Men in Black 3 - DVD

DVD Start: 02.10.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 101 min

Men in Black 3 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

In MEN IN BLACK™ 3 kehren die Agenten J (WILL SMITH) und K (TOMMY LEE JONES) zurück... und zwar gerade noch rechtzeitig. Denn in den 15 Jahren, die J bereits bei den Men in Black war, hat er zwar schon so einige unerklärliche Dinge gesehen, aber nichts, nicht einmal die Aliens, macht ihn regelmäßig so perplex wie sein ironischer und wortkarger Partner. Doch als Ks Leben und das Schicksal des ganzen Planeten auf dem Spiel stehen, muss Agent J eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen, um alles wieder einzurenken. Dabei findet J heraus, dass es im Universum Geheimnisse gibt, in die K ihn nie eingeweiht hat – Geheimnisse, die sich ihm offenbaren, als er sich mit jungen Agenten K (JOSH BROLIN) zusammentut, um das Leben seines Partners, die Agentur und die Zukunft der ganzen Menschheit zu retten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Türkisch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Gag Reel
- Zeitlose Partner: Das Making-of von MIB 3
- „Back In Time” Musikvideo von Pitbull

Video on demand - Men In Black 3

DVD und Blu-ray | Men in Black 3

DVD
Men in Black 3 Men in Black 3
DVD Start:
02.10.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Men in Black 3 Men in Black 3
Blu-ray Start:
02.10.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.
Men in Black 3 (3D Blu-ray) Men in Black 3 (3D Blu-ray)
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02.10.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.
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Blu-ray Start:
07.12.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.

DVD Kritik - Men in Black 3

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Muss das wirklich sein, wird sich mancher Kinofan gedacht haben, als für 2012 ein dritter Teil der Science-Fiction-Komödie „Men in Black“ angekündigt wurde – immerhin eine Dekade nach dem mäßigen Sequel, ganze 15 Jahre nach dem genialen Original. Dass die launige Hatz auf Aliens und anderes Weltraum-Gesocks nun in die nächste Runde geht, ist wohl hauptsächlich der etwas ins Stocken geratenen Karriere des Will Smith zu verdanken. Seit 2008 ist der einstige Prince von Bel Air nicht mehr auf der Leinwand zu sehen gewesen (von Barry Sonnenfeld auf dem Regiestuhl ganz zu schweigen) und er setzt nun einmal mehr auf sein erfolgreichstes Franchise. Knorrgesicht Tommy Lee Jones dagegen war irgendwie immer präsent – sei es in lauten Blockbustern wie „Captain America“ (2011) oder leisen Charakter-Dramen wie „Company Men“ (2010) oder „Im Tal von Elah“ (2007). Nun ist das Duo in Schwarz also wieder vereint und bekommt mit Josh Brolin („No Country For Old Men“) eine reizvolle Ergänzung.

Die Geschichte von „Men in Black 3“ hingegen ist nur bedingt reizvoll. Es geht um Zeitreisen und die haben naturgemäß ihre ganz eigenen logischen Stolperfallen, in denen sich auch der Plot von „MIB 3“ ein ums andere Mal verheddert. Doch selbst wenn man sein Gehirn frühzeitig ausschaltet, hält sich der Spaßfaktor diesmal in Grenzen. Und in Sachen Action wurden die Agenten J (Will Smith) und K (Tommy Lee Jones) auch schon mehr gefordert. Dabei steht den beiden diesmal eine außergalaktische Bedrohung in Gestalt von Boris der Bestie (mehr ekelig als Angst einflößend: Jemaine Clement) gegenüber. Der hat 40 Jahre im Weltraum-Knast Luna Max geschmort und sinnt auf Rache an K, der ihm einst Arm und Freiheit raubte. Endlich wieder auf freien Krallen, reist das Ungetüm mittels einer Zeitmaschine zurück ins Jahr 1969, um den jungen K (Josh Brolin) auszuschalten. Das kann Buddie J nicht auf sich sitzen lassen, springt hinterher und erlebt am Ende in der Vergangenheit sein schwarzes Wunder. Das mögen die einen sentimental und rührend nennen, konstruiert und gewollt träfe es aber auch. Zudem sind die ausklingenden Sixties zwar nett dekoriert, hätten aber sicherlich noch mehr Humor-Potenzial geboten als Andy Warhols Auftritt.

„Men in Black 3“ lebt wie die Vorgänger vor allem vom Zusammenspiel der beiden grundverschiedenen Charaktere: J, die aufgedrehte Quasselstrippe, und K, der wortkarge und mürrische Griesgram. Diese beiden Rollen haben Smith und Jones kongenial verinnerlicht und schütteln sie mittlerweile locker aus dem Anzug-Ärmel. Auch wenn das Drehbuch Jones leider nur am Anfang und Ende des Films einige Auftritte gewährt, ist der 65-Jährige mit seiner absolut reduzierten, unfreiwilligen Komik unschlagbar. Seine Trauerrede muss man gehört haben. Aber auch Josh Brolin macht seine Aufgabe als Alter Ego ordentlich – und hat den vielleicht größten Lacher, wenn er erzählt, wie er in London einen verdächtigen Außerirdischen namens Mick Jagger beschatten sollte. Dazu haben J und K nun auch wie James Bond einen weiblichen Chef: O (Oscar-Preisträgerin Emma Thompson, „Sinn und Sinnlichkeit“).

Das Bonusmaterial der DVD fällt spärlich aus. Außer Trailern hält der Silberling das Feature „Partners in Time: The Making of Men in Black 3“ (dt. untertitelt) parat, in dem alle wichtigen Personen zu Wort kommen und Josh Brolin seinen Kollegen Tommy Lee Jones als „force of nature“ bezeichnet. Dazu gibt es Gag Reel und das Musikvideo „Back in Time“ von Pittbull.

Optisch ist der Film offensichtlich auf eine 3D-Auswertung angelegt, sodass die Szenen in der zweiten Dimension daher recht unspektakulär verpuffen. Das Retro-Setting und die Space-Kreaturen vom Altmeister und siebenfachen Academy-Award-Gewinner Rick Baker („Star Wars“) sind liebevoll altmodisch und bunt-trashig, aber nie so, dass sie einen aus dem Sitz fegen. Beim Sound könnte das penetrante Agenten-Thema auf die Dauer etwas nerven, das nahezu jede Zwischenszene akustisch untermalt.

„Men in Black 3“ ist nicht der befürchtete Rohrkrepierer geworden, liefert aber auch wenig zwingende Argumente, warum es einer dritten Folge bedurfte. Nach diesem Werk sollten die schwarzen Anzüge und weißen Hemden endgültig eingemottet werden. Es sei denn, der „elektro-biomechanische neutral-übertragende Null-Synapse-Repositionierer“ wird tatsächlich eines Tages erfunden…


by Florian Ferber
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment




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