Mistake of Death - Gefangen in der Zwischenwelt - DVD

DVD Start: 09.11.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 80 min

Mistake of Death - Gefangen in der Zwischenwelt DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Charles Jackson wacht eines Tages auf, aber niemand kann ihn sehen. Er ist tot. Doch sein Geist irrt weiter in der Zwischenwelt umher und furchtbare Visionen plagen ihn. Denn Charles ist ein gefundenes Fressen für die Darkhunter. Die schrecklichen Kreaturen jagen die Seelen von Verstorbenen, um sie endgültig mit in die Hölle zu nehmen. Aber dann kommt die mysteriöse Carol ins Spiel, eine Kämpferin für die andere Seite - kann sie Charles helfen und ihn vor der Verdammnis retten?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Pasadena Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Mistake of Death - Gefangen in der Zwischenwelt

DVD
Mistake of Death - Gefangen in der Zwischenwelt Mistake of Death - Gefangen in der Zwischenwelt
DVD Start:
09.11.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Mistake of Death - Gefangen in der Zwischenwelt

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 2/10


Es existieren viele Filme, die sich mit den Themen Übergang ins Jenseits und Geistererscheinungen beschäftigen. Diese Spielfilme besitzen qualitativ gesehen eine große Bandbreite und manche davon sind beachtenswert, verleihen dem Genre neue Aspekte und sind zudem noch spannend inszeniert. Leider gehört „Mistake of Death – Gefangen in der Zwischenwelt“ (Originaltitel: Darkhunters, GB, 2004) trotz versuchter Neuerungen nicht zu dieser Art von Filmen.

Die Psychologin Carol Miller (Susan Paterno) begegnet dem verwirrten und sich auf der Flucht befindenden Charles Jackson (Dominique Pinon). Dieser ist bereits verstorben, aber ist sich seines Schicksals nicht bewusst. Er ist zwischen dem Diesseits und dem Jenseits gefangen. Zusammen fliehen sie vor dem Darkhunter, einem höllischen Seelenfresser, und sie versuchen, Charles aus dieser aussichtslosen Lage zu befreien.

Der Horrorfilm von Johannes Roberts, welcher nicht nur Regie führte, sondern auch als Produzent tätig war und das Drehbuch schrieb, besitzt interessante Ansätze und zeigt eine andere Herangehensweise an das Thema. Dabei sind die Geister, die vor allem orientierungslos und verwirrt sind, selbst ohne Fähigkeiten und müssen durch Carol, die sie vermutlich als einziger Mensch sehen kann, in gewalttätiger Manier befreit werden. Doch leider kann der Film in vielen Belangen nicht überzeugen. Die Inszenierung schafft es nicht, Spannung aufzubauen und so erscheint dem Zuschauer der 80minütige Film endlos. Häufig werden Szenen zu stark ausgedehnt, wodurch das Erzähltempo stark verlangsamt wird. Die eingesetzten Rückblenden funktionieren nur teilweise, da sie an manchen Stellen einfach nicht notwendig sind und Szenen zeigen, welche die Zuschauer schon gesehen haben und deren Zusammenhang sich bereits erschlossen hat. Auch die eigentlich für Spannung sorgenden Verfolgungsszenen sind zu schleppend inszeniert, als dass man mitfiebern könnte. Zudem wirken die Katzen, die Spione des Darkhunters, eher possierlich als bedrohlich. Auch der Musikeinsatz und die kreativen Kamerafahrten verbessern die Suspense-Situation nicht und können sogar teilweise recht nervig sein. Da es sich vermutlich um eine Low-Budget-Produktion handelt, sind auch die Spezialeffekte eher dürftig und tragen nicht zu einer grusligen Stimmung. Die Hauptdarsteller Susan Paterno und Dominique Pinon scheinen zudem nicht ihr Bestes zu geben. Sie halten sich strickt an ihre festgelegten, sehr eng gestrickten Rollen der toughen Powerfrau und des ständig aufgebrachten Verstorbenen. Sie schaffen es nicht, den Figuren Tiefe oder sympathische Züge zu verleihen.

Die DVD selbst besitzt außer einem Wendecover keine Extras. Die Ton- und Bildqualität ist für das gezeigte Filmmaterial in Ordnung.

Fazit: „Mistake of Death – Gefangen in der Zwischenwelt“ schafft es nicht zu unterhalten, auch wenn man großzügig über Inszenierungsschwächen hinweg sieht. Weder gelingt es dem Film Spannung aufzubauen noch den Zuschauer in eine unheimliche Stimmung zu versetzen.

by Doreen Matthei
Bilder © Alive AG / Pasadena Pictures