Movie 43 - DVD

DVD Start: 13.06.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 94 min

Movie 43 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Niemand hätte geglaubt, dass Hugh Jackmans erstes Date mit Kate Winslet derart in die Hose geht. Noch hätte jemand ahnen können, wie weit es Halle Berry bei dem Spiel "Wahrheit oder Pflicht" treiben würde. Oder welchen unkonventionellen pädagogischen Ansatz Naomi Watts und Liev Schreiber in der Kindererziehung vertreten. Diese gnadenlose Komödie ist nichts für schwache Nerven oder einen empfindlichen Magen!

Man nehme bewährte Regisseure, stelle ihnen einen brillanten Cast zur Seite, nehme ein paar abgedrehte Scherze, übertrete dabei sämtliche Grenzen jeglicher Art und nehme dann möglichst großen Abstand vom Kunstwerk. MOVIE 43 ist kompromisslose und schräge Comedy - und kein Geringerer als Peter Farrelly von den Farrelly Brüdern (Verrückt nach Mary, Dumm und Dümmer) hatte hier die Finger im Spiel. Gemeinsam mit seinen Regiekollegen schuf er eine der brutalsten, gefährlichsten und respektlosesten Komödien aller Zeiten, die beweist: Hollywoodstars haben einen weitaus derberen Humor, als allgemeinhin angenommen. Umwerfend fies und zum Brüllen komisch.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment / Constantin Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer „Movie 43“ in deutsch (ca. 2 Min.), Trailer „Movie 43“ in englisch (ca. 2 Min.)

DVD und Blu-ray | Movie 43

DVD
Movie 43 Movie 43
DVD Start:
13.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Movie 43 Movie 43
Blu-ray Start:
13.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Movie 43

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Stars mal vulgär - „Movie 43“ ist eine Komödie, die aus verschiedenen Episoden besteht. Dabei ist es diesem Sketchkonglomerat deutlich anzumerken, dass einer der Produzenten einer der Farrelly Brüder ist. Wer den Namen kennt und weiß, was die beiden Brüder schon so alles auf das Publikum losgelassen haben, so etwa „Dumm und dümmer“ und „Verrückt nach Mary“, wendet sich entweder jetzt schon mit Grausen ab oder rennt erst recht dem Streifen hinterher. Viele ihrer Filme sind Klassiker der Komödie geworden. Allerdings weniger aufgrund der Qualität, sondern eher wegen ihrer Geschmacklosigkeit. So ist „Movie 43“ durchaus in dieser Tradition zu sehen: er ist überdreht, albern und geht deutlich unter die Gürtellinie. Da geht es um die erste Periode eines jungen Mädchens, Masturbation, Fäkalsex, körperliche Deformationen, Furzwitze, falsche Tierliebe, Gewalt, etc. pp. Und vor allem gibt es dann auch vulgäre Sprüche und Wörter am laufenden Band. Wer sich daran ergötzen kann, dass hier häufig Ausdrücke wie „Penis“, „Schwanz“, „Muschi“, etc. in den Mund genommen wird, ist hier richtig. Nur Niveau darf man nicht verlangen. Da muss man schon ein Faible für haben oder bewusstseinsabtötende Substanzen zu sich genommen haben. Mein Fall ist es nicht. Leider wird nämlich bei den Episoden immer auch nur auf der einzigen Grundidee herumgeritten, die als Ausgangslage für den Gag dient. Das entspricht zwar durchaus dem Charakter einer Kurzgeschichte, da hier meist nur ein einziges Thema behandelt wird, aber für den komödiantischen Stoff ist es dann doch erheblich wenig. Da hat ein 5-minütiger Kurzfilm eines Charlie Chaplin weitaus mehr inhaltlich zu bieten, als die ganzen 95 Minuten dieses Extended Cut. Die Grundidee nutzt sich leider immer recht schnell ab. Vor allem wird das schon bei der ersten Szene mit Kate Winslet und Hugh Jackman deutlich, die eine körperliche Deformation behandelt, aber inhaltlich nie weiter geht, als das sich Winslet versucht zusammenzureißen und andere auf das Handicap von Jackman aufmerksam machen will. Dennoch hat der Film durchaus seinen Reiz, was vor allem an den Stars liegt. Wie die sich todernst und ungehemmt blamieren und sich in den Dreck ziehen lassen, ist ein Schauwert an sich. Vor allem wenn sie unflätig werden. Wo hat man schon Richard Gere häufig hintereinander „Schwanz“ und „Ficken“ sagen sehen? Wobei es hier doch eindeutig an Selbstironie mangelt, da nicht mit dem Image und der Person hinter dem Star gespielt wird. Nur Hugh Jackman zeigt da Anflüge von Selbstironie und Gerard Butler hat es insofern gut getroffen, da man ihn in seiner Maske kaum erkennen kann. Naomi Watts spielt immerhin mit ihrem Ehemann Liev Schreiber ein Ehepaar mit ungewöhnlichen Erziehungsmethoden und kann so in die Ecke gedrängt werden. Aber es überrascht zwar und ist leider nur mäßig amüsant, wenn sich die Stars hier unflätig wie sonst nie geben. Das macht Spaß anzusehen, aber richtig zünden kann es nicht. Da hat man eher Mitleid, wie z.B. bei den Episoden mit Elizabeth Banks und Emma Stone, als das man sich darüber amüsiert. Und am Ende fragt man sich, was das alles sollte, und wie das alles eigentlich angefangen hat. Die größte Frage bleibt dann auch nur in dem Bereich, wie man nur all die ganzen Stars für diesen Quatsch gewinnen konnte. Sehen und vergessen.

Der Ton ist sehr gut und auch das Bild ist ordentlich. Abgesehen von zwei verschiedenen Trailern und einer Trailershow gibt es allerdings keinerlei Extras.

Geschmacklos, vulgär und auf Dauer eher langweilig. Es wird oft nur auf der Grundidee herum geritten und wenig aus dem Image der Stars gemacht, die sich hier genussvoll in den Dreck ziehen lassen. Das bereitet eher Mitleid als Vergnügen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Paramount Home Entertainment / Constantin Film