Mission: Impossible 6 - Fallout - DVD

DVD Start: 13.12.2018
FSK: ab 12 - Laufzeit: 142 min

Mission: Impossible 6 - Fallout DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Manche Entscheidungen lassen Dich niemals los: MISSION: IMPOSSIBLE – FALLOUT zeigt Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein IMF-Team (Alec Baldwin, Simon Pegg, Ving Rhames) zusammen mit bekannten Verbündeten (Rebecca Ferguson, Michelle Monaghan) in einem Wettlauf gegen die Zeit nach einer missglückten Mission.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures / Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making Of

DVD und Blu-ray | Mission: Impossible 6 - Fallout

DVD
Mission: Impossible 6 - Fallout Mission: Impossible 6 - Fallout
DVD Start:
13.12.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 142 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Mission: Impossible 6 - Fallout Mission: Impossible 6 - Fallout
Blu-ray Start:
13.12.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 148 min.
Mission: Impossible 6 - Fallout (4K Ultra HD) Mission: Impossible 6 - Fallout (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
13.12.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 148 min.

DVD Kritik - Mission: Impossible 6 - Fallout

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Hechel, hechel
Der sechste Teil der unmöglichen Mission ist nicht nur der erfolgreichste Teil des Franchise, sondern nach Meinung vieler Kritiker, etwa in Fernsehzeitschriften, ist „Mission Impossible 6: Fallout“ sogar der beste Film der Reihe. Diese Sichtweise überrascht etwas, aber hier wird sehr deutlich wie das Urteil ausfällt ja nachdem welche Gewichtung man in der Bewertung vornimmt. Wenn man Wert auf eine Figurenzeichnung legt und gerne einige dramatische Aspekte hat welche die Action unterfüttern und sie damit noch spannender macht, so wird man hier enttäuscht. Zwar wollen die Filmemacher einige Entwicklungen der letzten Filme hier zusammenführen und zu einer Art Abschluss bringen, aber das geht angesichts des Dauerfeuers an Action ziemlich unter und dient einzig dazu dem Zuschauer und den Darstellern mal Zeit zum Luft holen zu geben. So wird hier auf einmal die Ehefrau von Ethan Hunt erwähnt und ein Schurke aus einem der letzten Filme spielt hier wieder eine wichtige Rolle.

Simon Pegg, Rebecca Ferguson Tom Cruise und Ving Rhames in Mission: Impossible - Fallout
Simon Pegg, Rebecca Ferguson Tom Cruise und Ving Rhames in Mission: Impossible - Fallout © Paramount Home Entertainment
Wobei das alles ziemlich überflüssig ist und mehr bemüht wirkt. Den Aspekt mit der Frau hätte man komplett weglassen können ohne das es dem Film geschadet hätte und der Schurke hätte auch ein beliebig anderer sein können. Hier will der Film mehr sein als er eigentlich ist und vielleicht fiel den Machern ja dann doch auf, wie dünn die Story eigentlich ist. Aber diesen Aspekt bemerkt man kaum denn hier ist schließlich Nonstop-Action angesagt und wenn man einfach eine eskapistische Berieselung haben möchte ist der Film schlicht perfekt. Denn die Action ist hervorragend und es kann einem schwindlig werden und es braucht keine Computerwelten, um die Zuschauerin und den Zuschauer zu begeistern und in Staunen zu versetzen. Die Action ist gänzlich ohne Netz und doppelten Boden gestaltet, wie gesagt: ohne CGI, und es gibt wahrlich beeindruckende Szenen. Etwa wenn Tom Cruise über die Dächer von London rennt oder das Finale in dem sich die Helikopter jagen. Aber die Story mit all ihren Wendungen hängt ebenso oft an den dünnen Fäden wie die Stuntleute an ihren Sicherheitsleinen. Der Film ist ein großer eskapistischer Spaß und in der Tat einer der besten Actionfilme der letzten Jahre, wenn man einfach die Inszenierung der Action, ihre Kraft und Spannung nimmt. Aber um ihn zu einem Meisterwerk zu machen fehlen schlicht eine Geschichte und eine dramatische Unterfütterung. Da gab es innerhalb des Franchises schon bessere Filme innerhalb der Reihe. Dennoch macht man hier nichts falsch.

Tom Cruise in Mission: Impossible - Fallout
Tom Cruise in Mission: Impossible - Fallout © Paramount Home Entertainment
An der technischen Ausstattung ist nichts auszusetzen. Sowohl der Ton als auch das Bild sind hervorragend und die Zusatzdisc ist randvoll mit Extras bei denen zwar der Werbeaspekt recht hoch ist, aber doch einige recht interessante Aspekte vorkommen. Naturgemäß steht hier das Making Of bezüglich der Action im Vordergrund. Es ist schon faszinierend zu sehen wie diese Stunts durchgeführt worden sind und es wird dem Zauber des Kinos auch nicht abträglich da hier keine Computertricks vorhanden sind, sondern alles von Hand gemacht worden ist vor realen Kulissen. Das ging nicht ohne Blessuren ab und so kann man den Unfall von Tom Cruise sehen der sich bei einem Stunt den Knöchel brach weswegen sich die Dreharbeiten verzögerten da er nicht weiterdrehen konnte.


Fazit:
Hervorragende Action, Spannung und ein hohes erzählerisches Tempo lassen einen kaum Luft holen. Das überdeckt aber nur gerade eben die sehr dünne Story die den Anschein erwecken will, mehr zu sein als sie ist. Ein sehr guter Actionfilm, aber kein Meisterwerk.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures / Paramount Home Entertainment