Nightmare - Schlaf nicht ein - DVD

DVD Start: 05.04.2018
FSK: ab 16 - Laufzeit: 83 min

Nightmare - Schlaf nicht ein DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Alice, eine junge Ärztin in einem Schlaflabor, wird schon seit langem selbst von dunklen Träumen geplagt. Als sie eines Tages von einer verzweifelten Familie aufgesucht wird, die alle unter grauenhaften Alpträumen leiden, versucht sie, diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Sie scheinen immer wieder von einem dämonischen Nachtmahr heimgesucht zu werden. In der nächtlichen Stille der Schlaflabors eskaliert die Lage, als es tatsächlich zu einem brutalen Angriff kommt. Alice recherchiert genauer über diese grausame Kreatur, die Schlafende erst in den Wahnsinn und dann in den Tod treibt. Nach und nach erahnt sie, dass das Rätsel auch mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist. Denn auch ihr kleiner Bruder musste vor langer Zeit einen mysteriösen Tod in der Nacht erleiden. War auch er das Opfer eines lebendig gewordenen Alptraums?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Nightmare - Schlaf nicht ein

DVD
Nightmare - Schlaf nicht ein Nightmare - Schlaf nicht ein
DVD Start:
05.04.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Nightmare - Schlaf nicht ein Nightmare - Schlaf nicht ein
Blu-ray Start:
05.04.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 85 min.
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Blu-ray Start:
05.04.2018
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DVD Kritik - Nightmare - Schlaf nicht ein

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Schlafstörungen
In den letzten Jahren sind vermehrt Horrorfilme zu finden, die um Schlafstörungen herum ein spannendes Skript aufbauen. So gab es letztens etwa einen Film, der sich der Schlaflähmung annahm die sich ein böses Wesen zu Nutze macht, um die Essenz des Schlafenden zu rauben. Dieses spielt auch in dem Film mit dem einfallslosen deutschen Verleihtitel „Nightmare – Schlaf nicht ein“ hinein. Die Grundidee ist also nicht originell, sondern gab es erst letztens. Die Schlaflähmung ist eine reale Krankheit. Nach der Traumphase und zwischen dem richtigen Erwachen ergeht es den Betroffenen so, dass sie wissen das sie noch schlafen und halb wach sind, sich aber, abgesehen von den Augen, nicht bewegen können. Dieser Moment macht sich eine Nachthexe zu Nutze, um die Lebenskraft des Betroffenen abzusaugen, was letztlich zu dem Tod führen wird. Die anderen Familienmitglieder werden währenddessen von dem Hilflosen ferngehalten indem sie zum Schlafwandeln gebracht werden und wie Marionetten ihre Alpträume durchmachen müssen, aber auch grauenvolle und selbstverstümmelnde Taten begehen können. Es ist natürlich eine Perfidität das man sich hier den Schlaf und die Träume der Menschen zunutze macht, da so eine Situation ausgewählt wird in der man nicht nur hilflos ist, sondern auch seine Energien eigentlich wieder aufladen soll. Aber das Erholsame ist hier das, was einen schädigt und so bleiben kaum noch Energien für den Kampf übrig. Die Szenen in denen die Betroffenen gegen sich selbst und gegen andere ausgespielt werden, sind dann auch besonders spannend und sehr geschickt inszeniert, indem Sequenzen abgebrochen werden und der Zuschauer damit in die Irre geführt wird, weil sie anders enden, als man gedacht hätte. Das macht diesen Film zu einem der besseren die sich des Schlafes als Thema für den Horror annehmen.

Maggie Q in Nightmare - Schlaf nicht ein
Maggie Q in Nightmare - Schlaf nicht ein © Tiberius Film
Aber leider gibt es auch hier einige Schwachpunkte die vor allem im Drehbuch zu finden sind. Maggie Q, wie immer hinreißend und in ihrer Rolle auch überzeugend, spielt eine Psychiaterin die sich auf Schlafstörungen spezialisiert hat und trifft nun auf einen merkwürdigen Fall. Klischeegerecht muss sie noch ein eigenes Trauma überwinden, was ihr natürlich gelingt wenn sie der Familie hilft. Ebenso ist es ein Klischee, wenn sie neue Erkenntnisse über die Ursache ihres Traumas bekommt. Das kann man noch hinnehmen, auch wenn es sehr vom Reißbrett stammt und im Grunde völlig überflüssig gewesen wäre. Es ist aber sehr lobenswert das die unheimlichen Ereignisse nicht allein aus der Perspektive der Hauptbetroffenen gezeigt werden, sondern diese Sichtweise eher von außen kommt und langsam immer mehr involviert wird. In der zweiten Hälfte lässt der Film leider deutlich nach. Klischeegerecht entpuppt sich ein unscheinbarer Mann als jemand der mehr über die Ereignisse weiß und wie letztlich das Monster bekämpft wird, erinnert an die haarsträubenden, in ihrer überzogenen Machart aber auch wieder lustigen, Methoden das Traummonster Freddy aus den „Nightmare on Elm Street“ Filmen zu besiegen. So kann das Ende leider nicht das halten was die starke erste Hälfte versprochen hat. Mal abgesehen von der, in einem Falle, sehr unglücklichen Synchronisation. Es ist ein kurzweiliger Film der phasenweise sehr spannend ausgefallen ist, bei dem aber die Nutzung vieler Klischees verhindert, dass er in der oberen Liga spielen kann.

Kristen Bush in Nightmare - Schlaf nicht ein
Kristen Bush in Nightmare - Schlaf nicht ein © Tiberius Film
Das Bild und der Ton sind sehr gut, aber als Extras werden einem nur der Trailer und eine Trailershow geboten. Was sehr bedauerlich ist. Zumindest hätte man gerne erfahren, warum die Hauptdarstellerin Maggie Q hier auch als ausführende Produzentin tätig war.


Fazit:
Eine starke erste Hälfte wird durch einige Klischees und ein enttäuschendes Ende abgemildert. Aber der Film ist durchaus spannend und besitzt einige sehr starke Szenen und zum größten Teil glaubwürdige Charaktere.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film