Naked Fear 2 - DVD

DVD Start: 09.07.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 90 min

Naked Fear 2 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Valora ist eine hübsche junge Frau, die glaubt in Ridley endlich den Mann für’s Leben gefunden zu haben. Beim ersten Date erweisst er sich noch als gutaussehender, freundlicher und höf- licher junger Mann. Doch dann kommt seine dunkle Seite zum Vorschein: Ridley ist ein eiskalter Psychopath. Er entführt Valora in eine Behausung in der Wüste. Dort stellt er Sie vor die Wahl bei ihm zu bleiben oder wie ein Tier gejagt zu werden! Als ihr klar wird, dass sie nichts mehr zu verlieren hat, dreht sie den Spieß um und schlägt zurück.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Naked Fear 2

DVD
Naked Fear 2 Naked Fear 2
DVD Start:
09.07.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

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Blu-ray
Naked Fear 2 (Uncut) Naked Fear 2 (Uncut)
Blu-ray Start:
01.08.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

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DVD Kritik - Naked Fear 2

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 4/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Blut und Blumen
Der deutsche Titel ist etwas irreführend, da es sich bei diesem Film nicht unmittelbar um eine Fortsetzung zu handeln scheint. Im Original lautet der Filmtitel „Death Match“ und trifft es mit dem spielerischen Aspekt, den der Titel andeutet, ganz gut. Auch von dem etwas reißerischen Cover sollte man sich nicht irritieren lassen. Der Film erfindet das Subgenre des Terror- beziehungsweise Folterfilmes nicht neu, kann sich aber durchaus mit so prominenten Vertretern wie „Wolf Creek“ und „Broken“ messen. Dabei punktet „Naked Fear 2“ mit ausgefeilten Charakteren und einer hohen Glaubwürdigkeit. Auch wenn besonders im Mittelteil so manche Längen vorhanden sind, so ist es faszinierend, James Ray als psychopathischem Mörder zuzusehen. Er spielt hervorragend. Nicht nur zeigt er eine mörderische Arroganz, sondern lässt auch im Umgang mit Frauen einiges an Unsicherheit durchscheinen, welches dem Charakter einiges an Komplexität verleiht und ihn phasenweise menschlich erscheinen lässt. Auch seine kleinen Marotten fügen sich in dieses Bild ein. So pflegt er mit Hingabe die Blumen, die auf den Gräbern seiner Opfer wachsen („Blut lässt Blumen gut wachsen“, sagt er an einer Stelle). Aber er kann den Leichen seiner Opfer nicht gegenübertreten. Bei dem Anblick eines Totenschädels gerät er fast in Hysterie und folgt einem Waschzwang. So bietet James Ray ein beeindruckendes Psychogramm eines Serienmörders.

Schon der Anfang des Filmes ist stark. Bei einem dunklen Bildschirm kommen im (ansonsten ziemlich überflüssigen) Off-Kommentar die Stimme des Mörders und bedrohliche Geräusche. Im Anschluss folgt eine Perspektive aus subjektiver Kamera und der Zuschauer wird „geschlagen“. Naturaufnahmen erfüllen danach das Bild und die Szenerie. Aber nach dem, was vorher zu erleben war, ahnt der Zuschauer nichts Gutes. Idylle wird bedrohlich und man bemerkt eher, dass hier keine Deckung vorhanden ist. Das Töten geschieht dann eher beiläufig. Die Jagd ist wichtig, weniger das Ergebnis. Regieeinfälle sind nach diesem starken Anfang allerdings nicht sonderlich viele vorhanden. Erst im Finale weiß der Regisseur Jon Bonnell wieder mit ein paar Ideen aufzuwarten. Besonders wie sich das Opfer, unsere Heldin, etwas zu passiv dargestellt von Kathleen Benner, zu wehren weiß, kann an Perfidie mit ihrem Peiniger mithalten. In der Mitte fällt der Film allerdings, wie schon erwähnt, ziemlich ab. Auch schlägt die als ziemlich starke Frau eingeführte Heldin etwas spät zurück, als ob sie noch überflüssigerweise etwas an Legitimation bedurft hätte. Gut, hätte sie es eher getan, hätte der Film eine wesentlich kürzere Laufzeit gehabt. Aber so wirkt er stellenweise, trotz aller Spannung und gutem Darsteller, langatmig.

Das Bild der DVD ist gut. Leider ist der Ton stellenweise viel zu blechern und dumpf. Keine Extras, nur eine Trailershow.

Starker Anfang, starkes Finale, schwacher Mittelteil. Aber James Ray spielt den Serienmörder hervorragend. Fans von „Wolf Creek“ und „Broken“ sollten hereinsehen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm