Navy Seals vs. Zombies - DVD

DVD Start: 18.03.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

Navy Seals vs. Zombies DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Code Red! Kontakt zum Vizepräsidenten abgebrochen! Bei den Sicherheitskräften schrillen die Alarmglocken. Dabei ist der zweitmächtigste Mann der USA nur in Baton Rouge, der Hauptstadt von Louisiana. Es geht nicht um Afghanistan oder den Irak. Doch wie Überwachungskameras zeigen, ist die freundliche Stadt im Süden offensichtlich zum Kriegsschauplatz geworden. Rebellierende Horden ziehen durch die Straßen. Der Vizepräsident muss unbedingt dort herausgeholt werden. Für so einen Einsatz kommt nur ein Spezialistenteam in Frage - Navy Seals. Doch bei dieser Mission treffen die kampfgestählten Männer auf Gegner, wie sie sie noch nie erlebt haben: menschenfressende Zombies mit Superkräften...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind the Scenes, Original Trailer

DVD und Blu-ray | Navy Seals vs. Zombies

DVD
Navy Seals vs. Zombies Navy Seals vs. Zombies
DVD Start:
18.03.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Navy Seals vs. Zombies Navy Seals vs. Zombies
Blu-ray Start:
18.03.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Navy Seals vs. Zombies

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 2/10


Winkt den 1980ern
Eigentlich klingt die Prämisse des Filmes „Navy Seals vs. Zombies“ ja gar nicht schlecht. In bester „Die Klapperschlange“-Manier soll eine Gruppe der Elitesoldaten den Vize-Präsidenten aus einer Art Kriegsgebiet herausholen. Dieser befindet sich auf einer Wahlkampftour in einer US-Stadt welche droht von Zombies überrannt zu werden. Navy Seals vs. Zombies SzenenbildDas verspricht eine blutige und spannende Angelegenheit wobei man auch viel mit der Atmosphäre machen kann. Als besonderes Schmankerl kann man es ansehen, das echte Soldaten der Navy Seals hier mitspielen. Natürlich darf man von denen keine große darstellerische Begabung erwarten und bekommt diese auch nicht geboten. Aber man kann davon ausgehen, dass die Vorgehensweisen authentisch sind. Aber das war es auch schon mit den positiven Effekten. Nicht nur sind die Darsteller alle unbegabt, sondern es wird auch versäumt, den Figuren auch nur den Ansatz von Tiefe zu geben. Von einigen Ausnahmen abgesehen, sind sie nur Staffage die man entweder sympathisch findet oder nicht, wobei allein das Erscheinungsbild dafür ausschlaggebend ist. Wenn es dann mal Ansätze zur Tiefe gibt, ist sie sehr klischeehaft. Ansonsten ist der Film ein typischer Actionschwachsinn, wie man ihn in den 1980ern am laufenden Band für den Videomarkt produziert hat und bei dem rein gar nichts stimmt. Die Macher haben wohl nichts von den frühen Filmen gelernt. Es ist schon sehr bezeichnend, dass die C-Film Knallcharge Michael Dudikoff hier eine Hauptrolle übernommen hat, aber für die Actionszenen mittlerweile zu alt ist. So sitzt er als Befehlshaber in der Kommandozentrale und versucht mit einer künstlich aufgeklebten Narbe hart auszusehen. Dass es hier keine Charakterbildung gibt, kann man ja noch verschmerzen. Aber auch die Handlung kann nicht überzeugen und der Film ist alles andere als spannend. Eher noch dürften hier Trashfans ihre Freude haben. Die CGI-Tricks sind richtig mies und können richtige Flammen nicht ersetzen. Geschweige denn die altmodischen Explosionen. Hier merkt man deutlich das geringe Budget des Filmes an. Zudem gibt es enorm viele Anschlussfehler. So wird etwa eine Granate in eine leere (!) Gasse geworfen, sie explodiert und danach liegen ein paar erledigte Zombies herum. Steckten sie innerhalb der Granate und sind erst nach der Detonation freigelassen worden? Auch Blickwinkel stimmen nicht. Mal guckt einer nach oben und in der nächsten Einstellung hat er die Körperposition der Szene zuvor. An Logik darf man hier auch nicht denken. Etwa warum ein Seal sich weigert auf ein Kind zu schießen, welches ein Zombie ist. Tja, wenn es im Irak oder Afghanistan gewesen wäre… Aber das führt zum nächsten Punkt: der Film ist sehr militaristisch und ein Loblied auf die SEALs, was eigentlich bei dem Thema wenig verwundert. Navy Seals vs. Zombies SzenenbildAber das mehr als peinliche Ende hätte man auch einem Werbefilm der Army entnehmen können. Zuvor schon tönen in der Filmmusik immer wieder Fanfaren sehr pathetisch und militärisch heroisch und werten so schwachsinnige Szenen mit Pathos auf. Und die Zombies? Und was sie so immer in den Filmen ausmachen? Komplettes Kanonenfutter und es ist keinerlei Subtext zu finden. Insgesamt gesehen, muss man leider festhalten, dass der Film komplett uninteressant ist.

Es lag nur eine Pressedisk mit einer verminderten Bild und Tonqualität vor, so das hier keine letztliche Aussage getroffen werden kann. Beides wusste nicht so richtig zu überzeugen. Es gab hier auch nur den Originaltrailer zu sehen, wobei als weitere Extras auch nur eine Trailershow angekündigt ist.


Fazit:
Eine uninteressante, militaristische, langweilige Actionfarce die so auch in den 1980ern für den Videomarkt hätte gedreht werden können. Peinliches wird abgelöst vom peinlichen und das Ende toppt da alles. Soldaten, weggetreten.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment