Resident Evil: Vendetta - DVD

DVD Start: 03.08.2017
FSK: ab 18 - Laufzeit: 93 min

Resident Evil: Vendetta DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ein skrupelloser Feind, der auf Rache aus ist, lässt einen neuen brutalen und tödlichen Virus auf die Menschheit los. BSAA Captian Chris Redfield fordert Hilfe von Agent Leon S. Kennedy und Professor Rebecca Chambers an, um den Todesboten in die Knie zu zwingen und New York City zu retten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Italienisch, Holländisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Standfoto-Gallerie
Begleitkommentar der Filmemacher

DVD und Blu-ray | Resident Evil: Vendetta

DVD
Resident Evil: Vendetta Resident Evil: Vendetta
DVD Start:
03.08.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Resident Evil: Vendetta Resident Evil: Vendetta
Blu-ray Start:
03.08.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Resident Evil: Vendetta

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Rache durch Apokalypse
Das Franchise von „Resident Evil“ wird zunehmend unüberschaubar, aber eine Gans die goldene Eier legt schlachtet man nicht. Nachdem sich die Computerspiele schon früh einen Namen gemacht haben, gab es im Zuge dessen Comics dazu, sehr viel unterschiedliches Merchandise, einige in sich abgeschlossene Manga-Serien und natürlich hat die Reihe von Kinofilmen mit Milla Jovovich auch eine Öffentlichkeit abseits der Gamer-Gemeinde geschaffen. Resident Evil: Vendetta SzenenbildIm Zuge dessen konnte man leicht übersehen, dass es auch animierte Filme zu dem Franchise gibt. Passend zum letzten Kinofilm kommt nun ein weiterer japanischer Anime mit den Zombiejägern heraus. Doch ist der Film nicht gezeichnet und so kommen einige spezielle Eigenarten von Animes, wie etwa die großen Augen, nicht vor. Vielmehr ist der Film komplett am Computer entstanden.

Das man sich beeilt hatte und nicht allzu viel Geld vorhanden war, jedenfalls im Vergleich zu großen Hollywoodproduktionen, merkt man vor allem an den größtenteils kargen Hintergründen, die kaum Details aufweisen und in denen nicht viel passiert. So sind etwa die Straßen New Yorks erstaunlich menschenleer und es kommen nur Passanten oder Hintergrundstatisten vor, wenn man sie dramaturgisch braucht. Auch hat man auf Details verzichtet. So sind die Haare Betonfrisuren die sich nur äußerst selten im Wind bewegen. Auch haben die Gesichter eine recht sparsame Mimik und beschränken sich auf das Notwendigste. Natürlich sieht alles optisch aus wie ein Computerspiel und schafft so eine gute Symbiose zwischen Spiel und Verfilmung. Manche möchten wahrscheinlich selber zum Controller greifen, um in der Handlung mitzumischen. Dazu passt es auch das einige kleinere Sequenzen aus der Ego-Shooter-Perspektive zu sehen sind. Aber die schnelle und sparsame Produktion die man an dem Stil bemerken kann, ist noch kein Qualitätsmerkmal. Natürlich stuft es den Film etwas herab und Herzblut bei der Herstellung kann man nicht bemerken, eher ein finanzielles Kalkül. Aber die Action ist sehr eindrucksvoll und erstaunlich realistisch gerade in den Bewegungsabläufen. Was daran liegt, dass der Film mit dem Motion Capture Verfahren hergestellt worden ist. Sprich: Schauspieler und Stuntmen haben die Figuren gespielt, deren mimische und Bewegungsmuster dann komplett in den Rechner übertragen worden sind. Es wird viel geschossen und gekämpft und es gibt einige stimmungsvolle Szenen und gerade das Finale ist sehr gelungen. Resident Evil: Vendetta SzenenbildUnd eine Verfolgungsjagd mit den Zombiehunden ist äußerst rasant. Da ist die Story auch sehr nebensächlich und es gibt ab und an zu viele pathetische und alberne Reden, aber wer sich im Franchise auskennt und mehr davon will, der erwartet eine Horroraction und die bekommt er auch hier. Garniert mit einem Bodyhorror wie er in Japan beliebt ist. Fans bekommen also was sie wollen, andere dürften befremdet sein und die Anspielungen auf die Spiele nicht verstehen.

Das Bild als auch der Ton sind sehr gut. Bei einem Animationsfilm kann man eigentlich nicht viele Extras erwarten und so ist man froh einen Audiokommentar zu bekommen. Der Rest der Specials beschränkt sich auf Teaser, Trailer und eine Bildergalerie.


Fazit:
Bei der eindrucksvoll gestalteten Action kann man auf die karge Story verzichten. Einzig die schnelle und sparsame Umsetzung stört etwas, aber für den schnellen Genuss zwischendurch genau richtig. Vor allem für Fans.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment