Puncture - David gegen Goliath - DVD

DVD Start: 17.11.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 100 min

Puncture - David gegen Goliath DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eine “David-und-Goliath-Geschichte” über den drogenabhängigen Anwalt Mike Weiss(Chris Evans), der nicht nur eine unkontrollierte Sucht nach Schmerztabletten, sondern auch nach Kokain entwickelt hat. Doch als er die HIV-positive Krankenschwester Vicky (VinessaShaw), die sich an einer kontaminierten Spritze infiziert hat, vor Gericht vertritt, beginnt der Kampf gegen eine korrupte Gesellschaft des Gesundheitsbedarf. Der Versuch seine Klientin zu vertreten und gegen seine persönlichen Dämonen anzukämpfen, wird zu einer harten Herausforderung...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: dtp entertainment AG
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Original Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Puncture - David gegen Goliath

DVD
Puncture - David gegen Goliath Puncture - David gegen Goliath
DVD Start:
17.11.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Puncture - David gegen Goliath Puncture - David gegen Goliath
Blu-ray Start:
17.11.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 106 min.

DVD Kritik - Puncture - David gegen Goliath

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 10/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 6/10


Das Drama „Puncture“ ist das Regiedebüt der Regisseur-Brüder Adam und Mark Kassen und basiert auf der wahren Geschichte der Rechtsanwälte Mike Weiss und Paul Danzinger, die sich mehr schlecht als recht mit ihrem Beruf über Wasser halten konnten und eines Tages einen Auftrag annehmen, der ihr ganzes Leben verändern sollte. Inwieweit die gezeigte Geschichte den wahren Ereignissen gleicht, wird nicht gesagt, auch leider nicht in den Extras.

Der Film beginnt kurz vor dem einschneidenden Ereignis mit der Einführung der beiden Charaktere. Mike Weiss, (gespielt von „Captain America“ Chris Evans“) ist ein sehr besonderer Anwalt, der auch gern in pinken Hemden vor den Richter tritt und ein Drogenproblem hat, was ihm im Berufsleben mit seinem Partner Paul Danziger (von Mark Kassen, einem Teil des Regieduos gespielt), zu einem nicht sehr zuverlässigen Kollegen macht. Chris Evans stellt den Drogensüchtigen Mike Weiss überzeugend dar. Von total aufgeputscht und einer Arbeitsweise, die ihn seinen Partner Paul auch mal in der Nacht anrufen lässt und mit seinen Drogenlieferanten Gerichtsverhandlungen nachstellt, bis zu einem Wrack, der ohnmächtig auf den Badteppich sinkt, stellt sich Chris Evans der gesamten Palette des Drogenrausches. Gegen dieses übermächtige Spiel kann Mark Kassen nicht viel ausmachen, aber das spielt bei „Puncture“ auch keine Rolle. Mark Kassen bleibt als sympathischer Typ im Hintergrund und stärkt seinem drogensüchtigen Partner den Rücken.

Sobald die Krankenschwester Vicky (Vinessa Shaw), die vor Gericht erzwingen will, dass neuartige Sicherheitsspritzen im Krankenhaus benutzt werden sollen, die zwei kleinen Anwälte aufsucht und die Geschichte dieser beiden, die gegen einen Megakonzern antreten müssen, beginnt, fühlt man sich unweigerlich an Verfilmungen des amerikanischen Autors John Grisham erinnert, in denen ja auch gern ein Einzelner gegen etwas ganz Großes antritt – und natürlich gewinnt. Wie „Puncture“ ausgeht, ist Vielguckern also schon recht bald klar, schließlich handelt es sich um eine teure Hollywood-Produktion und Hollywood liebt Filme über die Schwachen, die plötzlich über sich hinaus wachsen. Leider ist der Film insgesamt etwas zu lang geraten und schwächelt hier und da in Punkto Spannung, was aber ganz gut durch die hervorragend spielenden Darsteller – auch der „böse“ Nathaniel Price (Brett Cullen) ist sehenswert – aufgefangen wird.

Die Bildqualität schwankt etwas. Die meiste Zeit über ist das Bild zwar sehr gut, aber ab und an wackelt aus unerfindlichen Gründen plötzlich das Bild. Ob das nun das Drunter und Drüber des drogensüchtigen Anwalts zeigen soll, bleibt unklar. Dafür ist der Ton aber durchgehend gut.

Weniger gut sind die Extras. Außer dem Trailer und einer Bildergalerie samt ein paar Filmtipps gibt es keine weiteren Ergänzungen. Schade, hier hätte ein wenig Hintergrundinformation zu der wahren Geschichte der beiden Anwälte den Film abrunden können.

Fazit: Etwas zu lang geratener „David gegen Goliath“-Thriller.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © dtp entertainment AG