Max Steel - DVD

DVD Start: 24.02.2017
FSK: ab 12 - Laufzeit: 90 min

Max Steel DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Von einem Tag auf den anderen gerät das Leben von Max (Ben Winchell) total durcheinander: nicht nur, dass er völlig neu in der Stadt ist, er seine überfürsorgliche Mutter (Maria Bello) im Schlepptau hat und ihm seit dem ersten Tag an der neuen Schule die süße Sofia (Ana Villafañe) nicht mehr aus dem Kopf geht. Das könnte er noch irgendwie managen. Doch es kommen noch ganz andere Probleme auf ihn zu als er entdeckt, dass sein Körper einzigartige Turbokräfte entwickeln kann. Das Dumme an der Sache ist nämlich: Max kann sie nicht kontrollieren und sie bringen ihn in die merkwürdigsten, ja sogar gefährlichen Situationen. Max hat Angst, gleich zum totalen Außenseiter zu werden. Zum Glück trifft er, bevor die ganz große Katastrophe passieren kann, auf ein mysteriöses Wesen namens Steel. Wenn sich das kleine Alien mit ihm verbindet, dann werden sie zum perfekten Team und können zusammen Max‘ Superpower steuern – sie werden zu MAX STEEL! Und das gerade zur richtigen Zeit, denn schon sind geheime Agenten einer bedrohlichen Macht hinter den beiden her, die sie für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Ein großes Abenteuer beginnt – bei dem Max auch das Geheimnis um seine mysteriöse Herkunft entschlüsseln muss...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Max Steel

DVD
Max Steel Max Steel
DVD Start:
24.02.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Max Steel Max Steel
Blu-ray Start:
24.02.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Max Steel

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Jugendliche und Aliens
Mit dem Film „Max Steel“ liegt wieder einmal ein Streifen vor, der auf einer Spielzeugfigur basiert. Was an sich schon ein merkwürdiges Vorhaben ist. Verfilmungen von Romanen, Theaterstücken, Comics? Okay. Videospielverfilmungen? Auch. Aber Spielzeug? Da gibt es nichts was direkt als eine Vorlage für eine Story dienen kann, außer den Figuren oder den Brettspielen an sich. Nichts worauf man aufbauen kann. Max Steel SzenenbildEs sei denn, es haben sich um die Plastikmännchen und –frauchen ein eigener Kosmos gebildet wie etwa bei „Masters of the Universe“. Aber so neu ist das Phänomen ja nicht. Mit „Battleship“ gab es die Verfilmung von „Schiffe versenken“ und mit den beiden „G.I. Joe“ Filmen auch Filme zu den Figuren. Die letzten drei waren bestenfalls unterhaltsamer Unsinn und die Story passte jeweils auf einen Bierdeckel und machte deutlich wo die Ideen geboren worden sind. Natürlich riecht das alles nach Geldmacherei und soll offensichtlich nur dazu dienen, die Umsätze der Spielzeuge anzukurbeln. Die es natürlich angesichts von Videospielen schwer haben und antiquiert wirken können. Dass eine neue Strategie vonnöten ist, kann man auch daran erkennen, dass der Hersteller Mattel ein eigenes Filmstudio gegründet hat, welches hier bei „Max Steel“ auch fleißig mitproduziert hat.

Kulturpessimistisch betrachtet könnten die Filme auch dazu beitragen die kindliche Fantasie verkümmern zu lassen, da sie selber keine Szenarios entwerfen, sondern sich an den Filmen orientieren, um ihre Figuren zu bewegen. Doch das steht auf einem anderen Blatt. In einer Hinsicht ist „Max Steel“ aber überraschend. Denn man hat sich mit der Story durchaus Mühe gegeben (und aus der Kritik zu den anderen Filmen gelernt). Natürlich will man im Kielwasser der erfolgreichen Superheldenfilme schwimmen und lanciert schnell mal eben einen Jugendlichen der merkwürdige Kräfte an sich entdeckt die nur in Schach gehalten werden können, wenn er mit einem Alien eine Symbiose eingeht, da er ansonsten an den Energien sterben könnte. Dabei ist das nicht der einzige Grundkonflikt. Der Junge kommt in die Stadt zurück in der er als Kind gelebt hat und wo sein Vater starb, den er kaum kannte. Da er inmitten der Pubertät ist, ist er also auf der Suche nach sich selbst. Erschwerend kommt sein Außenseiterstatus hinzu, da er eben neu ist. Aber er verliebt sich. Da ist also das Drama. Dann kommt der Science-Fiction und Superheldenanteil, da sein Körper verrücktspielt. Noch stärker als eh schon in der Pubertät. Selbstfindung. Check. Drama. Check. Liebe. Check. Science-Fiction. Check. Superhelden. Check. Der vorlaute Alien sorgt für einige Lacher da ihm das Leben auf der Erde fremd ist. Also Humor. Check. Ein Geheimnis aus der Vergangenheit, ein Bösewicht. Max Steel SzenenbildGefährliche Aliens. Spannung und Action. Check. Check. Und wieder Check. Angesichts der vielen Themen die hier behandelt werden kommen leider alle zu kurz. Im Grunde wäre genug für eine ganze TV-Serie drin gewesen. So wird alles einmal angerissen und halbherzig im Zeitraffer behandelt was nicht sonderlich glaubwürdig ist. Interessant ist die Tatsache, dass hier wieder einmal die Pubertät mit der Kräfteentdeckung zusammenhängt und die Selbstfindung zum Erwachsenwerden gehört und damit auch die Übernahme von Verantwortung. Es gibt also viele interessante Ansätze und so hebt sich der Film wohltuend von anderen Spielfigurverfilmungen ab, kann aber die Aspekte nicht zu einem harmonischen Ganzen verweben. Die Action ist zwar gut, kommt aber selten vor und dem Hauptdarsteller nimmt man den Status des Außenseiters nicht ganz ab. Schade.

Das Bild und der Ton sind gut, aber nicht erstklassig. Extras sind leider keine vorhanden. Es gibt nur den obligatorischen Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Auch wenn sich der Film Mühe mit seiner Story gibt und einige interessante Aspekte aufweisen kann, so ist er doch überfrachtet und allzu deutlich am Reißbrett entstanden.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film