Moon - DVD

DVD Start: 28.01.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 93 min

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Inhalt

Seit drei Jahren ist Sam Bell auf der dunklen Seite des Mondes stationiert. Allein überwacht er dort für Lunar Industries die Förderung von Rohstoffen, die die Energieprobleme auf der Erde lösen. Drei Wochen noch, dann soll er wieder abgelöst und heimgeschickt werden - zu seiner Frau und seiner Tochter, die vor seiner Mission eine schwere Zeit zu durchleben hatten. Für Sam ist es höchste Zeit, nach Hause zu kommen: Er leidet schwer an Lagerkoller und glaubt bisweilen, sich selbst zu sehen. Nach einem Unfall wird er gerettet - von einem Mann, der tatsächlich so aussieht wie er und behauptet, er sei Sam Bell.

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DVD Details

Medienanzahl: 12
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer; Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones, Kameramann Gary Shaw sowie den Designern Gavin Rothery und Tony Noble; Audiokommentar von Regisseur Duncan Jones und Produzent Stuart Fenegan

Video on demand - Moon

DVD und Blu-ray | Moon

DVD
Moon Moon
DVD Start:
28.01.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Moon (Special Edition) Moon (Special Edition)
DVD Start:
28.01.2011
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Blu-ray
Moon Moon
Blu-ray Start:
28.01.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.
Moon (Special Edition) Moon (Special Edition)
Blu-ray Start:
28.01.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Moon

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 7/10


Anspruchsvolles Sci-Fi Drama, dass durch Sam Rockwells One Man Show absolut sehenswert ist.
Erst zum Inhalt:
Der Astronaut Sam Bell (Sam Rockwell) steht kurz vor dem Ende seines Dreijahresvertrages mit Lunar. Er ist auf dem Mond „Selene“, wo er allein als Mechaniker den Abbau von Helium-3 überwacht. Dieses kostbare Gas könnte der Energiekrise auf der Erde ein Ende bereiten. Die Einsamkeit hat ihm Zeit gegeben, sich Gedanken über die Fehler seiner Vergangenheit zu machen. Seinen Job führt er nur noch mechanisch aus und verbringt die meiste Zeit mit den Gedanken an die bevorstehende Rückkehr zur Erde, seine Frau und ihre gemeinsame Tochter. Aber zwei Wochen vor seiner Abreise beginnt Sam seltsame Dinge zu sehen und zu hören. Nachdem eine Routinekontrolle katastrophal schief geht, entdeckt er, dass Lunar ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat. Als dann noch ein Doppelgänger auftaucht und Lunar einen bewaffneten Aufklärungstrupp schickt, wird Sam klar, dass seine Rückkehr zur Erde in Frage steht.

Regisseur Duncan Jones legt mit „Moon“ ein überdurchschnittlich, beachtliches Debüt hin. Der Sohn von David Bowie („Begierde“) hatte vor seinem Erstlingswerk nur Kurzfilme gedreht. Es ist erstaunlich, dass er in seiner kurzen Vita gleich mit seinem ersten Spielfilm fast schon so eine Art Minimeisterwerk hinlegt. Duncan Jones handwerkliches Geschick lässt nicht ansatzweise erahnen, dass es ihm an Erfahrung oder Kreativität mangelt. Es gab Momente in „Moon“, die mich stark an Stanley Kubricks „2001 Odysee im Weltraum“ oder an John Carpenters „Dark Star“ erinnerten. Wenn man sich als Cineast die beiden oben erwähnten Filme auf der Zunge zergehen lässt, dann ist das definitiv eine Ehrung. Ich denke von dem Regisseurneuling Duncan Jones werden wir in Zukunft viele gute oder gar Meisterwerke zu erwarten haben, wenn er sich nicht zu schnell an Hollywood verkaufen sollte. Sam Rockwells Leistung in „Moon“ ist ähnlich wie seine Nebenrolle in „Green Mile“, ein Glanzstück in seiner Karriere. Jedoch ist die Rolle in diesem Film facettenreicher und da es die Hauptrolle ist, muss sie dementsprechend mehr ausgefüllt werden als eine Nebenrolle. Das ist Mr. Rockwell von der ersten bis zur letzten Minute absolut gelungen. Ich habe den kleinen drahtigen Mann, der mich oft an eine unattraktivere Version von Tom Cruise erinnert, schon seit der Nebenrolle in „Green Mile“ auf der Uhr. Scheinbar erkennt Hollywood in den letzten Jahren immer mehr seine Vielseitigkeit und setzt ihn deswegen öfter ein, wie zuletzt noch in „Iron Man 2“ und „Frost/Nixon“. Der Film selbst ist definitiv kein Bombast-Blockbuster-SciFi-Action-Kino, sondern weiß mit leisen Noten und kleinen Überraschungen den Zuschauer für sich zu gewinnen. Irgendwie hat man auch das Gefühl, dass der Film es schafft, dass man in der Szenerie steckt, man kann förmlich den Schweiß riechen, den Dreck und die Kälte fühlen. Dieses Werk schafft es auch, je länger man es anschaut, dass man die Erde tatsächlich vermisst. Eine kleine Randnotiz wäre, dass der Roboter Gerty im Original von Kevin Spacey gesprochen wird, in der deutschen Version dementsprechend auch Mr. Spaceys Synchronstimme, dies vermittelt dem Ganzen noch eine gewisse Sympathie.
Die Bildqualität war für diese Art von Film mehr als ausreichend. Dasselbe kann man auch über den Ton sagen. Leider sind die Extras mit viel zu wenig Bonusmaterial bestückt, als dass man diesem Teil der DVD eine gute Bewertung geben kann.


by Marc Engel
Bilder © Koch Media Home Entertainment