Planet der Affen: Prevolution - DVD

DVD Start: 09.12.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 101 min

Planet der Affen: Prevolution DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Will Rodman (James Franco) ist ein junger, engagierter Wissenschaftler, der zusammen mit seinem Vater (John Lithgow), ebenfalls ein Forscher, Heilmittel für Menschen erforscht. Ein vielversprechendes Mittel, in das Will viele Hoffnungen setzt, testet er in einem hochmodernen Labor an Affen. Ein besonderer Affe namens Caesar (Andy Serkis) wächst ihm dabei ans Herz. Das Mittel scheint zu funktionieren. Doch plötzlich ruft es noch ganz andere, unerwartete Reaktionen hervor...
Die Primatenforscherin Caroline (Freida Pinto) unterstützt Will auf der Suche nach den Ursachen – und den Folgen!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Kastillisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Englisch, Kastillisch, Deutsch, Italienisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - Planet der Affen: Prevolution

DVD und Blu-ray | Planet der Affen: Prevolution

DVD
Planet der Affen: Prevolution Planet der Affen: Prevolution
DVD Start:
09.12.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Planet der Affen: Prevolution Planet der Affen: Prevolution
Blu-ray Start:
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Blu-ray Start:
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FSK: 12

DVD Kritik - Planet der Affen: Prevolution

DVD Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 9/10


Affen aller Länder...
Man konnte schon mit einigen Vorbehalten an diesen Film herangehen. Schließlich ist der ursprüngliche „Planet der Affen“ von 1968 nicht nur ein Klassiker, sondern auch mit den vielen darauf folgenden Sequels und auch einem Prequel nicht gerade schonend behandelt worden. Durch die Filmreihe war das Thema eigentlich schon ausgereizt. Und auch wenn niemand geringeres als Tim Burton in dem Remake von 2001 Regie geführt hatte, so war der Film doch durchaus eine Enttäuschung. Burton hatte seinen Zauber nicht genügend eingeführt und trotz einiger sehr gelungener Szenen und der Action machte der Film nicht den Eindruck, eine neue Welle lostreten zu können. Da war das Original schon um einiges mutiger gewesen. Zehn Jahre nach dem Remake traute man sich also mit „Planet der Affen: Prevolution“ an ein Sequel. Hier geht es darum, wie die Affen anfangen, sich gegen die Menschen zu wehren und wie es überhaupt dazu kam, dass sie eine solche Intelligenz entwickeln konnten. Der Mensch hatte da einen nicht geringen Anteil daran. Und um es schon einmal vorweg zu sagen: der Film ist sehr gelungen. Ja, und wie manche Kritiker meinten, vielleicht einer der besten Science-.Fiction-Filme überhaupt geworden. Solcherart Lob kann einen durchaus stutzig machen, aber den Kollegen muss hier einfach recht gegeben werden. Die Kritik an der modernen Gentechnik, die Hybris der Technik, der Verachtung der Natur, die sich auch darin äußert, dass der Mensch meint, sie verbessern zu müssen, Tierquälerei und Egoismus: alles kommt vor. Dabei gehört es zu den Stärken des Filmes, dass die Elemente nicht mit dem erhobenen pädagogischen Zeigfinger erzählt werden, sondern in die Handlung des Filmes eingebaut worden sind. Natürlich muss sich der Film zu Beginn einige Zeit nehmen, um die Entwicklung des tierischen Helden, Caesar, zu schildern. Aber ein Actionfilm soll das auch nicht sein. Gegen Ende kommt zwar einiges an Action vor, aber sie ist kein Selbstzweck, sondern nur der verzweifelte Befreiungsschlag der geknechteten Natur gegen die Menschen. Alles dient hier der Story und nichts gerät zum Selbstzweck. Der etwas altbacken gewordene Aspekt des Atomkriegs, der laut dem Originalfilm zu den Veränderungen führte, wurde hier fallen gelassen, da der Mensch eine andere Form der Selbstauslöschung, und eine viel differenziertere noch dazu, gefunden hat. Das das eine, die Auslöschung, mit dem anderen, der wachsenden Intelligenz der Tiere, zu tun hat, macht den Film storymäßig sehr rund. Und die Charaktere im Film müssen lernen, dass der Spruch „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“ seine Berechtigung hat. Das einzige was an dem Film bisweilen stört, ist der Aspekt, dass die Affen zum größten Teil sichtlich aus dem Computer kommen. Gerade bei dem jungen Caesar ist das auffällig und nimmt etwas von dem Zauber. Später sind die Gesichtszüge um einiges gelungener und werden sogar sehr ausdrucksstark. Neben einem gelungenen Prequel ist vor allem alles sehr glaubwürdig, spannend und dramatisch. Die Sympathie des Zuschauers wird im Laufe der Handlung auch eindeutig auf die Affen gelenkt, die in der letzten Hälfte des Filmes die Stars sind. Apropos Stars: ein weiterer, kleiner, Schwachpunkt des Filmes besteht darin, dass die wunderschöne und äußerst begabte Freida Pinto nicht nach ihren Möglichkeiten und der der Rolle eingesetzt wird. Aber allein die Anfangsszene überzeugt mit ihren rasanten Schnitten und der Dynamik. Generell kann der Film mit einem sehr guten Schnitt aufwarten, der vor allem in den schnellen Szenen eine große Wucht entwickelt. Insgesamt kann man trotz zweier leichter Abstriche nur sagen: hervorragend

Der Ton und das Bild sind sehr gut. In der einfachen Ausstattung gibt es leider keinerlei Extras, wobei in verschiedenen Veröffentlichungen bestimmt später noch einige zu finden sein werden.

Ein hervorragendes Prequel mit viel Emotionalität, Gesellschaftskritik und Action. Trotz zweier leichter Abstriche wirklich einer der besten Science-Fiction-Filme überhaupt, da nichts zum Selbstzweck gerät, sondern voll und ganz die Story unterstützt.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © 20th Century Fox




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