Morituris - Das Böse gewinnt immer - DVD

DVD Start: 07.11.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 64 min

Morituris - Das Böse gewinnt immer DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Damals: Eine Gruppe von Gladiatoren hat genug davon, sich gegenseitig zur Freude des Pöbels abzuschlachten. Die Kämpfer brechen aus der Arena aus und ziehen mordend und vergewaltigend durch das Land. Doch ein Trupp Soldaten bereitet der Schreckensherrschaft schnell ein Ende. Die Leichen der Gladiatoren werden begraben und die Grabstätte – mit einer Warnung versehen – versiegelt. Heute: Mit dem Vorwand, sie zu einer riesigen Rave-Party mitzunehmen, gabeln drei Freunde zwei Mädels auf und fahren mit ihnen raus aufs Land in ein dichtes Waldgebiet. Kaum angekommen, zeigen die Jungs ihr wahres Gesicht und für die Mädels beginnt ein Martyrium aus Folter und Vergewaltigung. Dies findet ihr jähes Ende, als die wieder auferstandenen Gladiatoren Jagd auf die Gruppe Jugendlicher macht. Und dabei keinen Unterschied zwischen Täter und Opfer machen...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer und Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Morituris - Das Böse gewinnt immer

DVD
Morituris - Das Böse gewinnt immer Morituris - Das Böse gewinnt immer
DVD Start:
07.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 64 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Morituris - Das Böse gewinnt immer Morituris - Das Böse gewinnt immer
Blu-ray Start:
07.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 64 min.

DVD Kritik - Morituris - Das Böse gewinnt immer

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 2/10


Antike Zombies - Der Italohorror kehrt zurück!! Was für die einen ein willkommener Anlass zu feiern ist, ist für andere ein riesiges Ärgernis. Und letztere sorgen dann auch schnell dafür, dass sich die ersteren ebenso ärgern. Die Italiener hatten schließlich nie Bedenken mit Sex und Gewalt im Horrorfilm zu prunken und so waren sie oftmals Opfer der Zensur, was wiederum dem geneigten Zuschauer die Zornesröte in das Gesicht steigen ließ, weil alles was die Streifen ansehnlich machte, durch die Schere entfernt worden war. Und so ist „Morituris“ ganz in dieser Tradition zu sehen. Die Laufzeitlänge auf dem Cover behauptet 64 Minuten, zu sehen sind ca. 60 und die französische Fassung geht glatte 90 Minuten lang. Wer jetzt also genau gelesen hat, muss sich die Tränen aus dem Gesicht wischen, das sage und schreibe eine halbe Stunde fehlt! Und das merkt man dem Film auch an, denn die Folterszenen, die Vergewaltigungen und die Morde sind allesamt entfernt. Manchmal gibt es eine kleine Sequenz, um den Zuschauer eine grobe Ahnung zu geben, was vorgefallen ist, aber das war es dann auch schon. Das ist alles an sich schon extrem bedauerlich. Vor allem da der Film recht vielversprechend klingt. Folterhorror zusammen mit Elementen im Sinne von „I spit on your grave“ und Zombies? Her damit. Und vor allem sehen die Schurken sehr cool aus. Warum kam bislang noch nie jemand auf die Idee, Zombies in die Rüstungen von Gladiatoren zu stecken? Ebenso eine gute Idee ist es, dass die Schurken Rassisten sind, die einem Sozialdarwinismus aufgesessen sind. Die weiblichen Opfer sind offenbar Osteuropäerinnen und so ist es schon perfide, dass Gladiatoren so gut wie immer Sklaven aus anderen Ländern waren und sich so Ausländer an Rassisten rächen. Ausgearbeitet wird das leider nicht und dann passt es auch nicht dazu, dass die weiblichen Opfer auch keine Italienerinnen sind. Auch wenn der Film aufgrund der Verstümmelungen kaum anzusehen ist, so gibt es doch in der ersten Hälfte einige sehr gelungene Aspekte. Allein der Vorspann ist schon gut strukturiert und gibt dem Zuschauer eine hinreichende Geschichte der Untoten, so dass man während des Filmes keinerlei Erklärung mehr über ihren Hintergrund bedarf. Auch die Spannung ist gut aufgebaut. Denn die späteren Folterer sind nicht sofort als solche erkennbar. Manchmal ist ein Hinweis zu erkennen, aber das baut nur die Spannung auf und man fragt sich zusehends, ob die drei Männer nun nett oder böse sind. Das ist sehr geschickt, schützt den Film aber nicht vor typischen Genrefehlern. So geht wieder einmal die Heldin langsam vom Bösen weg ohne überprüft zu haben ob er wirklich tot ist. Auch wenn ganz am Anfang found footage Materialien eingebaut werden, so haben die keinerlei Sinn. Denn wer hält die Kamera, wenn die ganze Familie tot ist? Einer der Untoten? Kaum. Aber angesichts des Reizes der oberflächlichen Aspekte in punkto Sex und Gewalt hätte man das alles gut in Kauf nehmen können. Hätte, wenn man denn etwas davon sehen würde. So ist der Film nur ein langer Trailer für die ungeschnittene Fassung, die man sich aus dem Ausland besorgen muss.

Technisch ist die DVD recht schwach ausgestattet. Das Bild hat nicht sonderlich ausgeprägte Konturen und gerade in den Nachtszenen verschwimmen sie manchmal etwas. Auch der Ton kann nicht überzeugen, sondern ist gerade in den Hintergrundgeräuschen arg leise ausgefallen. Und als Extras gibt es nur den Originaltrailer und eine kleine Bildergalerie. In dieser Hinsicht kann der Film leider auch nicht punkten.

Eine gute Ausgangslage, aber es wurde sage und schreibe eine halbe Stunde Laufzeit entfernt. Insofern ist der Rest Zeitverschwendung. So verpuffen der gute Vorspann und die gute Struktur angesichts der Genre- und Logikfehler.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm Entertainment