Odd Thomas - DVD

DVD Start: 10.12.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 93 min

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Inhalt

Schon bevor der Mann das Schnellrestaurant betritt, ahnt Imbisskoch Odd Thomas, dass etwas Entsetzliches geschehen wird. Noch nie hat er so viele Bodachs auf einmal gesehen! Die schattenhaften Kreaturen nähren sich von Unglück und Verderben und sind immer im Umfeld des Bösen zu finden. Diesen Mann umgeben sie wie eine Aura des Grauens. Normale Menschen können Bodachs nicht wahrnehmen, aber Odd hat eine besondere Gabe. Er sieht mehr als andere, kann mit den Geistern von Toten kommunizieren und ahnt bevorstehendes Verderben voraus. Er weiß, dass er diesen Mann unter allen Umständen aufhalten muss, bevor etwas unglaublich Grauenerregendes geschieht ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Interviews
- Making of
- Digitale Leseprobe von Dean Koontz:“Die Anbetung“ und Dean Koontz: „Abgrundtief“
- Originaltrailer
- Trailershow

Video on demand - Odd Thomas

DVD und Blu-ray | Odd Thomas

DVD
Odd Thomas Odd Thomas
DVD Start:
10.12.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Odd Thomas Odd Thomas
Blu-ray Start:
10.12.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.
Odd Thomas - Steelbook Odd Thomas - Steelbook
Blu-ray Start:
10.12.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

DVD Kritik - Odd Thomas

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 8/10


Geisterdetektiv - Odd Thomas ist ein Charakter, der von dem erfolgreichen und berühmten Horror- und Thrillerautor Dean Koontz erfunden wurde. Dabei ist Odd Thomas ein ganz normaler junger Mann, der allerdings die Gabe hat Geister zu sehen und diese nutzt, um das Unrecht zu sühnen. Das ist nicht ganz neu aber immer noch recht erfolgreich. Immerhin hat Koontz schon mehrere Romane zu der Figur veröffentlicht und auch ansonsten ist das ein beliebtes Thema. So kam das nicht nur in abgewandelter Form in diversen TV-Serien vor wie etwa „Haunted“, „Medium“ und „Ghost Whisperer“, sondern auch in Spielfilmen wie „The Sixth Sense“. Braucht man dann noch einen weiteren Film mit dieser Thematik? Ja, wenn er denn „Odd Thomas“ heißt. Insofern ist das eine schöne Überraschung. Ob der Film als Adaption eines Romans gelungen ist, kann hier allerdings nicht beurteilt werden, da dem Autor die Bücher zu dem Charakter nicht bekannt sind. Aber ansonsten funktioniert der Film sehr gut. Was sich als Vorteil erweist, ist die Tatsache, das nicht erst lang und breit erklärt wird woher der Held seine Gabe hat, er hat sie von seiner Mutter geerbt, und wie er andere davon überzeugen muss, das er sie hat und wie er sie am besten einsetzen kann. Man wird als Zuschauer vielmehr direkt in das Geschehen hineingeworfen. Er hat eine Freundin, hervorragend: Addison Timlin, und der Polizeichef der Stadt, immer gut: Willem Dafoe, kennt ihn und seine Gabe und nutzt sie gerne. Da wird nichts mit Dramatik und langen Erklärungen verschleppt, sondern direkt nach einer beispielhaften Exposition wie er und seine Mitstreiter mit Geistern einen Fall lösen, die direkte Handlung gestartet. Regisseur Stephen Sommers („Die Mumie“, „G.I. Joe“) legt schon mit der ersten Einstellung ein hohes Tempo vor und vernachlässigt dabei nie die Spannung. Natürlich drohen manche Aspekte in den Effekten unterzugehen, diese sind aber nie Selbstzweck, sondern elementarer Bestandteil der Handlung. Aber die vielen Wendungen und Überraschungen halten den Zuschauer so schon locker bei der Stange. Dass die Darsteller allesamt überzeugen können ist natürlich ein weiterer Pluspunkt. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Anton Yelchin und Addison Timlin kann überzeugen und man merkt die gute zwischenmenschliche Chemie zwischen den beiden. Denn die Liebesgeschichte ist umwerfend und vor allem die Dialoge zwischen den beiden sind einfach köstlich und bieten einen Großteil des Humors, der diesen Film auch ausmacht. Übrigens gibt es da auch einen kleinen Gastauftritt von Arnold Vosloo, der ja in dem ersten großen Erfolg von Regisseur Sommers „Die Mumie“ eben den Titelhelden darstellte. Manchmal hat man während des Filmes ein Déjà-Vu, da eben viele Versatzstücke bekannt sind, aber das ist gewollt und schön neu arrangiert. Zugreifen.

Das Bild und der Ton sind sehr gut, als Extras gibt es neben dem Trailer und einer Trailershow noch zwei Leseproben aus Koontz` Romanen, ein Making Of, welches leider nur ein nichtssagendes Behind the Scenes ist und Interviews, die recht typisch ausgefallen sind. Allerdings hatte Hauptdarsteller Anton Yelchin wohl wenig Lust darauf, während seine Co-Stars gut gelaunt Rede und Antwort stehen.

Auch wenn die einzelnen Zutaten beileibe nicht neu sind, so macht es die neu angerührte Mischung zu einem einzigen Vergnügen. Hervorragende Dialoge, Spannung, Effekte, Action und ein bisschen Grusel ergeben eine sehr gute Unterhaltung.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment




Odd Thomas - Trailer



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