Noah - DVD

DVD Start: 28.08.2014
FSK: ab 12 - Laufzeit: 132 min

Noah DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Erde ist dem Untergang geweiht – verurteilt zur Zerstörung durch eine gigantische Sintflut. Nur einer ist von Gott auserwählt, das Unmögliche zu schaffen und alles irdische Leben vor der Apokalypse zu retten. Er ist dabei erhaben über Naturgewalt, menschliche Verschwörungen und Hoffnungslosigkeit. Sein Name: Noah!
Doch das Ende der Welt ist für Noah (RUSSELL CROWE), seine Frau Naameh (JENNIFER CONNELLY), seine Söhne Ham (LOGAN LERMAN) und Shem (DOUGLAS BOOTH) sowie ihre Freundin Ila (EMMA WATSON) erst der Anfang eines epischen Abenteuers auf der Suche nach einem Zeichen am Horizont, das neues Leben verspricht.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Noah

DVD
Noah Noah
DVD Start:
28.08.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 132 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Noah Noah
Blu-ray Start:
28.08.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 138 min.
Noah (3D Blu-ray) Noah (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
28.08.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 138 min.

DVD Kritik - Noah

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 9/10


Sünden gegen die Natur - In letzter Zeit machte öfter die Nachricht die Runde, das Hollywood im Zuge des anhaltenden Erfolgs antiker Monumentalfilme sich daran macht ein Subgenre des Historienfilmes neu zu beleben: es geht um die Bibelverfilmungen. Das macht einen zunächst sehr skeptisch angesichts der starken Rechten in den USA welche religiös sehr konservativ sind und lautstark ihre Positionen unnachgiebig verteidigen und Argumenten nicht mehr zugänglich sind. In einem solchen aufgeheizten Umfeld sollen also nun neue Bibelfilme entstehen? Angesichts des Regisseurs von „Noah“ konnte man allerdings beruhigt sein, denn hier geht es um niemand geringeren als Darren Aronofsky, der mit allen seinen bisherigen Filmen wie etwa „The Wrestler“, „The Fountain“ und „Black Swan“ nicht nur dramatische Aspekte gut vermitteln konnte, sondern vor allem auch sehr bildgewaltig war. „Noah“ basiert natürlich auf der klassischen Geschichte aus der Bibel. Aber auch auf dem Skript von Aronofsky, welches er zunächst als Comicserie umgesetzt sah, da die Finanzierung des Filmes äußerst auf der Kippe stand. Jedenfalls konnte man gespannt sein und um es gleich vorweg zu sagen: „Noah“ ist eine sehr positive Überraschung. Zum einen wurde der Stoff modernisiert und damit wird ein pädagogischer oder missionarischer Zeigefinger stecken gelassen. Aber der Stoff wird nicht in die Moderne oder in die Jetztzeit versetzt, sondern, was sehr viel geschickter ist, Bezüge zu der Gegenwart hergestellt und damit auch deutlich gemacht, das die Belange dieser Bibelgeschichte immer noch aktuell sind und einem Konsequenzen drohen. Es geht um den Raubbau an der Natur. Wälder werden gerodet, Erze abgebaut und die Erde damit unfruchtbar, die Landschaft verödet und Essen ist Mangelware, Tiere werden nur als Fleischlieferant angesehen und die Schöpfung dient nur noch als Ressource. Der Mensch, so der Schurke des Filmes, sei eben nach des Herrn Antlitz geschaffen und so könne er sich die Erde untertan machen. Und zerstört sie dabei. Mal abgesehen davon, dass er sich dadurch selber zu einer Art Gott erhöht und somit Blasphemie begeht. Da sich der Mensch derart an der Schöpfung versündigt (und es immer noch tut, was der aktuelle Bezug ist), kommt die Bestrafung Gottes in Form der Sintflut. Und diese Bilder sind derart kraftvoll und nutzen die modernste CGI-Technik derart wirkungsvoll, dass einem die Luft wegbleibt. Aber neben diesen Abenteuer- und Actioneffekten (ja, die kommen auch vor, wenn Noah gegen die sündigen Menschen kämpft), so stehen doch auch die dramatischen Themen im Vordergrund. Noah leidet an seiner Aufgabe und droht an seiner Bürde zu zerbrechen. Sehr geschickt wird hier unverhohlene Kritik an religiöse Eiferer eingebaut, da Noah glaubt zu wissen was Gott von ihm will und verlangt und ist zu verbohrt, um zu erkennen, dass der Plan ein anderer ist. Da wird es spannend und hoch dramatisch und zeigt eine ikonenhafte Bibelgestalt was sie zu Beginn vor allem war: ein Mensch. Russell Crowe spielt dieses hervorragend und auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt. Anthony Hopkins als Methusalem sorgt für den wenigen Humor und Jenniffer Connelly und Emma Watson besitzen einige sehr starke Szenen. Generell gibt es hier gleich mehrere Szenen, die einen nachhaltig beeindrucken können und man muss sich gar einige Tränen verkneifen. Denn schließlich siegt das Gute im Menschen und das tröstet auch den Zuschauer. Da wird die Musik aber leider etwas zu bombastisch, aber rutscht doch nicht in den Kitsch ab. Das einzige was etwas befremdlich ist und mehr als Zugeständnis an das Fantasypublikum gewertet werden muss, sind die steinartigen Monster, welche einst Engel waren und Noah helfen. Ansonsten ist der Film rundum gelungen und lässt auf die nächsten Bibelverfilmungen hoffen. Wenn denn der Regisseur ähnlich intelligent ist wie Aronofsky.

Der Ton als auch das Bild sind hervorragend. Leider besitzt die Scheibe in ihrer einfachen Ausstattung keinerlei Extras.

Eine äußerst positive Überraschung. Selten war eine Bibelverfilmung so kraftvoll, so beeindruckend und doch modern in ihrer Aussage und holt zudem die Charaktere als Menschen und nicht als überlebensgroßen Mythos ab.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Paramount Home Entertainment