Mammut - DVD

DVD Start: 25.01.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 125 min

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Inhalt

MAMMUT erzählt in zwei geschickt ineinander verwobenen Familiengeschichten vom unvorhergesehenen und dramatischen Scheitern konträrer Lebensentwürfe: Dem erfolgreichen und wohlhabenden jungen New Yorker Ehepaar Ellen (Michelle Williams) und Leo (Gael García Bernal) bleibt neben ihren Karrieren wenig Zeit für ihre achtjährige Tochter Jackie (Sophie Nyweide). Währendessen sorgt sich ihr Kindermädchen Gloria (Marife Necesito) um das Leben ihrer beiden Söhne, die sie in ihrer philippinischen Heimat zurück lassen musste. Als Leo zu einer lukrativen Geschäftreise nach Thailand aufbricht, setzt er unabsichtlich eine Kette von Ereignissen in Gang, die für alle dramatische Konsequenzen haben wird.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Tagalog (Dolby Digital 5.1)
Thailändisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews Gael García Bernal & Lukas Moodysson, Trailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Mammut

DVD
Mammut Mammut
DVD Start:
25.01.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 125 min.

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DVD Kritik - Mammut

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 6/10


Langatmiger, episodenhafter Familien-Mikrokosmos, der an bestimmten Stellen zu gefallen weiß.
Zum Inhalt
Der Film erzählt in zwei geschickt ineinander verwobenen Familiengeschichten vom unvorhergesehenen und dramatischen Scheitern konträrer Lebensentwürfe: Dem erfolgreichen und wohlhabenden jungen New Yorker Ehepaar Ellen (Michelle Williams) und Leo (Gael García Bernal) bleibt neben ihren Karrieren wenig Zeit für ihre achtjährige Tochter Jackie (Sophie Nyweide).
Währendessen sorgt sich ihr Kindermädchen Gloria (Marife Necesito) um das Leben ihrer beiden Söhne, die sie in ihrer philippinischen Heimat zurück lassen musste.

Der Regisseur Lukas Moodysson („Lilija 4-ever“) versucht sich an einem Episodenfilm und vergisst dabei die Charaktere ausreichend zu zeichnen. Der Film selbst fängt vielversprechend an und verliert sich leider zu schnell in unnötigen, langweiligen Szenen. Die beiden Hauptdarsteller Michelle Williams („Brokeback Mountain“) und Gael Garcia Bernal („Die Reise des jungen Che“) werden meiner Meinung nach, nicht genügend gefordert und wirken den gesamten Film über, wie auf Autopilot. Sie können den Charakteren nicht hinreichend genug Leben einhauchen. Da die beiden Darsteller die Hauptpräsenz in der gesamten Filmlänge haben und den Charakteren, die sie darstellen es an Tiefe mangelt, wirkt der Film selbst seelenlos. Einzig allein die Rolle des Salvador, gespielt von Jan David G. Nicdao, durchlebt eine insgesamt gesehen größere Metamorphosis als die restlichen Figuren. Des Weiteren sind die anderen Nebencharaktere wie die Haushältern Gloria (Marife Necesito) oder die Prostituierte Cookie (Natthamonkarn Srinikornchot) ebenfalls nicht ausreichend skizziert. Die Story selbst um den wohlhabenden Spielwebsitebesitzer Leo (Gael Garcia Bernal), der zu einer Vertragsunterzeichnung nach Thailand fliegt und dort schnell gelangweilt vom Luxus versucht Jugendjahre nachzuholen, wirkt irgendwie nicht nachvollziehbar künstlich. Ähnlich geht es Michelle Williams Charakter, die zwischen Karriere und Mutter-Dasein nicht den richtigen Mittelweg findet und ihre Tochter entfremdet sich deshalb von ihr. Auch dieser Haupterzählstrang fehlt das nötige Herzblut um den Zuschauer für sich zu gewinnen. Die Kameraarbeit ist ausgesprochen gut, besonders hervorzuheben wäre der Soundtrack, der mit vielen guten Songs trumpfen kann. Letztendlich kommen die besten Szenen des Filmes zum Schluss, weil man da mitzittert und sich um das Wohl von einigen Charakteren sorgen muss. Dieses Szenen sind wirklich gut inszeniert und lassen einen kurz den langatmigen Film vergessen. Die Bildqualität war befriedigend und dasselbe kann man vom Ton sagen. Jedoch war die Synchronisation unter aller Kajüte, da man hier gerade für die Hauptrollen unbekannte Synchronstimmen gewählt hat. Die Extras sind leider mangelhaft. Mein Fazit: Man hofft, dass dieser Film sich in Richtung „Babel“ bewegt, leider muss man auf der Hälfte der Strecke feststellen, dass man nicht ansatzweise die Hälfte der Qualität des genannten Titels erreicht. Außer einigen gut eingefangenen Szenen, ist „Mammut“ leider zu langatmig geraten und hätte ein guter Film werden können, wenn man den Charakteren mehr Tiefe eingehaucht hätte.


by Marc Engel
Bilder © Ascot Elite