9. April - Angriff auf Dänemark - DVD

DVD Start: 19.08.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

9. April - Angriff auf Dänemark DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

April 1940. Die deutsche Wehrmacht zieht Truppen an der deutsch-dänischen Grenze zusammen. In Dänemark häufen sich die Gerüchte über eine bevorstehende deutsche Mobilmachung, doch die dänische Armee hat den Befehl passiv zu bleiben, um den großen Nachbarn nicht zu provozieren.
Leutnant Sand ist mit seinem Zug unerfahrener Soldaten 10 Kilometer vor der Grenze stationiert. Seinen Männern musste er erzählen, sie seien auf einer Routineübung. Am Abend des 8. April schickt er sie in voller Kampfmontur ins Bett. Noch in dieser Nacht beginnt die Wehrmacht um 4:15 mit der Invasion. Leutnant Sand erhält den Auftrag, die deutschen Truppen aufzuhalten bis Verstärkung eintritt. Eine unmögliche Mission beginnt...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Edel Germany GmbH / Pandastorm Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Dänisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind the Scenes, Interviews mit Veteranen, Soundtrack, Originaltrailer

DVD und Blu-ray | 9. April - Angriff auf Dänemark

DVD
9. April - Angriff auf Dänemark 9. April - Angriff auf Dänemark
DVD Start:
19.08.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
9. April - Angriff auf Dänemark 9. April - Angriff auf Dänemark
Blu-ray Start:
19.08.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - 9. April - Angriff auf Dänemark

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Kriegstag
Am 9. April 1940 übertraten deutsche Heeresverbände die dänische Grenze. Fortan war Dänemark Kriegspartei im Zweiten Weltkrieg. Doch nur kurz, denn die anfänglichen schnellen Erfolge der Wehrmacht schufen die Bezeichnung „Blitzkrieg“ und gerade Dänemark, welches militärisch vollkommen ungenügend ausgerüstet war, kapitulierte noch am selben Tag. 9. April - Angriff auf Dänemark SzenenbildSo ist der Titel des dänischen Kriegsfilmes „9. April - Angriff auf Dänemark“ schon programmatisch. Es wird nicht nur minutiös geschildert wie der Krieg begann, sondern wie er auch schon endete.

Im Grunde haben sich die eigentlichen Kriegshandlungen zwischen Dänemark und Deutschland ja auf diesen Tag beschränkt und kosteten 16 dänischen und circa 203 deutschen Soldaten das Leben. Dabei setzt der dänische Spielfilm auf historische Genauigkeit und basiert nicht nur auf der historischen Forschung, sondern auch auf Interviews mit den Veteranen, die vor allem auch Details zu berichten wussten. So bekam jeder Soldat gerade mal 40 Schuss Munition. Was natürlich in einem Gefecht alles andere als ausreichend ist. Vor allem wenn man sieht wie die Dänen auf Fahrrädern und Motorrädern gegen die Panzer vorrücken, so kommt einem das nicht glaubhaft vor, wenn es nicht historisch verbürgt wäre. Es gehört zu den Stärken des Filmes, dass er im Grunde nie die Perspektive eines Zuges einer Einheit verlässt und den Zuschauer nie mehr erfahren lässt als die Soldaten selber wissen. Was übrigens zu einem tragischen Ende führt. Dieses macht den Film aber auch intensiv und das Gesamtbild des Krieges und der politischen Situation ist nur schwer zu erahnen. Dafür erfährt man durchaus die Anspannung der Soldaten. Vor allem da es auch gut gespielt ist und bar jedes Pathos ist. Auch in den Actionszenen herrscht ein eher nüchterner Blick vor, der mehr beobachtend ist und bei denen auch die Kamera meist statisch bleibt und die Bewegung durch den Schnitt erfolgt. Das hat mehr das Flair eines Dokumentarfilmes denn diejenige von einer bombastischen Produktion aus Hollywood. Und so ist es eben dieses Flair, die Korrektheit der Fakten welches ein fast vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkrieges wieder zur Sprache bringt. 9. April - Angriff auf Dänemark SzenenbildWobei es einigermaßen schade ist, dass alles auf den Tag beschränkt ist und nicht gezeigt wird, wie es Dänemark im Kriege weiter erging. Aber das hätte die formal und inhaltlich strenge Einheit aufgesprengt.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind solide, können aber einen nicht in Begeisterung ausbrechen lassen. Die Extras sind allesamt recht kurz geraten, aber durchaus interessant. Vor allem da sie einige Interviews mit Veteranen beinhalten. Es gibt nicht nur bei dem Behind the Scenes einige Statements der alten Soldaten, sondern auch noch ein Extrafeature in dem sie zu Wort kommen. Zudem gibt es noch den Trailer, eine Trailershow und den Soundtrack.


Fazit:
Ein intensiver, nüchterner, historisch korrekter Kriegsfilm, der ein fast vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkrieges wieder aufschlägt. Spannend und intensiv.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Edel Germany GmbH / Pandastorm Pictures




9. April - Angriff auf Dänemark - Trailer