Meine erste Liebe - DVD

DVD Start: 12.07.2013
FSK: ab 12 - Laufzeit: 95 min

Meine erste Liebe DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Auf den ersten Blick haben beide nichts gemeinsam und doch verlieben sie sich ineinander. Zachary, melancholisch und unabhängig, ist ein Frauenschwarm, seine Collegezeit jedoch von Rückschlägen geprägt. Sarah sensibel und die Klassenbeste, versteckt ihre Einsamkeit hinter einer kühlen Fassade. Es ist die erste große Liebe, die für den Rest des Lebens Spuren hinterlassen wird ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Capelight Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making of: MEINE ERSTE LIEBE
- Die Aufzeichnung der Filmmusik in den Abbey Road Studios
- Trailer

DVD und Blu-ray | Meine erste Liebe

DVD
Meine erste Liebe Meine erste Liebe
DVD Start:
12.07.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Meine erste Liebe Meine erste Liebe
Blu-ray Start:
12.07.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 99 min.

DVD Kritik - Meine erste Liebe

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Die erste Liebe ist so intensiv, dass man sie nie wieder vergisst. Die Erinnerungen werden zwar eines Tages immer blassen, werden aber nie vollkommen vergehen. Was sich kitschig anhört, wird auch in dem Drama „Meine erste Liebe“ von Marie-Castille Mention-Schaar ebenso dargestellt. In nahezu peinlich berührter Sentimentalität erlebt der Zuschauer mit, wie sich zwei Schüler, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ineinander verlieben. Wenn Sarah, die einstige Musterschülerin, aus Liebe zu ihrem Freund die Schule vernachlässigt und die fallenden Noten beinahe ihr Abitur zunichte machen, nimmt die emotionale Gefühlsachterbahn ihren Lauf. Im Gegensatz dazu wird der Draufgänger Zachary durch die romantischen Gefühle zu seiner Freundin immer mehr zu dem Jungen, den sich die Mutter als Schwiegersohn wünschen könnte. Die romantisierten Bilder werden mit tragender Musik untermalt, die die zuweilen gefühlsdusseligen Liebesbekundungen des jungen Paares immer wieder verdeutlicht. Zwischen der Liebesgeschichte mischen sich alltägliche Situationen, die das Leben am Internat zeigen. Am Rande finden auch die Probleme der Jugend Betrachtung, in denen auch die familiären Auseinandersetzungen mit den Eltern oder die Meinungsverschiedenheiten mit den Lehrern mit inbegriffen sind. Doch trotz dieser gewollten Realitätsverknüpfung verliert sich der Film in der Teenyliebe, die keinen Raum für rationale Wahrnehmung lässt. Erst im Finale findet der Film auf den Boden der Tatsachen zurück. Unendlich traurig wird das Liebespaar durch einen schrecklichen Unfall für immer getrennt. Einsam bleibt einer von ihnen zurück und droht an dem unendlichen Schmerz der Trauer zu vergehen. Und so bleibt am Ende nur die Hoffnung, dass das Paar im Jenseits wieder zueinanderfindet.

Ester Comar als Sarah und Martin Cannavo als Zachary erscheinen als typisierte Jugendliche. Schon bei Filmen wie „Crease“ wurde aus der Musterschülerin und dem Rebell ein ungewöhnliches Liebespaar, dass den Partner zu einem besseren Menschen werden lässt. Doch über diese psychologischen Klischees hinweg, hat die Geschichte von „Meine erste Liebe“ nicht viel zu bieten. Die dramatischen Untertöne geraten zu schnell in Vergessenheit, sodass das traurige Finale zwar überraschend kommt, aber dennoch aufgesetzt erscheint.
Die DVD bietet befriedigend klare Bilder. Nur gelegentlich lassen sich minimale Rauschelemente in den Hintergründen und leichte Weichzeichungen wahrnehmen. Die Farben sind anfangs etwas schwach, nehmen aber im Laufe der Handlung an Intensität zu. Vor allem die Primärfarben erscheinen dann kräftig. Die Gesichter sind hin und wieder etwas fleckig. Die Schwarzwerte sind ordentlich und sorgen für gute Kontraste, auch wenn die Figuren in den Nachtsequenzen mit dem Hintergrund zu verschmelzen drohen. Die Details sind fein gezeichnet und für eine DVD durchaus erwartungsgemäß. Der Raumeindruck ist etwas leise, wobei der Schulalltag im Internat durch die Vielzahl von Schülern, die durch die Gänge rennen, authentisch erscheint. Flackerndes Kaminfeuer, prasselnder Regen oder die Pferdehufen sorgen für natürliche Hintergrundgeräusche, die durch das Motorrad erweitert werden. Die Dialoge sind angemessen klar und gut zu verstehen. Unter den Extras ist ein Feature über die Filmmusik enthalten. Das Making-of fasst die Geschichte zusammen und liefert einige Einblicke in die Produktionen, die durch kurze Interviewpassagen erläutert werden.

Fazit: Romantisiertes Teenagerdrama, dessen erste Liebe durch kitschige Untertöne und emotionale Gefühlsausbrüche in Szene gesetzt wird.

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by Sandy Kolbuch
Bilder © Alive / Capelight Pictures