Nine - DVD

DVD Start: 27.08.2010
FSK: ab 6 - Laufzeit: 113 min

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Inhalt

Das Musical NINE dreht sich um den weltberühmten italienischen Filmregisseur Guido Conti (Daniel Day-Lewis), der zwar gerade auf der Welle des Erfolgs schwimmt und seinen größten Hit auskostet, zugleich aber vor einer schweren Midlifecrisis steht. Der bevorstehende 40. Geburtstag kostet ihn nicht nur seine Nerven und Kreativität, sondern verstrickt ihn auch noch in ein kompliziertes Netz aus Affären, Streitereien und Leidenschaft mit den Frauen in seinem Leben – mit seiner Ehefrau (Marion Cotillard), seiner Geliebten (Penélope Cruz), einer amerikanischen Mode-Journalistin (Kate Hudson), seiner Agentin (Judi Dench), einer Muse (Nicole Kidman), der Verführerin aus seiner Jugend (Stacy Ferguson) und mit seiner verstorbenen Mutter, gespielt von Sophia Loren.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Featurettes: "The Women of Nine", "The Incomparable Daniel Day Lewis", "Behind the Look of Nine", "The Dancers of Nine"
- Choreografien: "Be Italien", "Cinema Italiano"
- Musikvideos: "Take it all", "Cinema Italiano", "Unusual Way"
- Interview mit Regisseur Rob Marshall
- Making of: "Cinema Italiano"

DVD und Blu-ray | Nine

DVD
Nine Nine
DVD Start:
27.08.2010
FSK: 6 - Laufzeit: 113 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Nine Nine
Blu-ray Start:
27.08.2010
FSK: 6 - Laufzeit: 118 min.

DVD Kritik - Nine

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 7/10


„Nine“ bietet für mich nur Schauwerte, in Bezug auf einige Schauspielerinnen, der Film an sich ist nichtssagend und langweilig!
Ich bin kein Musical Fan, ich mag die alten Gene Kelly Filme und was die Neuzeit angeht ist „Moulin Rouge“ für mich das Maß aller Dinge aber dieser Film hat mich nicht bewegt oder gar beeindruckt, in keinster Weise!

First things first, die Story:
Der berühmte Regisseur Guido Contini (Daniel Day-Lewis) steht kurz davor sein nächstes, großes Film-Projekt anzugehen, gleichzeitig keimt eine Midlifecrisis auf. Sein bevorstehender 40. Geburtstag tut das Übrige, die Kreativität schwindelt und mit ihr die Gesundheit und die Nerven.
Guido durchlebt eine selbstauferlegte Tour De Force wegen seiner Affären, der unglücklichen Ehefrau, der Geliebten, der fordernden Hauptdarstellerin und dem Stress an einem Film-Set. So beginnt der Wahnsinn, das Leben und die Kunst zu vereinen.

Rob Marshall („Chicago“) hat sich erneut dem Musical verschrieben und mit „Nine“ eine handwerklich gute Regie-Arbeit hingelegt aber einen langweiligen Film geschaffen, der nur Pseudo-Intellektuelle befriedigen kann! Die Film-Story ist so künstlich und gewollt „La Dolce Vita“-mäßig, alles schreit nach Federico Fellini Tribute und genau das ist es was dem Film in unserer Zeit so rein gar nicht steht. In den letzten 50 Jahren ist zuviel passiert, als dass sich so veraltete Erzählstrukturen und Protagonisten wie der selbstverliebten Macho Guido, irgendwelche Sympathiewerte erarbeiten könnten! Die gesamte Story vermag es nicht zu fesseln, zu rühren oder gar Spannung aufzubauen. Nur weil es ein Musical ist bedeutet es nicht, dass man sich nicht den Film-Gesetzen unterordnen muss. Dieses Werk plätschert, ohne großes Finale oder einem Hauptakt, vor sich hin. In der gesamten Filmlänge gibt es kaum Szenen, die bedeutsam wären! Die Musik an sich hat mich gar nicht angesprochen, es gibt keine Nummer, keinen Song den ich mir freiwillig auf Mp3 Player anhören und dazu mitsingen würde. Ich hab durchaus Respekt vor einigen Schauspielerinnen, die ihre Sache sehr gut gemacht haben, ganz besonders hervorzuheben wären hier:

Super-Spatz Marion Cotillard („Inception“), die für mich die beste Szene im gesamten Film hatte und die süße Penelope Cruz (“Volver”) die nicht umsonst eine Oscar Nominierung für diese Filmrolle erhalten hat. Stacy Ferguson (Fergie von den Black Eyed Peas) hat leidenschaftlich am besten gebrüllt und der Rest der Damen war für mich eher durchschnittlich, ob Nicole Kidman („Australia“) oder Kate Hudson („Bride Wars“), Beide eher Sparflamme und was Kate anbelangt völlig fehlbesetzt!
Für den Fall, dass es keinem Anderen aufgefallen ist, wenn hier jetzt noch Katie Holmes dabei gewesen wäre, hätte der Film auch gleich mit Tom Cruise in der Hauptrolle besetzt werden können, immerhin waren 2 seiner „Ex Frauen“ Penelope Cruz und Nicole Kidman dabei! ;)
Nun zum Lizzard King, der Mann der alles kann, Daniel Day-Lewis („Gangs of New York“). Eine klasse Performance, wie immer und wundervoll mit italienischem Akzent gesungen, trotz allem konnte er, dem nur schön geschminkten Film auch keine Wärme einpflanzen! Dem Film fehlte Liebe, Marion Cotillard ist es als Einzigste gelungen dem bunten, lauten Spektakel etwas Seele einzuhauchen!
Insgesamt gesehen überzeugt der Film nicht durch seine Geschichte oder durch seine veraltete Botschaft, eigentlich überzeugt der Film durch nichts, außer dass er solide gemacht ist. Einige Künstler haben ihr Bestes gegeben, das aber bedeutet nicht, dass es ein guter Film ist. „Nine“ gibt Musical Fans durchaus gut ausgearbeitete Tanzchoreographien, schicke Kostüme, hübsche Schauspielerinnen, ein paar nette Stimmen aber das war es am Ende auch! Die Bild-Qualität und der Sound sind top und die Extras auf der DVD auch.


by Marc Engel
Bilder © Universum Film