovovich). Ohne einen sicheren Rückzugsort jagt die unerschrockene Heldin diejenigen, die für den Ausbruch der Seuche verantwortlich sind und sucht in der streng geheimen Umbrella-Schaltzentrale nach einer Lösung. Doch je tiefer Alice in das Gebäude und seine Geheimnisse eindringt, desto mehr offenbart sich ihr ihre eigene mysteriöse Vergangenheit. Ihre Jagd führt sie von Tokio über New York und Washington D.C. bis nach Moskau und gipfelt schließlich in einer erschreckenden Enthüllung, die sie zwingt, all das, was sie bisher als die Wahrheit angesehen hat, neu zu überdenken. Mit der Hilfe ihrer Freunde und neuen Verbündeten muss Alice ums nackte Überleben kämpfen. Die Welt steht am Abgrund und die Zeit läuft langsam ab...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment / Constantin Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Resident Evil Special (ca. 49 Min.), Trailer: Story of Alice (ca. 3 Min.), Audiokommentar, Darstellerinfos

Video on demand - Resident Evil: Retribution

DVD und Blu-ray | Resident Evil: Retribution

DVD
Resident Evil: Retribution Resident Evil: Retribution
DVD Start:
14.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Resident Evil: Retribution Resident Evil: Retribution
Blu-ray Start:
14.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.
Resident Evil: Retribution (Premium Edition) (Blu-ray 3D) Resident Evil: Retribution (Premium Edition) (Blu-ray 3D)
Blu-ray Start:
14.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Resident Evil: Retribution

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 4/10


Auf Videospielreihen basierende Filme sind bekanntermaßen zwar oft große Kassenschlager, doch finden sich unter ihnen nur sehr selten wirklich zumutbare Exemplare. Während „Silent Hill“ in seinen Grundzügen noch zu überzeugen weiß, werfen Verschnitte wie „Far Cry“ und „Alone in the Dark“ einen großen Schatten über das Genre. In „Resident Evil – Retribution“ mimt Milla Jovovich nun bereits zum fünften Mal die Videospielheldin Alice, die sich der Umbrella Corporation in den Weg stellt.

Alice (Milla Jovovich, „Das fünfte Element“) erwacht in ihrem idyllischen Zuhause mitsamt Tochter (Aryana Engineer, „Orphan“) und Ehemann. Doch bald muss sie feststellen, dass sie sich in Wirklichkeit in einem Testcenter der Umbrella Corporation befindet, aus dem ihr mit Hilfe von Ada Wong (Bingbing Li, „The Forbidden Kingdom“) die Flucht gelingt. Ein gut ausgerüstetes Team ist auf dem Weg, die beiden aus den Fängen der Red Queen zu befreien und das Center mitsamt seiner schaurigen Kreaturen zu zerstören. Allerdings stellen sich den Flüchtlingen Jill Valentine (Sienna Guillory, „Kiss Kiss Bang Bang“) und Rain (Michelle Rodriguez, „Machete“) in die Quere.

Nachdem er 2002 beim ersten Teil der Reihe und 2010 beim bis dato vierten Teil Regie führte, arbeitet „Alien vs. Predator“-Regisseur Paul W. S. Anderson auch wieder bei der vierten Fortsetzung hinter der Kamera. Zum zweiten Mal wird ein Film der „Resident Evil“-Reihe in 3D visualisiert, welches als die simpelste Erklärung für den zunehmenden Handlungsverfall herhalten könnte.
Denn während die Actionstreifen mit jedem Mal immer bunter, lauter und vor allem visuell erschlagender werden, lässt man Handlung, Logik und roten Faden leider links liegen: Einmal mehr in einem unterirdischen Bau wird die immer gleiche Hauptdarstellerin samt ihren austauschbaren Lakaien von einer Horde immer stärkerer, letztendlich aber doch wirkungsloser Untoter konfrontiert.
Es existiert absolut keine Story, sodass es nicht weiter verwunderlich ist, dass der Zuschauer nacheinander mit drei Enden konfrontiert wird, von denen keines die Geschichte so recht abrundet. Dabei besonders ironisch: das DVD-Cover kündigt in großen Lettern den Beginn des „letzten Kampfes“ an, während ein sechster Teil schon längst in Planung ist und 2014 in den Kinos anlaufen soll.
Hinzu kommen absolut unmöglich konstruierte Dialoge, die wohl bei einer Kneipentour entstanden sind, sowie unzählige halbherzige Computeranimationen. Hier hätte das Motto „weniger ist mehr“ durchaus Verwendung finden dürfen.
Immerhin hat man bei der „Goldenen Himbeere“ Milla Jovovichs fehlendes Talent erkannt und es ihr mit einer Nominierung für die Beste – pardon, Schlechteste Schauspielerin gedankt. Bleibt zu hoffen, dass die Pläne für einen sechsten Teil doch noch in Rauch aufgehen.

Bild und Ton der DVD überzeugen – der deutsche Ton liegt dabei sowohl in Dolby Digital als auch in DTS vor; vorbildlich!
Das Bonusmaterial umfasst knapp 50 Minuten und gibt interessante Einblicke in die Entstehung des Films, besonders in die Konzipierung der zahlreichen Animationen. Im Zweifelsfall gilt: Lieber das Bonusmaterial statt des Films anschauen.

Fazit: Fade Fortsetzung ohne Herz, dafür mit allerhand Blut und Hau-Drauf-Action. Eine fehlende Handlung, emotionslose Schauspieler und überengagierte Post-Production-Mitarbeiter geben dem Film den Rest. Knockout!


by Yannik Riedl
Bilder © Paramount Home Entertainment / Constantin Film