Neon Flesh - DVD

DVD Start: 27.04.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 98 min

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Inhalt

Der Kleinganove Ricky würde alles für seine Mutter tun. Und so liegt es für ihn auch auf der Hand, den größten Lebenstraum seiner bald aus dem Gefängnis entlassenen Erzeugerin zu erfüllen: die Eröffnung eines eigenen und glamourösen Bordells namens „Club Hiroshima“. Zum Leidwesen von Ricky gestaltet sich die Umsetzung dieses Wunsches jedoch schwieriger als gedacht. Angefangen bei psychotischen Gangsterbossen über zickige Prostituierte bis hin zu angeheuerten Auftragskillern scheint sich die ganze Welt gegen Ricky und seinen Plan verschworen zu haben, der dennoch nicht daran denkt, die Flinte ins Korn zu schmeißen. Für seine Mutter tut er einfach alles, auch wenn es Chaos und viel Blutvergießen zur Folge hat.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Neon Flesh

DVD
Neon Flesh Neon Flesh
DVD Start:
27.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Neon Flesh Neon Flesh
Blu-ray Start:
27.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Neon Flesh

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 7/10


Warum es nicht einfach ist, ein netter Junge zu sein und gleichzeitig seiner Mutter eine Freude zu machen, zeigt der spanische Film „Neon Flesh“ (im spanischen Original „Carne de neón“). Ricky (Mario Casas), der auf der Straße aufgewachsen ist, will seiner Mutter (Ángela Molina) eine Freude machen: Sie wird demnächst aus dem Gefängnis entlassen und ihr größter Wunsch ist es wohl, ein Bordell – einen „Club“ – namens Hiroshima (prima Name für einen Puff) zu besitzen. Also macht sich Ricky daran, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Aber Ricky hat die Rechnung ohne eine ganze Reihe von bösen Jungs gemacht, die auf die eine oder andere Weise alle sein Vorhaben blockieren.

Dass dieses Vorhaben sich nicht einfach gestaltet, wird bereits in den ersten Sekunden des Filmes klar – denn Ricky sieht eine Pistolenkugel auf sich zufliegen und bereitet sich auf den Tod vor. Doch so einfach ist es nicht, denn sofort spult der Film zurück und zeigt Rickys Weg bis dorthin. Und dieser Weg ist mit sehr schrägen Charakteren gepflastert. Angefangen bei seinem Hundeliebenden (nicht auf sexuelle Weise, was man bei diesem Film allerdings annehmen könnte) Partner Angelito (Vicente Romero) und seinem Aufpasser El Niño (Luciano Cáceres), der sich gleich in eine der Prostituierten verliebt über Rickys Mutter, die an Alzheimer leidet, was die Sache mit dem Club als Geschenk schwierig macht (sie kann sich an den Wunsch ja nicht erinnern) bis zu La Infantita, die sich selbst als uneheliche Tochter des spanischen Königs Juan Carlos ausgibt, die allerdings noch ein „Anhängsel“ mitschleppt, was dazu führt, dass sie Ricky ständig in den unpassendsten Augenblicken um Hilfe bittet. „Du musst dir also nur den Schwanz abschneiden, dann wirst du ein Star?“ Unverblümte Sprüche – die trifft man in „Neon Flesh“ recht oft an und wenn nicht gesprochen wird, wird geprügelt und gequält, werden teilweise merkwürdige Aktionen angeleiert. Doch leider gibt es in dem politisch unkorrekten Film auch einige spannungsarme Minuten, so dass die 1 ½ Stunden nicht völlig wie im Flug vergehen. Die bunt zusammengewürfelten Figuren machen den Film jedoch trotzdem sehenswert.

Der Film hat eine FSK 18-Freigabe bekommen, was wohl mit den vielen Brutalitäten und den teilweise sehr derben Sprüchen zu tun hat. Jedoch konnte diese Freigabe nicht verhindern, dass der Film geschnitten wurde. In der deutschen Fassung fehlen fast vier Minuten. Gerade in den Szenen mit den todgeweihten Polizisten sieht man die Schnitte deutlich.

Das Bild ist recht gut, es scheint aber manchmal ein wenig trübe. Der Ton ist ebenfalls gut, bisweilen vielleicht etwas leise, im Großen und Ganzen aber schön klar. Die Synchronisation ist zum Teil etwas asynchron – sprich: der Mund bewegt sich, man hört aber nichts – und umgekehrt. Das fällt aber auch nur auf, wenn man genau hinguckt. Ansonsten guckt man sich einfach das spanische Original mit Untertiteln an.

Die Extras beinhalten leider nur den Trailer und weitere Programmtipps des Verleihs.

Fazit: Eine politisch unkorrekte Komödie, die hier und da ein paar Spannungs- und Tempohänger hat.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © WVG Medien / Splendid