Maleficent - Die Dunkle Fee - DVD

DVD Start: 02.10.2014
FSK: ab 6 - Laufzeit: 93 min

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Inhalt

MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE erzählt die Geschichte des Verrats, der Maleficents reines Herz einst zu Stein verwandelt hat. Auf Rache sinnend versucht sie mit allen Mitteln ihr Reich aus Moor und Wald zu beschützen und belegt schließlich Aurora, das neugeborene Kind des Königs, mit dem grausamen Fluch, den wir alle kennen: noch vor ihrem 16. Geburtstag wird Aurora sich an einer Spindel stechen und in einen todesähnlichen Schlaf fallen. Als die Königstochter allerdings über die Jahre heranwächst, erkennt Maleficent nach und nach, dass Aurora selbst der friedenbringende Schlüssel zu allem ist – auch zu ihrem eigenen Glück.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - Maleficent - Die Dunkle Fee

DVD und Blu-ray | Maleficent - Die Dunkle Fee

DVD
Maleficent - Die Dunkle Fee Maleficent - Die Dunkle Fee
DVD Start:
02.10.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Maleficent - Die Dunkle Fee (ungekürzte Fassung) Maleficent - Die Dunkle Fee (ungekürzte Fassung)
Blu-ray Start:
02.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 97 min.
Maleficent - Die Dunkle Fee (ungekürzte Fassung) (3D Blu-ray) Maleficent - Die Dunkle Fee (ungekürzte Fassung) (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
02.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 97 min.

DVD Kritik - Maleficent - Die Dunkle Fee

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 9/10


Gute böse Fee - Disney ist eine feste Marke und wenn man einen neuen Film aus dem Hause sieht, weiß man was einen erwartet. Vor allem wenn es sich um ein Märchen handelt, welche aus der Ideenschmiede nicht wegzudenken sind und ja erst den Erfolg des Studios einläutete, deren Siegeszug mal abgeschwächt war aber nie versiegte. Der erste abendfüllende Spielfilm des Hauses mit den großen Ohren war „Schneewittchen“ und mit „Maleficent“ liegt eine Version des Dornröschen-Märchens vor. Da denkt man natürlich an die üblichen Zutaten wie hemmungslosen Kitsch, fetzige Songs, Humor, eine schlichte Zeichnung von Gut und Böse und das am Ende die puritanische Welt wieder heil gerichtet wird und die Familie gegründet und hochgehalten wird. Doch „Maleficent“ ist anders. So viel Selbstironie hätte man dem Studio gar nicht zugetraut, denn normalerweise achten die Mäuseverwalter eifersüchtig auf das firmeneigene Erbe und neigen dazu, alles Subversive aus den ursprünglichen Märchenstoffen auszumerzen. Es kommt zwar der übliche Kitsch vor, doch dieser hält sich zurück, da er nicht inhaltlich eingebettet wird, sondern vielmehr in den hemmungslos eingesetzten satten Farben dieser Märchenwelt hervorkommt. Aber alles andere wird ebenso hemmungslos unterlaufen. Allein schon die Perspektivverschiebung die daraus resultiert das die Hauptfigur die Böse ist, verschiebt den Fokus und lässt die bisherige eindimensionale Zeichnung der Schurken vergessen. Denn diese sind nicht böse geboren, sondern so geworden und können sich dann auch wieder ändern. Oder? In Reminiszenz an die alten Zeichentrickfilme sind die Fabelwesen des Sumpfes teilweise sichtlich aus dem Computer geschaffen und bewusst physiognomisch reduziert worden, so dass sie nicht unbedingt realistisch, sondern wie Zeichentrickfiguren wirken. Aber das macht nichts, da es sich ja hier um ein Märchen handelt. Auch sonst gibt es einige Anspielungen auf die Historie, ohne das direkte Zitate vorkommen. Vielmehr sind es die Schaffungen von Atmosphären und Stimmungen, welche an die Tradition anschließen. So wird etwa Angelina Jolie oftmals so beleuchtet wie in den 1930ern die klassischen weiblichen Stars und das steht ihr verdammt gut. Jolie ist es übrigens, welche den Film zu einem Ereignis macht, da sie mühelos nicht nur die Story trägt, sondern auch alle anderen Darsteller mühelos an die Wand spielt und alle Szenen in denen sie auftritt ihr eigen nennen kann. Alles andere verblasst ihr gegenüber. Und auch wenn hier eine Dornröschenadaption vorliegt, so erinnert doch die Maske der bösen Fee Maleficent an die Maske der bösen Hexe aus dem ersten Spielfilm des Studios: „Schneewittchen“. Neben der Bildgewalt und Farbenpracht kann der Film immer auch unerwartete Wendungen nehmen und überraschen, so etwa indem gängige Motive von Märchen umgekehrt werden. Düster und spannend, ist gerade der Witz, abgesehen von den drei Elfen, nicht albern geworden, sondern besticht durch Situationskomik, wobei vor allem der Rabe der lustige Sidekick ist. Generell gesehen ist das hier einer der besten Disneyfilme der letzten Jahre und auf jeden Fall empfehlenswert.

Wie man es schon bei einer Veröffentlichung aus dem Hause Disney erwarten kann, sind das Bild und der Ton perfekt. Aber leider gibt es hier in der einfachen Ausstattung nur eine kleine Trailershow und ansonsten keinerlei Extras, was deutliche Punktabzüge gibt.

Einer der besten Disneyfilme der letzten Jahre, da hier mal subversives gestattet wird, viele Anspielungen vorkommen, Märchenmotive aus anderen Perspektiven betrachtet werden und eine hervorragende Angelina Jolie den Film locker alleine trägt.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment




Maleficent - Die Dunkle Fee - Trailer



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