Neon Maniacs - DVD

DVD Start: 27.10.2017
FSK: ab 18 - Laufzeit: 88 min

Neon Maniacs DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Natalie feiert nachts im Stadtpark mit Freunden ihren Geburtstag. Plötzlich taucht ein Haufen finsterer Gestalten auf. Was zunächst nach einem Halloween-Spaß aussieht, wird bald blutiger Ernst. Die blutrünstige Bande metzelt alles nieder. Lediglich Natalie kann sich im Van verschanzen und überlebt. Da aber keine Leichen zu finden sind und es bis auf merkwürdigen grünem Schleim auch keinerlei Spuren gibt, glaubt ihr niemand. Die neugierige Hobbyfilmerin Paula geht der Sache auf eigene Faust nach. Gemeinsam mit Natalie und ihrem Freund Steven will sie an Halloween beim "Battle of the Hands" die Kreaturen zurück in die Hölle schicken…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / cmv-Laservision
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Original Trailer
- Interview mit Special Make-Up Artist Allan Apone
- Isolated "Music Only" Track
- umfangreiche Bildergalerie
- Programmtrailer
- animierte interaktive Menüs

DVD und Blu-ray | Neon Maniacs

DVD
Neon Maniacs Neon Maniacs
DVD Start:
27.10.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Neon Maniacs Neon Maniacs
Blu-ray Start:
27.10.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.
Neon Maniacs - Mediabook Neon Maniacs - Mediabook
Blu-ray Start:
27.10.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - Neon Maniacs

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 9/10
Ton: | 4/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 4/10


Mutantenverwirrung
„Neon Maniacs“ ist ein Horrorfilm aus dem Jahre 1986 und ein typisches Beispiel dafür wie sehr sich der damals entstandene Videomarkt gerade auf den Horrorfilm ausgewirkt hatte. Durch die Möglichkeit direkt Filme auf Video zu veröffentlichen und sie nicht teuer in die Kinos bringen zu müssen, boomte die Filmwirtschaft in den 1980ern und gerade Horrorfilme wurden direct-to-viedeo gedreht und so gab es sie wie am Fließband. Was dazu führte das aufgrund der Quantität die Qualität deutlich gelitten hatte und das Genre sich gerade in dem Jahrzehnt einen schlechten Ruf erarbeitete. Zu viele Schnellschüsse waren dabei, die sich einzig von anderen Produktionen abheben wollten indem sie versuchten sich gegenseitig mit Sex und Gewalt zu überbieten und ansonsten in Klischees ertranken. „Neon Maniacs“ ist ein typisches Beispiel für dieses überaktive Jahrzehnt.

Im Grunde fragt man sich warum der Film überhaupt gedreht worden ist, denn eine Geschichte hat er nicht zu erzählen und Geld war auch keines vorhanden. Die Story ist überschaubar: als eine Gruppe von Jugendlichen sich nachts in einem Park amüsiert, kommt eine Gruppe von Mutanten und schlachtet alle ab. Die einzige Überlebende versucht fortan zu beweisen, dass es diese Monster gibt was ihr natürlich keiner glaubt. Die Geschichte passt auf einen Bierdeckel und die Macher haben deutlich zu viel davon getrunken. Es werden viele Fragen aufgeworfen die niemals auch nur ansatzweise erklärt werden. Etwa warum die Heldin von den Mutanten ständig gejagt wird, woher diese Monster kommen, was sie wollen und warum sie ausgerechnet kein Wasser vertragen: alles bleibt in der Schwebe. Man muss es halt einfach hinnehmen. Im Grunde ist der einzige Grund sich den Film anzusehen, neben der hübschen Hauptdarstellerin der trotz eines Auftrittes in „Basic Instinct“ die große Karriere verweigert wurde, die fantasievoll gestalteten Monster und die blutigen Effekte die manchmal schon in Richtung Splatter gehen. Da sei natürlich darauf hingewiesen, dass hier der Film ungeschnitten vorliegt. Aber einen richtigen Anfang und ein richtiges Ende hat er dennoch nicht. Insgesamt ist er leider nur mäßig spannend, aber immerhin blutig weswegen Trashfans und 1980er Horror Aficionados ihre Freude an dem Film haben dürften.

Das Bild ist gut, aber der Ton ist leider manchmal zu leise ausgefallen. Neben einem Trailer gibt es noch ein Interview mit dem damaligen Make-Up-Künstler welches erfrischend ehrlich ist und auch die Querelen bei der Herstellung zur Sprache bringt. So gab es Rechtsstreitigkeiten und Streiks weil die Beteiligten am Film nicht bezahlt worden sind und so die Dreharbeiten immer stockten. Was teilweise den chaotischen Charakter des Filmes erklären kann.


Fazit:
Trashfans und 80er Jahre Aficionados dürften ihren Spaß haben da das Make-Up und die Effekte durchaus gelungen sind. Wer aber eine Story und auch nur einen Hauch von Sinn erwartet, sollte einen großen Bogen um den Film machen.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / cmv-Laservision