Remember Me - Lebe den Augenblick - DVD

DVD Start: 30.08.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 108 min

Remember Me - Lebe den Augenblick DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der „Twilight“ und „New Moon“-Star Robert Pattinson in einer neuen Rolle: er spielt einen jungen Mann, der vom Schicksal hart getroffen wird, denn sein Bruder begeht Selbstmord. Daraufhin halten es die Eltern nicht mehr miteinander aus und trennen sich, was den sowieso am Boden zerstörten Pattinson noch weiter in seine eigene kleine Welt verschwinden lässt. Eines Tages trifft er jedoch auf eine junge Frau, deren Mutter sich umgebracht hat und sie dennoch das komplette Gegenteil von ihm darstellt, nämlich lebensfroh ist. Auf einmal entstehen bei Pattinson Gefühle und er traut sich immer mehr und mehr aus seiner Schutzhülle heraus.

Inhalt 2:
Tyler Hawkins (ROBERT PATTINSON) ist ein sensibler, aber auch zorniger junger Mann, der den Tod seines Bruders vor einigen Jahren noch nicht verarbeitet hat. Sein Vater Charles (PIERCE BROSNAN), ein erfolgreicher Geschäftsmann, kommt zwar seinen finanziellen Verpflichtungen nach, ist aber emotional distanziert und praktisch nicht präsent im Leben von Tyler und seiner kleinen Schwester Caroline (RUBY JERINS). Als Tyler in eine Schlägerei gerät, überredet ihn sein Kumpel Aidan (TATE ELLINGTON) mit der Tochter des Polizisten (Oscar®-Preisträger CHRIS COOPER) anzubandeln, der ihn verhaftet hat. Ally (EMILIE DE RAVIN) studiert genau wie Tyler an der NYU. Langsam kommen sich die beiden näher - und was zumindest auf Tylers Seite als Albernheit begann, entwickelt sich zu einer tiefen Liebesbeziehung, die auf eine harte Probe gestellt wird...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (5.1 DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Audiokommentar mit Robert Pattinson Allen Coulter und den Darstellern
Making-Of
Deutscher- und Originalkinotrailer

DVD und Blu-ray | Remember Me - Lebe den Augenblick

DVD
Remember Me - Lebe den Augenblick Remember Me - Lebe den Augenblick
DVD Start:
30.08.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Remember Me Remember Me
Blu-ray Start:
30.08.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 112 min.

DVD Kritik - Remember Me - Lebe den Augenblick

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 4/10


Ich würde gerne etwas positives berichten aber das war der schlechteste Liebesfilm, den ich seit langem gesehen habe, eine absolute Zeitverschwendung. Ich bin zwar ein Mann aber wie ich bereits hin und wieder erwähnt habe, kann ich jedem Genre etwas abgewinnen, wenn die Qualität der Geschichte oder der Schauspieler mich überzeugen kann. Es gibt Filme wie „Sweet November“ mit Charlize Theron und Keanu Reeves oder „Wie ein einziger Tag“ mit Rachel McAdams und Ryan Gosling die ich mag! Auch „Romeo & Julia“, „Moulin Rouge“ und „The Fountain“ sind Werke die auch mich erfreuen in Bezug auf Liebesfilme.
„Remember me“ möchte ein Liebesdrama sein und macht so vieles falsch. Nun aber zuerst zur dünnen Geschichte:

Der introvertierte, problembeladene Tyler (Robert Pattinson) befindet sich kurz vor seinem 22. Geburtstag. Da sein älterer Bruder mit 22 Jahren Selbstmord beging, gerät der Student ins Straucheln und bekommt Schwierigkeiten. Weil er seine Trauer und Wut nicht anders kanalisieren kann als sich zu betrinken, gerät er in eine Schlägerei. Er wird vom Polizisten Neil Craig (Chris Cooper) verhaftet. Etwas später entdeckt der beste Freund Tylers, dass der Polizist eine Tochter hat, die auf derselben Uni wie Tyler studiert. Sein Freund schlägt ihm vor, als Rache mit der Tochter auszugehen und er geht darauf ein. Dabei verliebt er sich in Ally (Emilie de Ravin) und die wirklichen Probleme beginnen.

Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, weil es an diesem Film so viele Punkte gibt, die mich stören, so dass ich zehn Seiten mit negativen Aspekten vollkritzeln könnte. Obwohl es so einfach wäre zu sagen, der Film ist einfach nur Schrott, nun zum Schauspiel. Wenn man die Twilight-Brille abnimmt, kann man gar nicht anders als festzustellen, dass Robert Pattinson ein wirklich durchschnittlicher bis schlechter Schauspieler ist. Abgesehen davon, dass er bei jeder Rolle überfordert ist, wo es darum geht, Emotionen wiederzuspiegeln, ist sein Agieren mit den anderen Schauspielern immer steif bis hin zur Unglaubwürdigkeit unrund. Nun könnte man meinen, ich bin kein Robert Pattinson oder Twilight-Fan und deshalb urteile ich dementsprechend negativ. Das stimmt! Jedoch bin ich aber auch objektiv genug und hatte gehofft, dass die Story oder die Emotionen in dem Film mich doch in ihren Bann ziehen könnten. So wie ich es bei jedem Drama hoffe. Nur war das in dieser kitschigen TV-Serien-ähnlichen-Möchtegern-Seifenoper nicht der Fall. Abgesehen davon, dass Robert Pattinson außer Haaren nichts zu bieten hat und sich nur selber spielt...jeder Filmkenner erkennt so etwas nach zwei „unterschiedlichen“ Rollen, wo immer dasselbe Verhaltensmuster in Mimik und Gestik festzustellen ist. Es ist schon erstaunlich zu beobachten, dass jemand in dem einen Film einen über hundert Jahre alten Vampir darstellt und in dem anderen Film einen Problembeladener Teenager, der mit seinem Vater nicht klar kommt und diese Rollen genauso spielt. Des Weiteren ist die Regiearbeit dilettantisch. Allen Coulter hat hier in diesem Film alles falsch gemacht was man falsch machen kann, und seinem Hauptcharakter keine Symphatiewerte ein hauchen können. Vielleicht mag es auch an dem sehr schlecht geschriebenen Drehbuch liegen, trotz allem sehe ich es als Filmliebhaber immer noch so, dass ein Regisseur aus einem schwachen Drehbuch immer noch eine gute Geschichte machen kann. Bei einem guten Drehbuch können es die wenigstens Regisseure versauen. Allen Coulter hatte alle Zutaten um ein romantisch-tragischen Liebesfilm zu gestalten und dieser Film ist auch noch besetzt mit der menschlichten Version einer Louis Vuitton Tasche für die Augen einer Frau, trotzdem wurde alles falsch gemacht. Die Chemie der Schauspieler untereinander stimmt nicht, die problembeladenen Protagonisten erwecken keine Symphatie oder gar Mitleid. Die Liebesgeschichte interessiert einen gar nicht und die Nebenschauplätze wie die introvertierte jüngere Künstlerschwester, der zuviel arbeitende Vater rühren nicht und interessieren nicht, alles in dem Film wirkt künstlich, steril, platt und ganz langweilig. Das beste aber kommt noch zum Schluss. Ich hatte das Glück oder Pech als der Film im Kino in Amerika lief zufällig in einem Forum zu lesen, was am Ende passiert. Ich wusste nicht genau wie das Thema eingesetzt wird aber am Ende dient es nicht um zu erinnern oder mitzufühlen, sondern nur als billiger Surprise-Twist in einem langweiligen Film. Sogar wenn man eine Frau ist, sprich vielmehr ein Teenager und ergeben seinem Robert Pattinson dienen will, kann man gar nicht so bescheuert sein um diesen Film gut zu finden.

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by Marc Engel
Bilder © Concorde Home Entertainment