Passengers - DVD

DVD Start: 11.05.2017
FSK: ab 12 - Laufzeit: 111 min

Passengers DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Während einer Routinereise durch das All zu einem neuen Heimatplaneten, erwachen zwei Passagiere aufgrund einer Fehlfunktion ihres Raumschiffs 90 Jahre zu früh aus dem Kälteschlaf, in den sie versetzt worden sind. Jim (CHRIS PRATT) und Aurora (JENNIFER LAWRENCE) steht nun bevor, ihr gesamtes restliches Leben an Bord dieses Raumschiffs verbringen zu müssen. Umgeben von jedem nur denkbaren Luxus, fühlen sie sich stark zueinander hingezogen und verlieben sich ineinander. Doch plötzlich entdecken sie, dass sich ihr Raumschiff in großer Gefahr befindet. Das Leben von 5000 schlafenden Passagieren steht auf dem Spiel -- und nur Jim und Aurora können sie retten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch, Holländisch
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Am Set mit Chris Pratt
Das Casten der Passagiere
Gestaltung der Avalon
Outtakes vom Set
Buchen Sie Ihre Reise: Auf der Suche nach einem neuen Leben?
Erfahren Sie mehr über die Homestead Company. Lassen Sie sich überraschen.

DVD und Blu-ray | Passengers

DVD
Passengers Passengers
DVD Start:
11.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 111 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Passengers Passengers
Blu-ray Start:
11.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 116 min.
Passengers (3D Blu-ray) Passengers (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
11.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 116 min.
Passengers (Steelbook) Passengers (Steelbook)
Blu-ray Start:
11.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 116 min.

DVD Kritik - Passengers

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 9/10


Reise in die Tiefen
Der Science-Fiction-Film „Passengers“ ist ein kleines Phänomen. Er vereint verschiedene Ansätze des Genres und das auch noch äußerst glaubhaft obwohl er durchaus in drei vollkommen unterschiedliche Teile hätte zerfallen können. Ein Raumschiff ist auf dem Weg zu einem fernen Planeten auf dem eine menschliche Kolonie gegründet werden soll. Doch eine Schlafkapsel hat eine Fehlfunktion und ein Mann wacht zu früh auf. Passengers SzenenbildSchnell stellt er fest, dass er nicht nur der einzige wache Mensch auf dem riesigen Schiff ist, sondern auch 90 Jahre zu früh erwachte. Zunächst ist der Film also eine Studie über Einsamkeit wie man sie auch etwa in Genrevertretern wie „Moon“ oder auch teilweise in „2001“ sehen konnte.

Der erste Teil ist auch eine schauspielerische Glanzleistung von Chris Pratt. Dann entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte welche teilweise schon an „Solaris“ erinnert. Pratt verliebt sich in die schlafende Jennifer Lawrence und seine Einsamkeit bringt ihn dazu, die junge Frau aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Emotionalität und die Dramatik zwischen den Figuren sind hervorragend und werden niemals kitschig. Schließlich schlägt dann die Story eine nächste Volte und wird zu einer spannenden Science-Fction-Action-Geschichte wie man sie etwa auch in „Gravity“ finden kann. Dabei zitiert „Passengers“ nicht, entlehnt auch keine Elemente aus den vorhergenannten Filmen, sondern reiht sich einfach in die Reihe dieser fantastischen Filme ein und kann jetzt schon auf einer Ebene mit ihnen platziert werden. Vielleicht liegt es eben auch daran, dass hier keine Weltraumschlachten gegen Aliens geschlagen werden, sondern eben zutiefst menschliche Regungen thematisiert werden. Ja, es spielt alles in der Zukunft, ja die (friedliche) Eroberung des Weltalls hat beginnen, ja der technische Fortschritt ist enorm. Aber die Menschen haben sich nicht geändert, die psychischen Dispositionen und die emotionalen Grundbedürfnisse sind gleich geblieben. Deshalb kann man den Figuren gut folgen und trotz aller Sci-Fi-Elemente stehen die Charaktere im Mittelpunkt. Dazu gibt es wahrlich atemberaubende Szenen zu sehen die nicht nur optisch brillant sind, wie etwa der Swimming-Pool im Raumschiff, sondern einen auch durchaus bewegen können. Was wiederum den hervorragenden Darstellern geschuldet ist. Jennifer Lawrence ist eine der besten lebenden Schauspielerinnen weltweit. Obwohl sie hier ihr Potential nicht vollkommen ausschöpfen kann, kann sie das ganze emotionale Spektrum glaubhaft vermitteln. Passengers SzenenbildChris Pratt hingegen zeigt, dass er nicht nur als Action-Held wie in „Guardians of the Galaxy“ überzeugen kann, sondern eben auch in einer dramatischen und emotionalen Rolle. Das größte Wunder dabei ist die Einheit des Filmes, obwohl es, wie schon erwähnt, drei deutliche Kapitel gibt. Sie bedingen aber alle miteinander und eines führt zum anderen und keines davon steht für sich. Geklammert wird das von den Figuren und den Darstellern zwischen denen einfach die Chemie stimmt.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind sehr gut. Es gibt einige Extras, welche aber leider der typische gegenseitige Lobesgesang sind. So wird Chris Pratt hier über den Klee gelobt. Manchmal ist das durchaus lustig aber neben der Besetzung, was der übliche PR-Kram ist, gibt es auch noch ein lohnenswertes Extra über die Gestaltung des Schiffes, Pannen und Werbefilme die ein netter Fake sind.


Fazit:
Schon jetzt ist dieser Film ein moderner Klassiker, da trotz aller Zukunftselemente das genuin menschliche untersucht wird, was nie verschwinden wird. Die hervorragenden Darsteller zwischen denen die Chemie stimmt, tragen den Film mühelos und die einsetzende Action macht den Film noch emotionaler.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment