Open the Door - DVD

DVD Start: 06.09.2018
FSK: ab 16 - Laufzeit: 87 min

Open the Door DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Toten warten darauf, dass das Tor geöffnet wird... Der ehemalige LAPD Cop Brett arbeitet seit kurzem als Security Chef in einem alten historischen Gebäude. Ein ruhiger Job, bei dem er versucht, den Selbstmord seiner Frau zu vergessen. Das gesamte Haus scheint bis auf den obersten Stock unbewohnt zu sein. Schon bald häufen sich merkwürdige Dinge in dem alten Gemäuer und Brett beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Er erfährt immer mehr über die Geschichte des unheilvollen Hauses und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur: In dem Gebäude befindet sich das Top zur Nachwelt, ein Portal zur anderen Seite. Dort lauern die Toten, die zurück ins Reich der Lebenden wollen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Open the Door

DVD
Open the Door Open the Door
DVD Start:
06.09.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Open the Door Open the Door
Blu-ray Start:
06.09.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - Open the Door

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 5/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Klopf, klopf der Toten
Abgesehen von dem Genreveteran Robert Englund, der sich wohl mittlerweile für keinen Film mehr zu schade ist, ist Lorina Camburova der einige Lichtblick in dem neuen Horrorthriller „Open the Door“.Schon der Beginn des Filmes ist reines Klischee. Ein frisch gebackener Witwer nimmt in einer alten Villa einen Job an und wer auch nur zwei Gruselthriller gesehen hat weiß, dass es äußerst unklug ist einen Trauernden in ein altes Gemäuer zu stecken. Seine Auftraggeber sind etwas undurchsichtig und vermeiden alle Antworten auf die Fragen welche das vermeintliche Lager im Keller betreffen. Der einzige Job des neuen Wachmannes besteht darin, Monitore zu überwachen und jede Änderung zu melden. Dabei ist er der einzige der nicht ahnt, dass sich in dem Keller etwas Grauenvolles befindet. Das ist leider auch nicht das einzige Klischee, denn alle Figuren und deren Konstellationen sind aus einem Lehrbuch für Drehbuchschreiber und vermögen alles andere als zu überraschen. Da wäre der Held wider Willen der ein Trauma überwinden muss, das Love Interest und seelische Unterstützung, der weise Mentor, der gute Freund der eigentlich der lustige Sidekick wäre, usw.

Jason London in Open the Door
Jason London in Open the Door © Tiberius Film
Nur hätten die Drehbuchschreiber auch noch andere Kapitel des Lehrbuches lesen sollen, denn nicht nur haben sie zu viele Klischees aneinandergereiht, sondern die Geschichte hakt überall und die Story ist äußerst unlogisch. Was auch an einer heillosen Überfrachtung liegt. Es hätte eigentlich gereicht, einen Witwer in ein Spukhaus zu versetzen, aber nein, es müssen auch noch viele verschiedene Elemente hereingebracht werden die teils Lovecraft, teils Lucio Fulci entlehnt sind. Der Schluss soll überraschend sein, ist aber nur lächerlich und warum sich die schöne Kellnerin in den Helden verliebt bleibt unklar. Auch die Dialoge sind ziemlich schlecht ausgefallen und unfreiwillig komisch. Der Charakter der von Robert Englund dargestellt wird, ist offensichtlich zu keiner logischen Antwort fähig und verhaspelt sich in Andeutungen und esoterischen Geschwurbel. Auch hört der Held nie zu und wiederholt Fragen die schon beantwortet sind ohne mal die richtige zu stellen. Bei einer fähigen Regie hätte man hieraus entweder ein Trashfest machen können, wofür sich der Film aber leider zu ernst nimmt oder stattdessen die Mängel durch Spannung und Atmosphäre verdecken können. Aber das funktioniert leider nicht. Der Regisseur hatte zu viel damit zu tun, das wenige Geld nicht allzu deutlich werden zu lassen, was in dem überzogenen Finale recht gut mit schlichten Mitteln gelungen ist.

Robert Englund in Open the Door
Robert Englund in Open the Door © Tiberius Film
Da wird deutlich, dass mit einer passenden Beleuchtung auch ohne jegliche Requisiten eine unheilvolle Gegend geschaffen werden kann. Dieses Finale, trotz aller Unlogik, ist noch das überzeugendste. Aber ansonsten fielen den Leuten hier keine Ideen ein. Da wäre weniger mehr gewesen und aus einer an sich reizvollen Idee wurde leider nichts gemacht, da hier die Souveränität und vielleicht auch die Kompetenz fehlten. Somit wurde „Open the Door“ ein ziemlicher Langeweiler der immerhin einen Kultstar und eine wunderhübsche Darstellerin zu bieten hat die gut mit ihren Augen arbeiten kann, aber für eine Sexszene viel zu keusch war und auch mitten in der Bettakrobatik ihr Nachthemd anbehält. Was wieder ein kleines Beispiel für die mangelnde Logik ist.

Die Soundeffekte sind sehr gut und wirkungsvoll eingesetzt, während das Bild nicht mehr als okay ist, aber immerhin keine Schwächen aufweist. Entgegen der Ankündigung auf dem Backcover gibt es hier kein Making Of als Extra, sondern nur den Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Eine gute Idee wurde hier versenkt, da sich zum einen die Story verhebt und zum anderen keine Kompetenz vorhanden war, um dem Film eine klare Linie oder sogar Logik zu geben. Trotz eines ansprechenden Finales und zwei guter Hauptdarsteller wird der Film deswegen langweilig.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film