Rare Exports - DVD

DVD Start: 25.11.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 80 min

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Inhalt

Tief im frostigen Eis der finnischen Berge schlummert das uralte Geheimnis über den wahren Weihnachtsmann. Bis jetzt: denn eine amerikanische Minenunternehmung führt im Berg hinter dem Dorf nicht bloß Probebohrungen durch. Als der kleine Pietari und sein Vater kurz vor Weihnachten eine ganze Herde toter Rentiere vorfinden und den Einheimischen so der gesamte Fleischbestand flöten geht, schwören sie Rache.

Eines Nachts tappt ein nackter, bärtiger Wilder in die aufgestellte Falle. Diesen will die Truppe zum großväterlich gutmütigen Santa Claus resozialisieren und – ordentlich verpackt – den Amerikanern für viel Geld verkaufen...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Finnisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making-of
Trailer

Video on demand - Rare Exports

DVD und Blu-ray | Rare Exports

DVD
Rare Exports Rare Exports
DVD Start:
25.11.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik
Rare Exports - Steelbook Rare Exports - Steelbook
DVD Start:
25.11.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min.
Blu-ray
Rare Exports Rare Exports
Blu-ray Start:
25.11.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.
Rare Exports - Steelbook Rare Exports - Steelbook
Blu-ray Start:
25.11.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

DVD Kritik - Rare Exports

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


„Der richtige Weihnachtsmann war ganz anders – der Coca Cola Weihnachtsmann ist ein Schwindel“, so hört man einen der finnischen Männer in „Rare Exports“ im Laufe der Geschichte erklären. Und „ganz anders“ ist es in dieser schwarzen Komödie von Regisseur Jalmari Helander (der auch das Drehbuch schrieb) in der Tat. Der Weihnachtsmann ist nämlich ein Kerl mit riesigen Hörnern, der rein gar nichts mit dem rauschbärtigen, rot-weiß gekleideten gemütlichen Mann zu tun hat, den wir heutzutage als Weihnachtsmann kennen. Der „Rare Exports“-Weihnachtsmann wurde, weil er so böse war (ein unartiges Kind wird von ihm noch anständig gezüchtigt) von den Lappen in einen riesigen Eisblock eingefroren, auf dass er nie wieder auftaut. Doch wie es so ist, irgendjemand hat wieder einmal Dollarzeichen in den Augen und will den Weihnachtsmann finden, auftauen und vermarkten. Das klappt, wie kann es auch anders sein, eher schlecht als recht und der Weihnachtsmann soll nun mit Hilfe seiner vielen kleinen Wichtel aufgetaut werden. Bis auf die Hörner wird der Gabenbringer bis zum Ende nicht gezeigt, was der Spannung gut tut - dafür sind aber seine Helfer immer wieder zu sehen und die sind wirklich kurios. Die alten Männer mit langen Bärten sind allesamt ausgemergelt und – nackt! Gerade in den kalten Gefilden von Lappland stelle ich mir dieses Nacktsein sehr unangenehm vor, aber den Wichteln schien es nichts auszumachen, rauben sie doch die gesamten Kinder des Dorfes, damit der aufgetaute Weihnachtsmann gleich etwas zu tun hat. Doch „putzig“ ist was anderes…

Das klingt alles ganz lustig – und ist es auch. Nur leider braucht der Film über eine halbe Stunde, bis er so richtig in Gang kommt. Zu Beginn ist es mehr eine Vater-Sohn-Geschichte, eine Mutter ist nicht zu sehen. Der Vater vergießt nur einmal eine Träne, weshalb ich denke, dass die Mutter tot ist. Das ist für den Film aber auch unerheblich, denn im Mittelpunkt steht der kleine Pietari (Onni Tommila), der schon lange, bevor die Erwachsenen den Grund für das Massensterben der Rentiere erkennen, auf der richtigen Spur ist und zum Teil mit merkwürdigen Aktionen nervt. Da hilft auch kein energisches „Nein“ oder Hausarrest, Pietari macht sein Ding. Weitaus sympathischer ist sein etwas in sich gekehrter Vater Rauno (Jorma Tommila), seines Zeichens Schlachter, der am Ende auch nicht davor zurückscheut, Geschäfte mit dem Weihnachtsmann zu machen. Schade, dass der Film einen so langen Anlauf braucht, „Rare Exports“ hätte weitaus spaßiger werden können. Weihnachtsfreunden der fluffigen Art sei der Film nicht empfohlen, da hier wirklich nichts dem verkitschten Weihnachten gleicht. Wer aber einmal eine etwas bösartige Weihnachtsgeschichte sehen will, ist hier ganz gut aufgehoben.

Die Bildqualität ist gut. Da die Geschichte im Schnee und im Dunklen spielt, ist der Gesamtton aber eher dunkel. Der Ton ist ebenfalls recht gut.

Die Extras lassen leider zu wünschen übrig. Es gibt zwei Trailer und ein Making of, welches mir nur durch den übermäßigen Gebrauch des Wortes „Sucker“ in Erinnerung blieben wird, denn so richtig informativ ist das Ganze nicht. Zudem wurde mir Onni Tommila, der den Pietari spielt, nur noch ein wenig unsympathischer.

Fazit: Eine etwas zäh anlaufende, aber mal ganz andere Weihnachtsgeschichte.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Splendid




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