Pakt der Rache - DVD

DVD Start: 01.06.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 101 min

Pakt der Rache DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Will Gerards (Nicolas Cage) geordnetes Leben als Highschool-Lehrer nimmt ein plötzliches Ende, als seine Frau Laura (January Jones) Opfer eines brutalen Überfalls wird. Vom Täter fehlt jede Spur. Im Krankenhaus trifft Will auf einen unbekannten, der sich selbst Simon nennt. Von Verzweiflung und Rachedurst getrieben lässt sich Will auf ein unmoralisches Angebot ein: Der zwielichtige Simon ist Mitglied einer Untergrundorganisation, die sich auf Selbstjustiz spezialisiert hat. Er verspricht Will Gerechtigkeit, indem er Lauras Angreifer findet und tötet.
Doch alles im Leben hat seinen Preis. Die Gegenleistung, die Simon einfordert, bringt nicht nur Laura, sondern auch Will selbst in Lebensgefahr...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making Of
- Interview mit Cast & Crew
- B-Roll
- Trailer

DVD und Blu-ray | Pakt der Rache

DVD
Pakt der Rache Pakt der Rache
DVD Start:
01.06.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Pakt der Rache Pakt der Rache
Blu-ray Start:
01.06.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 105 min.

DVD Kritik - Pakt der Rache

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Selbst ist der Mann
Seit Jahren ist Nicolas Cage schon im Mittelmaß versumpft. Cage ist unbestreitbar ein großartiger Darsteller, immerhin auch Oscar-Preisträger für „Leaving Las Vegas“, aber seit einiger Zeit nimmt er zwar schon fast den goldenen Schweißtropfen für sich in Anspruch was die Anzahl der neuen Filme mit ihm betrifft. Und selbst wenn die Quantität hoch ist, sagt das noch nicht alles über die Qualität der Filme aus. Auch wenn manche davon, etwa „Ghost Rider“ und „Der letzte Tempelritter“, viel Spaß machen, so sind sie doch nicht gerade erstklassige Ware. „Pakt der Rache“ ist ein typisches Beispiel für das Mittelmaß, in dem Cage gerade steckt. Der Film macht zwar Spaß und ist auch recht spannend, gerät aber durch mehrere Aspekte deutlich in das Mittelmaß hinab. Das liegt vor allem daran, dass dieses Drehbuch weder Cage noch seinen Partnern January Jones und Guy Pearce sonderlich viel Raum zur darstellerischen Entfaltung bietet. Was insofern erstaunlich ist, da dieses vom Ansatz her ein Film ist, der geradezu dazu einlädt. Zudem ist das Drehbuch etwas überkonstruiert und weist dennoch einige Lücken auf. Aber immerhin ist der Film recht spannend geworden und kann mit einer guten Old-School-Action überzeugen. Leider ist die hier geschilderte Verschwörung in ihrer Dimension ziemlich unglaubwürdig. Das ein Mörder in jedem von uns steckt und durch die jeweilige Situation und Umstände hervorgeholt werden kann, auch durch Zwang, ist ein interessanter psychologischer Ansatz, der einen guten Schauspieler zum Oscar verhelfen und sehr bedrückend werden kann. Man siehe nur „Die Fremde in mir“, „Death Sentence“ oder „Blutrache“. Leider kann „Pakt der Rache“ mit seinen Vorläufern nicht mithalten, sondern verlegt stattdessen einen psychologisch orientierten Action-Thriller auf eine Hitchcockvariante des Themas, in der ein Mann, der in einen Kriminalfall geraten ist, seine Unschuld beweisen muss. Und das hat seine Konsequenzen, da der filmische Betrachtungsschwerpunkt dann mehr auf die Taten gelegt wird, denn auf die Psyche der Beteiligten. Der psychologische Bruch der Hauptfigur geschieht dann auch zu schnell und der Aspekt, dass Selbstjustiz gefährlich ist und zum Selbstläufer werden kann, wird viel zu schnell abgehandelt. Also alles in allem gute Prämissen, die lieblos vom Regisseur Roger Donaldson („Cocktail“, „Species“, „Thirteen Days“) in seinem ersten Film nach vier Jahren abgehandelt werden und so nur ein kurzweiliges Mittelmaß ergeben.

Der Ton und das Bild sind gut, die Extras leider nur okay und nicht berauschend. Es gibt ein Making Of, welches aus Interviews und B-Roll Aufnahmen zusammengesetzt ist. Leider hat dieses keine deutschen Untertitel. Dann gibt es noch eine B-Roll ohne Interviewschnipsel, aber auch dieses hat keine Untertitel. Immerhin sind hier einige Stunts zu sehen und wie diese in Szene gesetzt worden sind. Neben dem Trailer gibt es dann noch einige Interviews, die sich stellenweise mit dem Making Of überlappen, aber nichts besonderes sind. Diese haben aber wieder deutsche Untertitel.

Viele gute Ansätze, die nicht so ausgearbeitet werden, dass alles schlüssig wird. Leider rutscht „Pakt der Rache“ dadurch in das Mittelmaß hinab. Dennoch ist der Film recht spannend und kurzweilig.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film