Raising Hell - DVD

DVD Start: 19.04.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Brooke reist in die kleine Stadt Wallburg in North Carolina, um den Mord an ihrem Bruder aufzuklären. Dort trifft sie den mächtigen Geschäftsmann Gabriel LaFontaine, der vergeblich versucht, ihr den Hof zu machen. Bald merkt sie, dass er etwas mit dem Tod ihres Bruders zu tun hat und sie sich selbst in höchster Lebensgefahr befindet… Doch dann erhält sie plötzlich Hilfe von dem Biker Rider.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KNM Home Entertainment / Infopictures GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer-Show

DVD und Blu-ray | Raising Hell

DVD
Raising Hell Raising Hell
DVD Start:
19.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Raising Hell

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 2/10


Tumbe Hillbillies, die in karierten Hemden und mit dicken Wummen auf Menschenjagd gehen. Ein blonder Bösewicht, der äußerlich an die junge Supernase Thomas Gottschalk erinnert. Und ein Geist, der im wallenden Hochzeitskleid Warnungen aus dem Jenseits flüstert: „Raising Hell“ macht es dem Publikum nicht leicht. Nahezu alles an dieser Action-Gurke aus dem Jahr 1990, die nun 22 Jahre später ihre fragwürdige DVD-Wiederauferstehung erlebt, zeugt von erstaunlichem Dilettantismus - angefangen bei der miefigen, klischeehaften Storyline, über die plumpe Regie bis hin zu den untalentierten Darstellern. Aber der Reihe nach.

Brooke Howser (Kim Richards, spielte immerhin vor ein paar Jahren Christina Riccis Mutter in „Black Snake Moan“) kommt in das seltsame Kaff Wallburg in North Carolina, um Näheres über ihren dort ermordeten Bruder herauszufinden. Bei den Nachforschungen stößt sie auf die besagte Supernase, Dorfpate Gabriel LaFontaine (Judson Earney Scott, sonst abonniert auf Serien). Der hat nicht nur den örtlichen Sheriff gekauft, sondern, wie wir aus dem Vorspann wissen, auch den Mord zu verantworten (womit die Spannung schon frühzeitig flöten wäre). Ach ja, dann taucht noch ein wortkarger, aber schnieker Biker aus dem Nichts auf (Kin Shriner, spielte über 30 Jahre in der Serie „General Hospital“) und bietet seine Hilfe an. Ob die beiden, die sich - Überraschung! - gleich sympathisch finden, den Fall lösen? Und was hat es mit Brookes Visionen von Gabriels toter Ex auf sich?

Dass es Regisseur Richard Styles zu keinem Ruhm in seiner Branche gebracht hat, dürfte niemanden verwundern. Was er nach einem mehr als uninspirierten Auftakt hier in der zweiten Hälfte auftischt, erschöpft sich (gemäß dem Originaltitel „Escape“) in der Flucht der beiden Guten vor den Schergen des Bösen. Dabei ist die Treibjagd so einfallslos und holprig inszeniert, dass selbst der geneigte Zuschauer dem Ganzen nur beiläufig folgt. Der größte Witz ist aber die Altersfreigabe ab 18 Jahren. Eine Kneipenschlägerei, ein paar erschossene Trottel, eine große Explosion am Ende – alles schon weitaus brutaler, aber eben auch weitaus besser gesehen.

Die DVD, die als Extra nur mit einer Mini-Trailershow aufwartet, enttäuscht zudem in Sachen Bildqualität. Dunkle Töne „wabern“, helle Farben wirken ausgewaschen und die zahlreichen Nachtszenen sind zuweilen von flackernden Streifen durchzogen. Die lausige deutsche Synchro gibt dem Ganzen den Rest. Dreist auch, dass das aufgemotzte DVD-Cover so gut wie nichts mit der Handlung zu tun hat und eher einen Thriller á la „The Hitcher“ suggeriert.

„Raising Hell“ ist ein ganz ödes B-Movie, optisch und inhaltlich eine Enttäuschung. Kurz: höllisch schlecht.

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by Florian Ferber
Bilder © KNM Home Entertainment / Infopictures GmbH