Mutant Girls Squad - DVD

DVD Start: 28.01.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 78 min

Mutant Girls Squad DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Rin ist ein ganz normales Mädchen – so scheint es. Doch schon bald erfährt ihr Körper eine seltsame und schmerzhafte Veränderung. Zu ihrem 16. Geburtstag offenbart der Vater ihr ein gut gehütetes Geheimnis: Rin ist nicht ganz menschlich. Sekunden später wird die Geburtstagsfeier von wilden Kämpfern überrannt, die Rins Eltern töten. In dieser Extremsituation bricht Rins Mutation hervor – ihr Körper wird zur gefährlichen Waffe! Rin findet Aufnahme bei den HILKOS und wird in deren Kampf gegen die Menschen hineingezogen. Dabei kämpfendie HILKOS mit vollem Körpereinsatz: Durch die Mutation entwickeln die Mädchen körpereigene Extremwaffen, die sie im gemeinsamen Kampftraining perfektionieren. Doch schnell merkt Rin, dass der Krieg zwischen Menschen und HILKOS nicht bestehen kann. Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Yoshi versucht sie, den Frieden wieder herzustellen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien
Tonformate:
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Japanisch)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Bildergalerie
- Making-Of
- TV-Spots
- Behind-the-Scenes

DVD und Blu-ray | Mutant Girls Squad

DVD
Mutant Girls Squad Mutant Girls Squad
DVD Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 78 min.

zur DVD Kritik
Mutant Girls Squad (uncut) Mutant Girls Squad (uncut)
DVD Start:
07.07.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 86 min.
Blu-ray
Mutant Girls Squad Mutant Girls Squad
Blu-ray Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min.
Mutant Girls Squad (uncut) Mutant Girls Squad (uncut)
Blu-ray Start:
07.07.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Mutant Girls Squad

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Japanische X-(Wo)Men
„Mutant Girls Squad“ hat deutliche Anleihen an die „X-Men“. Das Thema, Genmutierte wehren sich gegen Rassismus und Ausrottung, ist das gleiche. Ansonsten enden hier schon die Ähnlichkeiten. Denn hier liegt wieder einer der typisch durchgeknallten japanischen Actionabsurditäten vor. Die Story ist ein Hauch von nichts, das nur als Gerüst dazu dient, möglichst viele skurrile Ideen einzubauen und das Blut meterhoch spritzen zu lassen. Es ist also ein reiner Partyfilm, wie es die Fans solcher Filme erwarten. Freunde von Perlen wie „Tokyo Gore Police“, „Robo Geisha“ und ähnlicher Filme sollten hier auf jeden Fall zugreifen. Die wilde Action, das viele Blut und vor allem die wahnwitzigen Ideen lassen manche kleinere Schwächen vergessen. Der unbedingte Wille zum Trash ist an jeder Stelle zu merken. Die Masken wirken gewollt billig, manche Szenen sind arg kitschig geworden und andere ziemlich albern. Das alles kann auch als Parodie durchgehen. Die Sinneswandel von Protagonisten, die daraufhin die Fronten wechseln, die tragische Vergangenheit der Helden und der Verlust von Lieben werden durch diese Szenen parodiert. Nur die albernen Szenen, etwa wenn ein tödlich Getroffener noch schnell seine Lieblingsnudeln essen will, sind etwas zu albern geworden. Ansonsten zählen aber die Ideen und man kann den schärfsten Hintern Japans sehen, diverse Mutanten und Blut das aus Feuer besteht. Die Körperteile fliegen durch die Gegend, aber immer mit einem Augenzwinkern. Schon die Anfangsszene endet mit einem großen Blutfleck auf einer weißen Leinwand, was zusammen deutlich die japanische Flagge bildet. Wer diesen Film ernst nimmt, hat rein gar nichts verstanden. Ein großer Pluspunkt sind die drei weiblichen Hauptdarstellerinnen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch sehr passabel spielen. Zugegeben, der Film verlangt keine große Schauspielkunst. Dennoch können sie in den wenigen ernsten Szenen überzeugen. Mit das erstaunlichste an dem Film ist, dass er gleich von drei Regisseuren gedreht worden ist. Aber er ist kein Episodenfilm, sondern vielmehr wurde er in einem Kollektiv gedreht, wobei jeder der Regisseure seine Ideen einbringen konnte. Dennoch wirkt der Film, und das ist das erstaunliche, wie aus einem Guss.

Das Making Of ist sehr interessant und zeigt gut die Zusammenarbeit der drei Regisseure. Die Interviews mit den drei Hauptdarstellerinnen sind durchwegs sympathisch und die mit den drei Regisseuren sehr interessant. Leider fallen bei den Interviews manchmal die deutschen Untertitel aus. Ansonsten gibt es noch Teaser, Trailer und einen TV-Spot. Das Bild ist manchmal nicht ganz scharf. Manche Stellen sind bewusst in minderer Qualität gehalten, um eine Hommage an das siebziger Jahre Bahnhofskino zu bilden (ähnlich wie Tarantino und Rodriguez mit „Death Proof“ und „Planet Terror“). Der Ton ist gut.

Ein wilder, blutiger, durchgeknallter Partyfilm, der nicht zuletzt durch seine Darstellerinnen überzeugt. Hirn aus und Spaß haben. Wer eine Story erwartet ist hier falsch.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien