Nie mehr ohne dich - DVD

DVD Start: 24.04.2012
FSK: ab 0 - Laufzeit: 89 min

Nie mehr ohne dich DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als der junge Geschäftsmann Niklas (Ken Duken) von Frankfurt nach New York geschickt wird, um dort eine Filiale zu schlieβen, ahnt er noch nicht, dass diese eintägige Reise sein Leben auf den Kopf stellen wird. Bereits am Vormittag hat er seine Aufgabe erledigt, aber sein Rückflug geht erst elf Stunden später. In dieser Zeit trifft er scheinbar zufällig auf Leticia (Nicole Beharie), eine schöne Afro-Amerikanerin mit groβem Gesangstalent, die sich mit einem Bürojob über Wasser hält. Das einzige Problem… ohne es zu wissen, hat er sie gerade gefeuert.
Niklas und Leticia verbringen einige romantische Stunden in Brooklyn. In ihrer neu bezogenen Wohnung spielt sie ihm ihre Songs vor und kurzerhand lädt er sie auf einen Trip nach Europa ein. Zum ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt findet sie jedoch heraus, dass Niklas für ihre Kündigung verantwortlich ist und lässt ihn kurzerhand mitten in Brooklyn allein.
Wenige Stunden später taucht Niklas mit einem blauen Auge und ohne Geld oder Telefon in der Kirche von Leticias Vaters auf. Er sucht das Gespräch und realisiert, wie sehr er sich verliebt hat.
Während sich Leticia auf einen Auftritt als Sängerin vorbereitet, muss Niklas entscheiden, ob er zurück nach Europa fliegt, wo bereits der nächste Job auf ihn wartet, oder ob er alles auf eine Karte setzt ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making Of, Music-Clip zum Titelsong "My Last Day Without You"

DVD und Blu-ray | Nie mehr ohne dich

DVD
Nie mehr ohne dich Nie mehr ohne dich
DVD Start:
24.04.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Nie mehr ohne dich Nie mehr ohne dich
Blu-ray Start:
24.04.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Nie mehr ohne dich

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 4/10


Regisseur Stefan C. Schaefer siedelt seine romantische Komödie in Amerika an. Demnach fällt auch der deutsche Hauptdarsteller wesentlich amerikanischer aus, als ursprünglich vermutet werden konnte. Ken Duken hat als Vizepräsident Niklas die Aufgabe eine Firma zu schließen. Dabei setzt er auch die Angestellte Leticia (Nicole Breharie) vor die Tür, die er jedoch erst wenig später persönlich kennenlernt. Bereits hier ahnt der Zuschauer, wie sich die weitere Handlung entwickeln wird. Der biedere und eitle Geschäftsmann muss sein Wesen grundlegend ändern, um Leticia für sich zu gewinnen. Ganz nach dem amerikanischen Vorbild wird im Verlauf der Geschichte der von sich eingenommene Geschäftsmann zum liebenswerten Kerl umgepolt. Die daraus resultierenden Probleme und Konflikte sind von Beginn an vorprogrammiert, da ein plötzlicher Sinneswandel dem sozialen sowie beruflichen Umfeld nicht ganz verborgen bleibt. Auch der Kontrast zweier Welten fließt hier in die Handlung mit ein. Mann und Frau, Schwarz und Weiß, emotional und abgeklärt – unterschiedlicher könnten die Protagonisten scheinbar nicht sein. Und doch besteht die Hoffnung, dass ein Paar aus den Zweien wird.
Das Schauspiel von Ken Duken und Nicole Beharie kann nur an der Oberfläche überzeugen. Tiefergehende Charakterisierungen der Figuren bleiben leider aus. Über die Defizite können die detailreiche Kulissengestaltung ein wenig hinweg trösten. Doch der Versuch eine alltägliche Komödie als New Yorker Romanze zu inszenieren funktioniert leider nur ganz oberflächlich betrachtet. Auch wenn Produzent Christoph Silber auf einer Geschäftsreise Ähnliches erlebt haben will, bleibt die Geschichte an vielen Punkten nicht nachvollziehbar.

Die Tonqualität befindet sich im Normbereich. Der Raumeindruck ist sehr gut. Umgebungsgeräusche sind wahrzunehmen. Die Dialoge sind gut verständlich, auch wenn es gerade bei Ken Duken zu einer zwischenzeitlich unsauberen Aussprache kommt. Das Bild wirkt etwas übercoloriert, wodurch die Farben teils unnatürlich satt und leuchtend erscheinen. Der Kontrast zwischen hellen und dunklen Bildebenen ist aber angemessen ausbalanciert. Die Extras sind unspektakulär. Im Making Of werden Kommentare der Produktionscrew aneinandergereiht, die wenig interessante Details verraten. Das Musikvideo ist nett, trägt aber ebenfalls nicht zur Erweiterung der Filmkenntnisse bei.

Fazit: Für einen verregneten Nachmittag eignet sich der Film.

by Sandy Kolbuch
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment