Mavericks - DVD

DVD Start: 21.06.2013
FSK: ab 6 - Laufzeit: 112 min

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Inhalt

Der 15-jährige Jay Moriarity (JONNY WESTON) ist seit seiner Kindheit begeisterter Surfer. Durch einen Zufall findet er heraus, dass die berühmt-berüchtigten Riesenwellen Mavericks keine Legende sind, sondern sogar nicht weit vor der Küste seiner Heimatstadt entstehen. Fasziniert von der unbändigen Kraft dieser Wellen, die zu den größten und gefährlichsten der Welt gehören, fasst Jay einen wagemutigen Plan: Er bittet die lokale Surflegende Rick „Frosty“ Hesson (GERARD BUTLER) ihm beizubringen, Mavericks zu surfen. Etwas, das nur ein eingeschworener Kreis schafft! Ein ehrgeiziges Ziel, denn für das Training bleibt Jay nur ein Zeitfenster von zwölf Wochen. Während die beiden ungleichen Partner gemeinsam versuchen, das Unmögliche zu schaffen, entwickelt sich zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft. Doch auch Jays langjährige Freundin Kim (LEVEN RAMBIN) beschäftigt ihn und schon bald geht es nicht mehr nur darum, sich den Riesenwellen zu stellen…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Senator Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Featurettes über den echten Jay Moriarity, über Mavericks und die schwierigen Dreharbeiten

DVD und Blu-ray | Mavericks

DVD
Mavericks Mavericks
DVD Start:
21.06.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 112 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Mavericks Mavericks
Blu-ray Start:
21.06.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 116 min.

DVD Kritik - Mavericks

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Schon seit seiner Kindheit hat das Meer eine anziehende Wirkung auf den Jungen Jay Moriarity (Jonny Weston, „John Dies at the End“). Seitdem er als Kind ins Meer fiel und von seinem zufällig vorbeisurfenden Nachbarn Frosty (Gerard Butler, „300“) gerettet wurde, schaut Jay bewundernd zu ihm auf. Als Jugendlicher, der neben seinem Alltag zwischen Mädchen-, Familien- und Schulstress leidenschaftlich gerne surft, beobachtet Jay eines Tages, wie Frosty und seine eingeweihten Freunde an einem geheimen Küstenabschnitt die berüchtigten Riesenwellen, von den Surfern „Mavericks“ genannt, reiten. Innerhalb der Surfgemeinde sind diese Wellen ein reiner Mythos, doch fasziniert von deren Anblick beschließt Jay, selbst das Brett in die Hand zu nehmen und die „Mavericks“ zu reiten. Allerdings ist dafür hartes Training notwendig: Er begibt sich unter die Fittiche von Frosty, der sich mit der Zeit zu seinem väterlichen Freund entwickelt, jedoch alles von ihm abverlangt, um ihn auf den Ritt seines Lebens vorzubereiten.

„Mavericks – Lebe deinen Traum“ erzählt die Geschichte hinter dem Foto, dass den ehemaligen Surfer Jay Moriarity mit seinen damals erst 16 Jahren zu einer Berühmtheit gemacht hat. Voll und ganz auf seiner tatsächlichen Lebensgeschichte beruhend, kreieren die Regisseure Michael Apted („Die Chroniken von Narnia“) und Curtis Hanson („8 Mile“) ein Biopic, das es schafft, neben der Biographie des Surfstars eine Geschichte über Inspiration und Leidenschaft bildgewaltig zu erzählen. Die Geschichte ist leichtgängig und unterhaltend, doch vor allem die Inszenierung der Surfszenen ist die größte Stärke des Films. Da im kalifornischen Santa Cruz, dem Heimatort von Jay Moriarity, gedreht wurde, vermittelt der Film einen hohen Grad an Authentizität. Die Wellen, auf denen Moriarity damals in den 80ern ritt, sind dieselben, auf denen die Schauspieler des Films reiten, selbst die berüchtigten „Mavericks“ kommen vor der Küste von Santa Cruz auf. Dadurch konnte man größtenteils auf grafische oder animierte Effekte verzichten, was dem Film sehr zugute kommt. Dennoch wurden keine Mühen gescheut, um die Action stilecht einzufangen. Spielen die Szenen auf dem Meer, kann der Film sich richtig entfalten.

Begibt sich der Film jedoch an Land, sitzt er aus erzählerischer Sicht im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Trockenen. So spannend die Haupterzählung vom Training des Jungen auch ist, in den Nebenhandlungen haben sich einige Längen eingeschlichen. Das liegt vor allem daran, dass diese nicht tiefschichtig genug etabliert werden, so kommt es in der Interaktion zwischen dem Hauptdarsteller und den Nebencharakteren zu den ein oder anderen holprigen Passagen. Auch als Zuschauer hat man Probleme, dem komplett zu folgen, wenn Jay mit einer Figur spricht, die seit 30 Minuten nicht mehr zu sehen war, die Geschichte in der erzählten Zeit jedoch schon so weit vorangeschritten ist, dass man nicht wirklich weiß, wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Figuren mittlerweile weiterentwickelt haben.
Auch der Antagonist für den Zuschauer eher ein Mysterium. Bei diesem wird keinerlei Motivation etabliert, er ist grundlos einfach nur böse und gemein, und würde so besser in einen High School-Film als der Chef einer Schüler mobbenden Gang passen.
Mit diesen nicht konsequent erzählten und teilweise nicht aufgelösten Nebenhandlungen muss sich der Film den Vorwurf gefallen lassen, mit fast 2 Stunden Spieldauer ein bisschen zu lang zu sein. Ein Fokus auf die Rahmenhandlung mit etwas knackigeren Seitensträngen würde sich positiv auf den Erzählfluss auswirken.

Trotz alledem schafft der Film eine interessante und bewegende Darstellung der Geschehnisse. Dank der Kulisse der kalifornischen Küste bleibt vor allem die packend-schöne Inszenierung in Erinnerung. Dem Zuschauer wird nicht nur die Leidenschaft des Surfens vermittelt, sondern auch die inspirierende Entwicklung eines jungen Mannes, der seine Träume mit vollem Einsatz verfolgt.

Auf der DVD gibt es zusätzlich umfangreiches Material in den Extras. Darsteller sowie Einwohner von Santa Cruz, die Jay Moriarity persönlich kannten, werden interviewt, was zu drei Mini-Dokumentationen über Jay Moriarity, Mavericks und das Surfen im Allgemeinen zusammengelegt wird. Weiterhin gibt es noch ein Making-of zu sehen, bei dem einem die Mühen des Kamerateams, gerade bei den Szenen, die auf dem Meer spielen, erst einmal bewusst wird und so einen faszinierenden Einblick in die Dreharbeiten liefert.

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by Marius Voigt
Bilder © Universum Film / Senator Home Entertainment