Mirrors 2 - DVD

DVD Start: 10.12.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Hinter den Spiegeln... lauert das Böse... und bringt den sicheren Tod.

Als eine junge Frau auf bestialische Weise vor einem Spiegel ermordet wird, ist das Grauen nicht mehr aufzuhalten, denn der Spiegel ist das Tor in die verfluchte Welt der Untoten. Er hat das Spiegelbild ihrer Todesqualen gesehen und so wird die junge Frau selbst zur blutrünstigen Bestie, die nur eines will: Rache! Gnadenlos macht sie Jagd auf alle, die sie für ihren grausigen Tod verantwortlich hält. Es gibt keine Flucht... es gibt kein Versteck... und jeder Blick in einen Spiegel könnte der Letzte sein!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Englisch, Deutsch, Italienisch, Ungarisch, Portugiesisch, Rumänisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Die andere Seite: Making-of “Mirrors 2”
Spiegelbild der Realität: Die Spezieleffekte
Entfallene Szenen

Video on demand - Mirrors 2

DVD und Blu-ray | Mirrors 2

DVD
Mirrors 2 Mirrors 2
DVD Start:
10.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Mirrors 2

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 4/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Spieglein, Spieglein an der Wand
„Mirrors 2“ erscheint als DVD-Premiere und für alle Fans von Kiefer Sutherland: nein, er tritt nicht wieder auf. Viele inhaltliche Bezugnahmen nimmt das Sequel auch nicht mit dem Original vor. Das Kaufhaus kommt zwar vor und auch ein Spiegel aus dem alten Gebäude. Und die Grundidee mit Geistern in Spiegeln ist natürlich dieselbe. Und der Held ist wieder ein Nachtwächter. Das wäre es aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. War in „Mirrors“ das ganze Brimborium mit den Dämonen und der konstruierten Hintergrundgeschichte noch Geschmackssache, zerpflückte das Effektlastige Finale den ganzen Gesamteindruck des Filmes. „Mirrors 2“ verzichtet auf den Unsinn mit dem Dämon, sondern erzählt eine Story mit einem klassisch rächenden Geist, der Spiegel für seine Rache nutzt und ansonsten erlöst werden möchte. Damit ist das Sequel sehr viel näher an dem koreanischen Original „Into the Mirrors“ denn „Mirrors“. Gut, die Story ist nicht neu, sondern in dieser Form in der Literatur jahrhundertealt. Aber dafür wird auf Effektgewitter verzichtet und mehr auf Atmosphäre gesetzt und auf Spannung. Trotzdem gibt es einige sehr blutige und gelungene Szenen. Da es ein Sequel ist, kann es aber leider auch keine großen inhaltlichen Überraschungen geben. Spannend ist der Film trotzdem. Nick Stahl ist aber nicht Kiefer Sutherland und der qualitative Unterschied zwischen den Darstellern ist deutlich spürbar. Immerhin wird die Spiegelsymbolik und die kulturelle und mythologisch-mystische Bedeutung angesprochen, wird dann aber leider nicht vertieft. Somit ist die Szene nur eine pseudo-intellektuelle Anreicherung. Leider gibt es auch einige kleine Fehler und einen großen: wie kann jemand nach einem schweren Autounfall, der gerade von Notärzten wiederbelebt wird, ohne eine Schramme am Oberkörper davonkommen? Auch das eine Frau zu Beginn des Filmes verschwunden ist, scheint kaum jemanden zu interessieren. Vor allem die Polizei nicht. Die beiden Polizisten sind interessante Charakteransätze, hätten aber durchaus häufiger vorkommen können. „Mirrors 2“ ist also ein streckenweise spannender, atmosphärischer, klassischer Geisterfilm mit einigen gelungenen blutigen Szenen, aber dennoch durch eine gewisse Nachlässigkeit in der Inszenierung nur Durchschnitt.

Das Bild hakt leider manchmal etwas und kleine zeitliche Verzögerungen treten auch auf. Der Ton ist aber gut. Als Extras gibt es entfallene Szenen, die aber nur zwei Minuten ausmachen und wirklich verzichtbar sind. Das Making Of ist das übliche PR-Zeugs und alle loben sich und alle sind toll. Gähn. Interessant hingegen ist das Extra über die visuellen Effekte.

Das Sequel hat sehr viel mehr gemein mit dem koreanischen Originial „Into the mirrors“ denn mit „Mirrors“. Statt Effektgewitter wird auf Spannung und eine klassische Geisterstory gesetzt. Fehler in der Gestaltung und mangelnde Überraschungen lassen den Film aber nicht über den Durchschnitt kommen.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © 20th Century Fox




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