Marilyn Monroe - My Life - DVD

DVD Start: 19.07.2012
FSK: ab 0 - Laufzeit: 51 min

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Inhalt

Marilyn Monroe wurde am 1. Juni 1926 in Los Angeles geboren. Monroe sagte einmal: Ich will mehr als alles andere ein großer Star werden. Das ist etwas Kostbares. Phänomen, Legende, Mythos Marilyn Monroe. Es gibt nicht viele, die diesen Namen nicht kennen. Diese Frau verkörpert bis heute das ewig Weibliche, wie es Lee Strasberg, Marilyns Schauspiel-Lehrer, beschrieb, als er an ihrem Grab folgende Worte sprach: Marilyn Monroe war eine Legende. Schon zu Lebzeiten schuf sie den Mythos vom armen Mädchen, das sich aus einer entbehrungsreichen Jugend hoch kämpfte und es zu etwas brachte. Diese Dokumentation gibt Einblicke in Ihr Privatleben bis hin zur traurigen Beerdigung. Ferner verfügt diese DVD über ungeschnittenes Privatmaterial innerhalb der Originalfassung.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Schröder Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
40 Minuten Bonusmaterial, Privatfilm etc.

DVD und Blu-ray | Marilyn Monroe - My Life

DVD
Marilyn Monroe - My Life Marilyn Monroe - My Life
DVD Start:
19.07.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 51 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Marilyn Monroe - My Life

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 3/10
Ton: | 3/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 4/10


Die Dokumentarfilm-DVD „Marilyn Monroe – My Life“ ist eine sehr merkwürdige Zusammenstellung von gleich drei Portraits, wobei allein schon im Menü nicht sofort offensichtlich ist, welches nun der Hauptfilm und was der Bonus ist. Vor allem da sich zwei Filme dieselben Titel teilen, aber eine verschiedene Laufzeit und einen unterschiedlichen Kommentar haben. Und um den Zuschauer völlig zu verwirren: zum größten Teil dasselbe Bildmaterial. Leider ist von den drei Portraits keines richtig gut. Das Bild und der Ton sind stellenweise auch sehr schlecht, was am Originalmaterial liegen mag. Aber manchmal kommt der Ton zeitversetzt zu den Lippenbewegungen. Der eine Film ist sehr unkritisch und erwähnt die Schattenseiten im Leben von Marilyn überhaupt nicht. Gut, eine solche Fandoku nimmt sich ungerne negativen charakterlichen Eigenschaften seines Stars an, die ja bei jedem zu finden sind, aber es gibt auch genügend unangenehme Erlebnisse in Monroes Leben, zu denen sie nichts kann. Diese negativen Stationen werden immerhin im zweiten Film angesprochen. Dummerweise wird auch vieles gesagt, was überhaupt nicht zu den gezeigten Bildern passen will. Da hat man die Hälfte des Bildmaterials des ersten Films genommen, andere Szenen dazu geschnitten und einen Voice Over eingesprochen, der sich nicht darum kümmert, worum es in den Bildern geht. Da wird beispielsweise einiges aus dem Meilenstein in Monroes Karriere, „Manche mögen`s heiß“ gezeigt, aber der Kommentar handelt von einem anderen Film und erwähnt Wilders Geniestreich mit keiner Silbe! Da wird von Monroes Großmutter erzählt und im Bild ist Marilyns Idol, die Schauspielerin Jean Harlow zu sehen. Zudem unterlaufen dem Film auch ein paar zeitliche Fehler, was die Chronologie im Leben angeht. Der dritte, der Bonusfilm (wahrscheinlich), ist schon spektakulär anzusehen, da er von der Regielegende John Huston erzählt wird und viele Originalaufnahmen zeigt. Natürlich ist er unkritisch, da Hollywood diesen Film kurz nach Monroes Tod drehen ließ. Aber er ist interessant. Leider hat er keine deutschen Untertitel und ist nur im Original bei einer sehr schlechten Tonqualität zu hören, bei der man in manchen Szenen rein gar nichts versteht. Auch das Bild lässt hier arg zu wünschen übrig, wobei auf der DVD extra darauf hingewiesen wird, dass das Originalmaterial schon Schäden hatte. Insgesamt geben alle drei Filme ein recht unkritisches Bild von dem Star und nur grobe Infos. Das macht ihn eher für Die-Hard-Fans interessant. Kein Wort über die Medikamenten- und Alkoholsucht, das ausschweifende Sexualleben, die Psychosen und Depressionen. Die schwierige Kindheit wird zwar erwähnt, aber nicht gründlich psychologisch untersucht. Auch nicht ihre Unzuverlässigkeit, was den letzten Film zum Scheitern brachte und ihr während der Dreharbeiten zu „Manche mögen`s heiß“ den Hass von Billy Wilder zuzog.

Als Extras gibt es dann noch den Trailer zu dem Spielfilm „Bus Stop“ mit Monroe, was auch immer der hier zu suchen hat, ein unnötiges Quiz und eine Bildergalerie, was netterweise mit Marilyns berühmten Nacktfoto anfängt.

Diese drei Dokumentationen sind im Grunde nur für Einsteiger gedacht und wahre Fans, die von den Schattenseiten ihres Lieblings nichts wissen wollen. Kritik ist hier nicht zu suchen, vieles Negative fällt unter den Tisch und Bild und Ton passen häufig weder technisch noch inhaltlich zusammen. Insgesamt also ein sehr dürftiges Werk, trotz vieler Originalaufnahmen, welches einen nicht schlauer zurück lässt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Schröder Media