Repeaters - DVD

DVD Start: 12.07.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 86 min

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Inhalt

Sonia (Amanda Crew), Kyle (Dustin Milligan) und Mike (Richard De Klerk) sind auf Zwangsentzug in einer Drogenklinik. Eines Tages haben sie einige unheimliche Déjà-vus, als würden die Ereignisse vom Vortag erneut stattfinden. Von diesem Punkt an beginnt für die drei ein unerklärlicher Zyklus, bei dem sich der selbe Tag stets wiederholt. Zuerst sind sie verunsichert, doch dann erkennen sie, dass ihre Taten am nächsten Morgen ungeschehen sind und schnell nehmen wagemutige Aktionen und Rachefeldzüge Überhand. Die Situation eskaliert und die drei spalten sich in zwei Lager. Kyle und Sonia fühlen sich schuldig und wollen den Menschen helfen, während Mikes Handlungen immer gewalttätiger werden. Kyle und Sonia geben sich alle Mühe ihn zu stoppen, doch Mike schreckt vor nichts zurück. Auch nicht dem Versuch, seine einst besten Freunde zu töten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Repeaters

DVD
Repeaters Repeaters
DVD Start:
12.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Repeaters Repeaters
Blu-ray Start:
12.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

DVD Kritik - Repeaters

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 7/10


„Und täglich grüßt das Murmeltier“ war doch epochemachend. Wie viele Filme haben sich des Themas angenommen und variiert. Teils erfolgreich wie „Butterfly Effect“, teils nicht. Die gelungene Grundidee sorgt ja für viele Möglichkeiten, nur muss man dann aufpassen, dass man nicht andere Filme kopiert. Aber die Idee, dass sich ein bestimmter Tag immer wiederholt, kann auch auf verschiedene Genres angewendet werden. „Repeaters“ entfernt sich deutlich von der komödiantischen Ebene und ist ein Thrillerdrama, welches durchaus solch beängstigende Züge annimmt, dass es schon fast ein Horrorfilm sein könnte. Wobei schon eine kleine aber feine Änderung dabei eine effektive Wirkung hat: ein und derselbe Tag wiederholt sich nicht nur für einen einzelnen, sondern gleich für drei Personen. Die können sich später an alle Änderungen und Abläufe erinnern, im Gegensatz zu allen anderen Menschen, aber sie können auch nicht sterben und müssen im Grunde keinerlei Konsequenzen fürchten. Einige empfinden das als gute Gelegenheit, mal endlich ungestraft über die Stränge schlagen zu können. Der zweite geschickte Dreh besteht jetzt darin, dass einer der drei aufgrund der vielen Möglichkeiten durchdreht und für alle in seiner Umgebung zur Gefahr wird. Und wie soll er aufgehalten werden, wenn sich doch der nächste Tag als Wiederholung des alten darstellt? Man kann ja dann auch nicht immer dieselben Tricks aufwenden, da sie der Gegner schließlich kennt und immer ein Schritt voran sein kann. Während sich zwei der Vergangenheitsbewältigung stellen und allmählich wirklich bessere Menschen werden, weil sie sich immer wieder an einem Tag ihrer Vergangenheit stellen können, bleibt es dem dritten verwehrt. Was dem ganzen zusätzlichen Sprengstoff verleiht, ist das, dass alle drei psychisch labil sind und Insassen einer Entzugsklinik. Dementsprechend hat man von vorneherein labile Charaktere vor sich. Das macht die Protagonisten unberechenbar. Allerdings gerät dadurch auch die Kernaussage am Ende hoch moralisch und die Notwendigkeit sich mit anderen zu versöhnen und Fehler zu korrigieren, wird in den Vordergrund gestellt. Ein reiner Hedonismus wird scharf verurteilt, weil damit Verantwortungslosigkeit verbunden ist, welche anderen Menschen schadet. Solch ein Egoismus muss überwunden werden. Als Junkies haben die drei Hauptfiguren genügend Altlasten und Labilität mit sich zu tragen und das sie sich immer wieder an einem Tag bemühen, sich mit anderen zu versöhnen, die das wieder am nächsten Morgen vergessen haben, steht dann stellvertretend für das Leben, in dem man nie aufgeben darf und nichts als geschenkt angesehen wird. Am Schluss gibt es dann wieder eine schöne, unerwartete Wendung, die das alles deutlich macht, wohingegen die allerletzte Einstellung eine negative Überraschung ist und eher verwirrt, anstatt klärt und eine Fortsetzung ermöglicht. Vielleicht ist der sich wiederholende Tag ja auch als persönliches Fegefeuer zu verstehen, in dem man sich selber läutern muss.

Das Bild und der Ton sind gut, aber als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.

Ein altbekanntes Filmthema, welches hier aber innovative Wendungen und Kniffe erhält. Ein spannender, am Ende hoch moralischer Film, den man sich getrost ansehen kann.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Eurovideo