Needful Things - In einer kleinen Stadt (Restaurierte Fassung) - DVD

DVD Start: 06.12.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 116 min

Needful Things - In einer kleinen Stadt (Restaurierte Fassung) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ein merkwürdiger Fremder zieht nach Castle Rock, einem kleinen mittelamerikanischen Städtchen, und eröffnet einen Antiquitätenladen. Der Mann heißt Leland Gaunt (Max von Sydow) und ist ein äußerst charmanter, älterer Herr, der für jeden ein offenes Ohr hat. Doch das, was er zu verkaufen hat, macht aus freundlichen und friedfertigen Bürgern hasserfüllte und mörderische Kreaturen. Nur Sheriff Alan Pangborn (Ed Harris) ahnt, dass der Fremde nichts Gutes im Schilde führt und Unruhe in sein Städtchen bringt. Als sich zwei Frauen plötzlich mit Messer und Beil gegenseitig umbringen, muss Alan handeln ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Wendecover ohne FSK und Störer zum Ausdrucken

DVD und Blu-ray | Needful Things - In einer kleinen Stadt (Restaurierte Fassung)

DVD
Needful Things - In einer kleinen Stadt (Restaurierte Fassung) Needful Things - In einer kleinen Stadt (Restaurierte Fassung)
DVD Start:
06.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 116 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Needful Things - In einer kleinen Stadt Needful Things - In einer kleinen Stadt
Blu-ray Start:
06.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 121 min.
Needful Things - In einer kleinen Stadt (Mediabook) Needful Things - In einer kleinen Stadt (Mediabook)
Blu-ray Start:
16.01.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 120 min.

DVD Kritik - Needful Things - In einer kleinen Stadt (Restaurierte Fassung)

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Ein fremder Mann namens Leland Gaunt (Max von Sydow) kommt in eine amerikanische Kleinstadt, um dort einen besonderen Warenladen zu eröffnen. Auch wenn sein Warensortiment auf dem ersten Blick nicht allzu viel herzugeben scheint, hat Leland Gaunt doch für jeden Bewohner der verträumten Kleinstadt genau dass, wonach sie sich am meisten sehnen. Sei es eine sehr seltene Baseball-Karte zur Vollendung einer Sammlung, eine alte Highschool-Jacke aus Jugendzeiten oder ein antikes Schmückstück, welches Linderung gegen Arthritis verschafft.
Der unheimliche Fremde scheint genau zu wissen, was die Menschen wollen und er weiß auch, was sie bereit sind dafür zu tun. Leland Gaunt ist nämlich kein gewöhnlicher Händler, an Geld ist er nicht interessiert. Vielmehr verlangt er von seinen Kunden, anderen Personen einen bösen Streich zu spielen. Was als harmlose Kinderei beginnt, entwickelt sich schnell zu drastischen Gewalttaten und hetzt alle Einwohner der Stadt gegeneinander auf. Einzig Sheriff Pangborn (Ed Harris) scheint zu erkennen, wer Leland Gaunt in Wahrheit ist. Kann er ihn aufhalten und das vollkommene Chaos vermeiden?

„Needful – Things“ ist einer von vielen Filmen, die auf einem Roman von Stephen King beruhen. Der überwiegende Teil der King-Verfilmungen konnten der Faszination und Intensität der Bücher nicht ansatzweise gerecht werden und waren irgendwo zwischen mittelmäßig und unbrauchbar einzuordnen. Ausnahmen wie beispielsweise „Shining“ von Stanley Kubrick, „Die Verurteilten“ und „The Green Mile“ von Frank Darabont, sowie die bemerkenswerte TV-Produktion „Es“ sind da eher Mangelware. Und in welche dieser Kategorien passt nun „Needful Things“ aus dem Jahre 1993?

Auf jeden Fall kann man attestieren, dass dieser Film zu denjenigen King-Adaptionen gehört, die häufig unterschätzt und unter Wert gehandelt werden. Der Film zeichnet sich nicht durch eine eindrucksvolle Gruselatmosphäre oder drastische Gewaltexzesse aus, sondern durch seine Unterschwelligkeit und das einfache Schnellballprinzip. Dadurch, dass der Film recht langsam und harmlos beginnt, dann aber immer mehr an Fahrt aufnimmt und sich die gesamte Situation immer weiter zuspitzt, merkt man als Zuschauer das unterschwellige Brodeln und wird sich darüber bewusst, wie schnell sich harmlose Dinge bei konsequenter Steigerung zu unkontrollierbaren Situationen entwickeln, die man so nicht vorhersehen konnte.
„Needful Things“ ist nicht einfach nur ein Horrorfilm, sondern beinhaltet auch eine gehörige Situation Gesellschaftskritik, da unser egoistisches und gewaltbereites Streben nach trivialen Statussymbolen beinahe satirisch dargestellt wird. Auch wenn eine böse Macht hinter allem steckt, so sind es vor allem die Menschen, die sich wie Marionetten leiten lassen und letztendlich selbst für ihr Tun und Handeln verantwortlich sind.

Was an „Needful Things“ allerdings kritisiert werden muss ist, dass der Film seinen vorrangigen Auftrag, als Horrorfilm für Schock- und Gruselszenarien zu sorgen, nur unzureichend erfüllt. Der Verlauf ist jederzeit vorhersehbar, so dass kaum Spannung erzeugt werden kann. Insgesamt wirkt das ganze etwas fad, emotionslos und einfallslos. Selbst Horror-Fliegengewichte werden bei diesem Film nur sehr selten gefordert, Horror-Schwergewichte werden sich sogar überwiegend langweilen.
Dazu kommt, dass außer Max von Sydow, der mal wieder brillant spielt und die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht, keiner der Schauspieler wirklich charismatisch wirkt und in seiner Rolle aufgeht. Eine Beziehung oder Identifizierung zu den handelnden Personen fällt sehr schwer, was der gesamten Filmatmosphäre auch nicht besonders gut tut.

Außer ein paar Trailern gibt’s kein Bonusmaterial. Die Bild- und Tonqualität ist in Ordnung, doch hier hätte man sicher auch noch mehr rausholen können.

Fazit: Inhaltlich unterschätzte King-Verfilmung, die aber in Punkto Horror noch Luft nach oben gehabt hätte.

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by Till Huber
Bilder © Eurovideo