Outpost 37 - DVD

DVD Start: 27.02.2015
FSK: ab 12 - Laufzeit: 88 min

Outpost 37 DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

0,00 € jetzt kaufen
5,49 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

In welcher Hölle sind wir hier? 2012-2022: Invasion der Erde durch die Alienrasse „Heavies“. Bei ihrem Rückzug im Jahr 2022 lassen die Heavies tausende ihrer Soldaten auf der Erde zurück. Um die auf der Erde verbleibenden Haevies aufzuspüren und zu vernichten, werden USDF Outposts errichtet. 10 Jahre später wiegen die Menschen sich in Sicherheit - sie gehen davon aus, der Krieg sei vorbei. Die Outposts, die uns einmal verteidigt haben, werden verkleinert oder geschlossen. Die Verbliebenen sind unterbesetzt oder mangelhaft ausgerüstet.
August 2033: Die Welt mag die Outposts vielleicht vergessen haben, doch die Heavies planen eine zweite Invasion auf die Erde. Es geht wieder los! Zwei Dokumentarfilmer begleiten eine streng geheime Militäreinheit bei ihrer Mission an den feindseligsten Ort dieser Welt: an den Outpost 37.
Dies ist die Geschichte von Männern, die in einem Krieg kämpfen, den die Welt vergessen will. Diese Soldaten sind die Einzigen, die den Untergang der Menschheit stoppen können. Ihr Mut ist unsere letzte Hoffnung.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Entertainment One
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Französisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making Of & Deleted Scenes

DVD und Blu-ray | Outpost 37

DVD
Outpost 37 Outpost 37
DVD Start:
27.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Outpost 37 Outpost 37
Blu-ray Start:
27.02.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Outpost 37

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Aliens und Cowboys - In einem Außenposten der Zivilisation befindet sich eine unterbesetzte Soldatengruppe in einem Fort und muss erkennen, dass der übermächtige Feind eine neue Offensive vorbereitet. Es bleibt an der keinen Gruppe hängen das zu verhindern. Was nun wie nach einem Western klingt, die Soldaten in einem Fort belagert von Indianern, ist aber ein Science-Fiction-Militaria Streifen wie etwa „World Invasion: Battle Los Angeles“. Die Erde war angegriffen worden und nach einem verlustreichen Krieg zog die E.T.-Streitmacht ab, ließ aber, wie gemein, viele ihrer Soldaten auf der Erde zurück, warum auch immer, die den Krieg in Guerillaform weiterführen. Interessanterweise befindet sich dieser hier wesentlich wichtige Außenposten 37 in Pakistan. Aktuelle politische Ereignisse sind dann wohl kaum beabsichtigt, oder? Jedenfalls wundern sich die, US-dominierten, Soldaten sehr darüber, dass die anfängliche Freude der „Pakis“ nun verschwunden ist und sie auch gegen die Helden angehen. Immerhin bekommen die Filmemacher gegen Ende einen Dreh, um dieses Verhalten zu erklären, ohne eine politische Botschaft zu transportieren oder einen versteckten Rassismus anheimzufallen. Aber politisch soll das hier auch nicht werden, sondern einfach einen actionreichen, unterhaltsamen Streifen abliefern. Und das gelingt. Obwohl es ein Low-Budget-Film ist. Aber daraus haben sie das Beste gemacht. Angesichts der limitierten Finanzen hat man sich dazu entschlossen, eine Dokumentation zu suggerieren. Zwei Doku-Filmer reisen mit drei neuen Soldaten in den Outpost und werden in das blutige Geschehen verwickelt. Das ist nicht direkt found-footage. Dafür ist der Stil zu sauber und die Kamera zu ruhig, was sehr angenehm ist und es ist logisch, dass sich der Beobachter bei den Gefechten zurückhält und man so auch einen größeren Überblick als Zuschauer erhält. Dennoch ist der Stil nicht immer logisch, denn das es sich um zwei Filmer handelt vergisst man schnell mal, da zumindest einer abgesehen von einer einzigen Szene nie in die Handlung involviert wird. Aber das nimmt man in Kauf, da sich der Stil schließlich angenehm zurückhält und man nicht mit dem Gegriesel, Gewackel und so weiter der üblichen Vorgehensweise abgelenkt wird. Ansonsten merkt man den Film die Budgetbeschränkungen kaum an. Die Action ist sehr aufwendig und bei dem Make-Up der Aliens hält sich die Kamera zurück, so dass die handgemachten Tricks gut kaschiert werden können. Ansonsten ist der Film auch recht blutig geraten und kann in diesen Effekten sehr gut überzeugen. Wie es bei Kriegsfilmen aber meist so ist: die Charakterisierungen sind äußerst oberflächlich und viele Figuren bleiben leer. So ist das auch hier und die Charaktere sind einem egal. Was aber die Spannung aufrecht erhält ist die Tatsache, dass hier keine Antworten auf einige Fragen gegeben werden und so wird der Zuschauer zum Mitdenken angeregt und er folgt gebannt dem Geschehen um herauszufinden, was da eigentlich vor sich geht. Was wieder sehr geschickt ist und manche Klischees aufhebt. Kurz und gut: eine positive Überraschung und eine gute Unterhaltung.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind gut und lassen kaum Wünsche offen. Die entfernten Szenen sind leider nicht separat anwählbar und nur en block anzusehen. Das Making Of ist zwar durchaus teilweise werbelastig, kann aber trotzdem einen unterhaltsamen Blick in die Trickkiste liefern.

Eine positive Überraschung. Aus dem limitierten Budget wurde das Beste gemacht und der found-footage-Stil bekommt nie Überhand. Zwar leiden die Charakterisierungen, aber dafür wird der Zuschauer zum Mitdenken angeregt. Und wann hat man das schon mal bei vergleichbaren Filmen?

by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Entertainment One