Nowhere Boy - DVD

DVD Start: 20.05.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Liverpool in den Fünfzigern: John Lennon (AARON JOHNSON), 15 Jahre alt und von der Schule genervt, fällt zu Hause bei seiner strengen Tante Mimi (KRISTIN SCOTT THOMAS) die Decke auf den Kopf. Eines Tages trifft John jedoch seine Mutter Julia (ANNE-MARIE DUFF) wieder, die den Fünfjährigen damals überstürzt verlassen hatte. Die lebenslustige, musikbegeisterte Frau führt John in die aufregende neue Welt des Rock ’n‘ Roll ein und bringt ihm das Banjospielen bei – nicht ahnend, dass sie damit den Grundstein für Lennons späteren Lebensweg legt. John gründet eine Band und lernt über Freunde den talentierten Gitarristen Paul McCartney (THOMAS BRODIE SANGSTER) kennen. Doch der Spagat zwischen seinen musikalischen Ambitionen und den zwei starken Frauen in seinem Leben wird für Lennon zur Zerreißprobe...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Senator Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making-Of
entfernte Szenen
Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Nowhere Boy

DVD
Nowhere Boy Nowhere Boy
DVD Start:
20.05.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Nowhere Boy Nowhere Boy
Blu-ray Start:
20.05.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Nowhere Boy

DVD Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 9/10


Dialog zwischen John Lennon und seiner Mutter Julia. "Warum hat mich Gott nicht als Elvis auf die Welt gebracht?" "Weil er Dich für John Lennon aufsparen wollte". "Das werde ich Dir heimzahlen, Gott".

In „Nowhere Boy“ werden die Flegeljahre des John Lennon (Aaron Johnson) zur Sprache gebracht. Der späte so berühmte Sänger wurde von seiner Mutter Julia (Anne-Marie Duff) bei ihrer Schwester Mimi (Kristin Scott Thomas) und dessen Mann George (David Threlfall) abgesetzt, da sie mit der Erziehung überfordert ist. Dort wächst John mit einer Mischung aus grenzenloser Zuneigung durch George und zurückhaltender Strenge und Liebe von Mimi auf. Johns Leben wird völlig umgekrempelt, als George stirbt - nicht nur verliert er seine engste Bezugsperson, er trifft auch seine Mutter wieder, die er seit seinem 5. Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. John beginnt, seine Mutter neu kennen zu lernen und entdeckt durch sie seine Liebe zur Musik. Der Rock ‚n’ Roll wird Johns neuer Lebensmittelpunkt. Doch nach und nach offenbart sich auch die Labilität der Mutter und die anfangs schwungvolle Geschichte entwickelt sich zu einem Drama.

Aaron Johnson, den wir zuvor als nerdigen Möchtegern-Actionheld in „Kick-Ass“ sehen konnten, spielt in „Nowhere Boy“ eine völlig andere Rolle. Als schüchterner und doch rebellischer Teenager steht er im Mittelpunkt dieses Dramas und zieht einen von Anfang an in seinen Bann. Unterstützt durch großartige Nebendarsteller wie Kristin Scott Thomas und Anne-Marie Duff, die die grenzwertigen Stimmungsschwankungen der Julia überzeugend darstellt. Weniger überzeugend ist Thomas Brodie Sangster als John Lennons Freund und Gesangspartner Paul McCartney. Er wirkte stets, als ob die Rolle zu groß für ihn war. Schon die Tatsache, dass er einen 15jährigen spielte, dabei aber aussah wie 10, war etwas albern. Dagegen wirkt Sam Bell als George Harrison mehr als passend und hätte durchaus die großzügigere Leinwandzeit von Thomas Brodie Sangster bekommen können.

Was wäre ein Film über die Anfänge der Beatles (der Bandname wird im Übrigen nicht einmal erwähnt) ohne die richtige Musik? Richtig, nichts. Ich kann sagen, dass der Soundtrack wirklich exzellent ausgewählt wurde. Wie der einführende Dialog schon zeigt, ist Elvis Presley mit seiner Musik sehr präsent, was bei seiner Vorreiter-Rolle in der Rock ’n’ Roll-Welt auch kein Wunder ist. Doch nicht nur Elvis ist hier vertreten, sondern selbstverständlich auch erste Beatles-Lieder. Und so lädt der in die Beine gehende Soundtrack mit fetzigem Rock ’n’ Roll, aber auch sanften Balladen zum Genießen ein. Besonders genannt sei hier die alternative Version des Songs „Mother“, die wahrlich zu Herzen geht.

An Extras weißt die DVD ein kurzes, aber sehenswertes Making-Of sowie ein paar herausgeschnittene Szenen, den Kinotrailer zu „Nowhere Boy“ und weitere DVD-Tipps auf. Selbstverständlich kann man den Film sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch mit Untertitel ansehen. Bild- und Tonqualität der vorliegenden DVD sind hervorragend, es gibt rein gar nichts zu bemängeln.

Für Anhänger von Musikerbiographien und natürlich für Beatles- oder John Lennon-Fans ist „Nowhere Boy“ sehr sehenswert. Ob sich John Lennons Jugend wirklich so zugetragen hat oder ob hier auch fiktive Geschehnisse eingebaut wurden, ist dabei völlig unerheblich. Zudem ist Aaron Johnson wirklich großartig!

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universum Film / Senator Home Entertainment