Rape and Revenge (Uncut) - DVD

DVD Start: 30.11.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 90 min

Rape and Revenge (Uncut)  DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als kleines Vorwort möchten wir den Zuschauer darauf hinweisen, das dieser Film nicht für schwache Nerven, labile Menschen sowie schwangere Frauen geeignet ist.
Gucken also auf eigene Gefahr !!
Nehmen sie immer den direkten Weg. Nehmen sie nie Abkürzungen. ...und vor allem nehmen sie keine Anhalter mit, denn dann passiert...

...diese Warnung nahmen folgende Personen nicht ernst: Brandon, Dawn und ihr Freund. Auf dem Weg zu Alicia beginnt für Sie der Trip in die Hölle. Von nun an ist nichts mehr wie es war und ein mörderisches Katz und Maus Spiel beginnt, das den Zuschauer garantiert bis zur letzten Minute fesseln wird und mit erschreckender Realitätsnähe konfrontiert.

Nach einer wahren Begebenheit, werden in Damian Skinner`s "Rape and Revenge" sämtliche Facetten menschlicher Abgründe aufgezeigt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Musketier Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Rape and Revenge (Uncut)

DVD
Rape and Revenge (Uncut) Rape and Revenge (Uncut)
DVD Start:
30.11.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Rape and Revenge (Uncut)

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Bei dem Film „Rape and Revenge“ sollte sich der geneigte Horrorfan bloß nicht von dem reißerischen Cover und dem dazugehörigen Text in die Irre leiten lassen. Das Coverbild lässt einiges hoffen, jedenfalls was den Gore- und Terrorfilm betrifft, kann dieses Versprechen aber nicht einlösen. Auch der Text führt mit dem Verweis auf das „Texas Chainsaw Massacre“ deutlich in die Irre. Mit allem hat der Film recht wenig zu tun und alle Verweise und Assoziationen zu Filmen wie „Muttertag“ und „I spit on your Grave“ sind fehlerhaft. Gut, es geht um eine gefangen gehaltene Frau, die in der Hand von Sadisten ist. Aber zunächst einmal ist dieser Film gar kein Horrorfilm. Sondern vielmehr ein Thriller, der auf realen Ereignissen beruhen soll und den modernen Menschenhandel anprangern will. Leider kann er alle Versprechungen nicht einhalten. Das ist weniger ein Problem des Filmes, als vielmehr davon, was er suggeriert zu sein. Das Grundschema ist klassisch und kann kaum Variationen bieten. Zwei junge Menschen geraten auf einer einsamen Straße in die Falle von Sadisten. Während der junge Mann getötet wird, wird die Frau gequält und geschändet. Hier geht der Film allerdings nicht in die letzte Konsequenz und traut sich nichts. Zwar vermeidet er dadurch jeden reißerischen Effekt und kann damit dem Vorwurf der Banalisierung oder gar Verherrlichung der Gewalt umgehen. Andererseits kann dadurch das Erregungsniveau des Zuschauers und das Adrenalin nicht erhöht werden. Er bleibt größtenteils auf der Stelle stehen und gerade bei dem Opfer geht es nie einen Schritt weiter als bei der Androhung der Gewalt. Zwar ist der Film insgesamt ganz gut gefilmt und kann vor allem mit sehr gelungenen Schnitten aufwarten. Auch ist er für eine Low Budget Produktion recht ordentlich gespielt und kann mit charismatischen Schurken aufwarten, wobei aus einem recht wenig gemacht wird. Aber die Logik geht ein um das andere Mal ihren eigenen Weg und vernichtet jeden realistischen Anspruch, was auch die Kritik an den Machenschaften der Menschenhändler verwässert. Dafür ist der Film emotional auch zu brav und nicht engagiert genug. Das zeigt sich vor allem in dem genregemäßen Finale, was im Gegensatz zu allen vorher geschilderten Charakterisierungen der Figuren steht. Zwar ist der Film leidlich spannend und schafft es, eine stets bedrohliche Stimmung aufzubauen, da die Figuren sehr launisch sind, aber zünden will das alles nicht. Letzteres ist aber auch ein Nachteil, da recht wenige Handlungen wirklich in den Charakteren begründet sind. Und so bleiben nur verpasste Chancen und ein Film den man beinahe sofort vergessen hat. Da wäre insgesamt wirklich mehr drin gewesen.

Das Bild ist okay, der Ton leider nicht. Letzterer leidet vor allem an der schlechten Abmischung, bei denen die Soundeffekte deutlich lauter als der Dialog sind. Das ist allerdings auf einer anderen Ebene gar nicht mal so schlecht, da die Synchro doch arg zu wünschen übrig lässt. Als Extras gibt es neben dem Trailer und einer Trailershow noch eine Bildergalerie. Das ist alles nicht gerade berauschend.

Eine kleine Mogelpackung lockt den Horrorfan an, der aber einen Thriller bekommt, der auf wahren Tatsachen beruhen soll. Versprechungen werden hier nicht eingehalten und die schwache Logik sowie Handlungen, die nicht in den Charakteren angelegt sind, verhindern einen wirklich guten Film, sondern machen ihn nur durchschnittlich.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Musketier Media