R.I.P.D. - DVD

DVD Start: 09.01.2014
FSK: ab 12 - Laufzeit: 92 min

R.I.P.D. DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Dämonen und sonstige Untote lassen in vielen Filmen den Zuschauern das Blut in den Adern gefrieren. Ihnen ihr Handwerk zu legen, stellte sich immer wieder als schier unlösbare Aufgabe heraus. Aber das soll sich nun ändern!
Der kürzlich bei einem Einsatz ermordete Polizist Nick (Ryan Reynolds) will unbedingt dafür sorgen, dass seinem Killer keine weiteren Menschen mehr zum Opfer fallen. Die Ermittlungsarbeit hierzu funktioniert jedoch nach ganz eigenen Regeln. Mit Roy (Jeff Bridges) findet er einen erfahrenen Partner, denn der ehemalige Revolverheld geht diesem Job bereits seit einem Jahrhundert nach, und nun steht er kurz vor seiner Pensionierung. Aber zuvor will er es noch einmal wissen und seinem Ruf gerecht werden!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Russisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
D, GB, BL, EST, GR, LV, LT, RO, RUS, TR, UA
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | R.I.P.D.

DVD
R.I.P.D. R.I.P.D.
DVD Start:
09.01.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
R.I.P.D. R.I.P.D.
Blu-ray Start:
09.01.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.
R.I.P.D. (3D Blu-ray) R.I.P.D. (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
09.01.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - R.I.P.D.

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Men in Dead - Der Blockbuster “R.I.P.D.”, die Abkürzung für das „Rest In Peace Department“, basiert auf einem Comic und ist in den Kinos böse gefloppt. Was eigentlich verwundert, da alle Zutaten eines erfolgreichen Hollywoodsommerfilmes enthalten waren. Aber vielleicht liegt es ja gerade daran. Ein Flop an sich bedeutet noch gar nichts bezüglich der Qualität eines Filmes. Sehr schlechte Filme, die keinerlei Qualitäten in sich vereinen, können sehr erfolgreich werden, wie etwa „Scary Movie“, und einige andere die kaum ihr Geld einspielten sind dennoch sehr gut, wie etwa der berühmt berüchtigte „Heavens Gate“ dessen Misserfolg ein ganzes ehrwürdiges Studio in den Ruin riss. Somit ist ein Flop kein Qualitätssiegel. Doch warum war es bei „R.I.P.D.“ der Fall und ist der Film deswegen schlecht? Nein, schlecht ist er nicht, er macht durchaus Spaß und kann mit ordentlich Witz, Effekten, guten Darstellern und einer viel versprechenden Story punkten. Aber da kommen direkt schon die zwei großen Nachteile ins Spiel: zum einen ist der Film eine blanke Kopie von „Men in Black“. Was vielleicht viele Zuschauer abgeschreckt haben mag, denn die wollen „Men in Black 4“ wohl lieber im Original haben. Die Ähnlichkeit liegt nicht nur in der Story begründet. Da gibt es den alten Hasen, der einen Frischling in das obskure Department einarbeitet. Gejagt werden anstelle Außerirdische zwar Dämonen und Untote, aber ansonsten ist alles gleich. Die Zentrale der Polizeistation sieht fast genauso aus wie diejenige in „Men in Black“ und in einer schönen Sequenz trägt einer der Helden sogar dieselbe Sonnenbrille wie weiland Tommy Lee Jones und Will Smith. Man war sich der Ähnlichkeit, oder seien wir ehrlicher: der Kopie, bewusst und zwinkerte hier ein bisschen. Aber das kann man von der Urkonstellation her ja noch verschmerzen, wenn wenigstens etwas aus den vielen Steilvorlagen gemacht worden wäre. Da wäre man beim zweiten Nachteil: es fehlen die bösen Anspielungen und ein subversiver Witz. Da hätte man reale und legendäre Polizisten einfügen können, einige satirische Seitenhiebe und viel Liebe zum Detail einbringen können, so das viele Sequenzen zu einem Suchspiel werden. Leider ist davon nichts zu finden und der deutschstämmige Regisseur Robert Schwentke ging lieber auf Nummer sicher und lieferte einen sehr glatten, nach gängigem Schema ablaufenden Streifen ab, der jedes Jahr von der Struktur her dutzendweise in die Kinos kommt. Das ist alles vorhersehbar, auch wenn es durchaus Spaß macht. Was vor allem an dem grandiosen Jeff Bridges liegt, der hier allen die Show stiehlt und sogar die Effekte verblassen lässt. Auch Mary Louise Parker kann ihrer kleinen Rolle hervorragende Nuancen verleihen. Aber das kann leider nicht immer über die rudimentäre Handlung hinwegtäuschen und anstatt einen dramatischen und emotionalen Konflikt des Helden in seiner neuen Situation eng mit der Handlung zu verknüpfen, wie etwa in „The Frighteners“, wird gleich der Vorschlaghammer einer drohenden Apokalypse hervorgeholt. Das ist etwas zu früh und viel Pulver wird, im wahrsten Sinne des Wortes, verschossen. Das macht das alles etwas albern und man wünscht sich allein schon deswegen eine Fortsetzung, damit man die vielen Steilvorlagen verwirklichet sehen kann und die Erwartungen erfüllt werden. Von der Action und dem Witz her ist der Film wirklich lohnenswert, aber anstelle der Glattheit hätte ihm etwas mehr subversiver Witz und einen etwas düsterer und bedrohlicherer Touch mehr als gut getan. Schließlich geht es hier um Untote.

Das Bild ist sehr gut und lässt so gut wie keine Wünsche offen. Selbst auf der normalen DVD hat man so scharfe Konturen und Tiefe, das man deutlich merkt, dass der Film ursprünglich in 3D gedreht worden war. Auch der Ton kann punkten. Leider gibt es auf der normalen DVD-Ausstattung keinerlei Extras.

Viele Steilvorlagen werden nicht genutzt und so geriert sich der Film als blanke Kopie von „Men in Black“ mit anderen Voraussetzungen welche allerdings zunehmend missachtet werden. Action, Witz und der grandiose Jeff Bridges machen den Film zwar sehr kurzweilig aber er läuft zu sehr nach Schema ab.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures