Navajo Joe - Western Unchained No. 3 - DVD

DVD Start: 18.01.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 88 min

Navajo Joe - Western Unchained No. 3 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Mervyn Duncan und seine Bande verdienen sich ihr Geld damit, Indianer zu töten und ihre Skalps an die Gesetzteshüter zu verkaufen. Nachdem sie ein ganzes Indianerdorf ausgerottet haben, werden sie jedoch von Sheriff wegen willkürlichem Mord als Gesetzlose ausgeschrieben. Mitten in dieser misslichen Lage entscheidet die Bande sich dazu, einen Zug zu überfallen, der 500.000 Dollar in die Stadt Esperanza bringen soll. Der Überfall läuft wie geplant, doch mit einem Mann hat die Duncan-Bande nicht gerechnet: den Indianer Joe (Burt Reynolds). Der Navajo bietet den Bürgern von Esperanza an, ihr Geld zu schützen und die Bande zu vernichten. Als Gegenleistung verlangt er einen Dollar für jeden getöteten Banditen und das Amt der Sheriffs. In Wahrheit hat Joe jedoch ganz andere Motive, die in seiner Herkunft begründet liegen. Ein harter Kampf zwischen der Ein-Mann-Armee Joe und der Duncan-Bande seht bevor und es wird viel Blut fließen...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Dolby Digital 2.0 (Deutsch, Englisch, Italienisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Features
- Originaltrailer
- Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Navajo Joe - Western Unchained No. 3

DVD
Navajo Joe - Western Unchained No. 3 Navajo Joe - Western Unchained No. 3
DVD Start:
18.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Navajo Joe - Western Unchained No. 3 Navajo Joe - Western Unchained No. 3
Blu-ray Start:
18.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

DVD Kritik - Navajo Joe - Western Unchained No. 3

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Mervyn Duncan und seine Bande verdienen sich ihr Geld damit, Indianer zu töten und ihre Skalps an die Gesetzteshüter zu verkaufen. Nachdem sie ein ganzes Indianerdorf ausgerottet haben, werden sie jedoch von Sheriff wegen willkürlichem Mord als Gesetzlose ausgeschrieben.
Mitten in dieser misslichen Lage entscheidet die Bande sich dazu, einen Zug zu überfallen, der 500.000 Dollar in die Stadt Esperanza bringen soll. Der Überfall läuft wie geplant, doch mit einem Mann hat die Duncan-Bande nicht gerechnet: den Indianer Joe (Burt Reynolds).
Der Navajo bietet den Bürgern von Esperanza an, ihr Geld zu schützen und die Bande zu vernichten. Als Gegenleistung verlangt er einen Dollar für jeden getöteten Banditen und das Amt der Sheriffs. In Wahrheit hat Joe jedoch ganz andere Motive, die in seiner Herkunft begründet liegen. Ein harter Kampf zwischen der Ein-Mann-Armee Joe und der Duncan-Bande seht bevor und es wird viel Blut fließen...

Sergio Corbucci gehört zweifelsohne zu den großen Namen des Italowesterns. Seine Filme „Django“ und „Leichen pflastern seinen Weg“ sind unbestrittene Meisterwerke des Genres und konnten durch ihre innovative Machart und die einzigartige Atmosphäre begeistern. Kann „Navajo Joe“ mit diesen Werken des verstorbenen Regisseurs mithalten oder ist der Film ein ähnlicher Corbucci-Fehlschlag wie „Der Supercop“?

„Navajo Joe“ ist aufgrund seines hohen Tempos ein rasantes und kurzweiliges Filmvergnügen. Der Film hält sich nicht mit umständlichen Kleinigkeiten und eine komplexe Hintergrundgeschichte auf, sondern legt viel Wert auf actionreiche und brutale Szenen, in denen der damals 30jährige Burt Reynolds sein sportliches Talent unter Beweis stellen konnte.
Die Kampfszenen und Schusswechsel sind in typischer Italowestern-Tradition temporeich choreographiert und wirken durch die Schnitttechnik rasant. Spannung bietet der Film reichlich, da er sich selbst nur wenige Verschnaufpausen gönnt und sich von einer Szenerie in die nächste flüchtet.
Der Film ist sehr brutal und hält sich diesbezüglich in keinster Weise zurück. Schon allein die kompromisslose Anfangsszene zeigt dem Zuschauer deutlich auf, wohin die Reise geht. Dieser Stil ändert sich auch im weiteren Verlauf des Filmes nicht, weshalb dieser Italowestern auch sicherlich zu den härteren Vertretern seines Genres gezählt werden muss.

Im Gegensatz zu „Django“ und „Leichen pflastern seinen Weg“, hat es Corbucci in diesem Film leider nicht geschafft, eine vergleichbare intensive Atmosphäre zu erzeugen und damit dem Film seinen Stempel aufzudrücken. Das gesamte Szenario wirkt streckenweise etwas fad und genauso uninspiriert wie das musikalische Thema, welches spätestens ab Hälfte des Films die Nerven der Zuschauer durch die unerträgliche Eintönigkeit gehörig auf die Probe stellt. Was Corbucci wiederum hervorragend gelungen ist, ist eine ähnlich wie in „Django“ intensive Zeichnung der bösen Charaktere, denen man als Zuschauer sein gesamtes Potential an Antipathie regelrecht entgegenschleudern möchte. Bei der Figur des Joe darf man allerdings keine Djano-Kopie erwarten, da man ansonsten sehr enttäuscht sein könnte. Im Gegensatz zu Franco Neros Paraderolle, wirkt Navjao Joe geradezu heldenhaft und selbstlos, auch wenn er seine ganz eigenen Ziele verfolgt. Da er ohne die Einforderung einer Gegenleistung einer Gruppe das Leben rettet, ist er als Heldenfigur mit Identifikationspotential eindeutig gekennzeichnet. Egoismen und charakterliche Schwächen eines Django sucht man hier also vergebens...ob man sich daran erfreut ist natürlich reine Geschmackssache.

Der Film liegt in guter Bild- und Tonqulität vor. Als Extras gibt es zwei längere Features, wo viele Hintergrundinformationen über den Film, die Macher und den Hauptdarsteller erzählt werden. Dazu gibt es den Originaltrailer und eine Bildergalerie.

Fazit: „Navajo Joe“ ist ein temporeicher, actionlastiger Italowestern mit einem charismatischem Helden und einer nachvollziehbaren Handlung. Auf jeden Fall unterhaltsam.

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by Till Huber
Bilder © Koch Media Home Entertainment