Louis de Funès Collection 2 - DVD

DVD Start: 19.08.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 315 min

Louis de Funès Collection 2 DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

9,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD zum Film

Inhalt

Die umfangreichen Boxen widmen sich dem Komiker mit der kürzesten Zündschnur und den hysterischsten Gesichtsentgleisungen.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 3
Regionalcode: 2
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch, Französisch (Mono DD)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: diverse
Bonusmaterial:
In dieser Box:
Die Abenteuer des Rabbi Jacob
Louis, das Schlitzohr
Louis, der Geizkragen

"Louis, der Geizkragen": Kinoaushangsatz, Werberatschlag als PDF, 2 Synchros (Peter Schiff und Michael Pan), Fotogalerie, Trailer, Wendecover "Louis, das Schlitzohr": Kinoaushangsatz, Werberatschlag als PDF, 2 Synchros (Gerd Martienzen und Anton Reimer), Fotogalerie, Trailer, Wendecover "Die Abenteuer des Rabbi Jacob": Kinoaushangsatz, Werberatschlag als PDF, Fotogalerie, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Louis de Funès Collection 2

DVD
Louis de Funès Collection 1 Louis de Funès Collection 1
DVD Start:
19.08.2010
FSK: 6 - Laufzeit: 299 min.
Louis de Funès Collection 2 Louis de Funès Collection 2
DVD Start:
19.08.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 315 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Louis de Funès Collection 2

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Endlich eine Louis De Funes Collection, bereits die Zweite der Kinowelt GmbH. Als Fan des kleinen Franzosen ein absolutes Muss.
Aber zunächst die Filmstorys in Kurzversion:

„Louis das Schlitzohr“ (1965)
Antoine Maréchal (Andre Bourvil) hat auf dem Weg nach Italien einen Unfall. Sein Auto wird dabei von Léopold Saroyans (Louis de Funes) Bentley total zerschrottet. Leopold Saroyans ist ein Industrieller und der Chef einer kriminellen Bande, die den gutmütigen Marechal nun dazu missbrauchen, Diamanten und Drogen für sie, in einem Cadillac, nach Italien zu schmuggeln. Leopold Saroyan folgt ihm aber unbemerkt auf diesem Weg, der nun so einige Tücken mit sich bringt. So nach und nach gehen die versteckten Dinge, im Cadillac verloren....

„Die Abenteuer des Rabbi Jacob“ (1973)
Der religiös und kulturell voreingenommene Geschäftsmann Victor Buntspecht (Louis De Funes) und sein Chauffeur Salomon (Henri Guybet), sind auf dem Weg zur Hochzeit seiner Tochter. Nach einem Unfall erfährt Victor, dass sein Fahrer ein Jude ist und kündigt ihn prompt. Nun macht er sich allein auf den Weg um Hilfe zu holen und gerät dabei an die Gang von Colonel Farès (Renzo Montagnani), die gerade dabei sind den Revolutionären Mohamed Larbi Slimane (Claude Giraud) umzubringen. Slimane gelingt es zu fliehen, er nimmt Victor Buntspecht als Geisel und erschießt auf dem Weg noch zwei Männer. Von nun an werden die beiden Männer von der Polizei und von der Gang Fares gejagt. Um nun gar nicht mehr aufzufallen, überfallen sie auf der Flughafentoilette zwei Rabbiner, die gerade aus New York kommen um bei der Bar Mitzwa eines Verwandten dabei zu sein, die Geschichte nimmt seinen Lauf....

„Louis der Geizkragen“ (1980)
Harpagon (Louis de Funes) lebt im 17. Jahrhundert ist ein furchtbarer Geizhals. Er besitzt 10.000 Münzen in Gold, die er in einer Kiste im Garten vergraben hat. Jeden Tag vergewissert er sich, dass sie noch da ist. Egal um was es geht, er gibt niemals Geld heraus. Seine beiden Kinder Elise (Claire Dupray) und Cléante (Frank David) haben sich nun unsterblich verliebt und wollen heiraten. Hierfür haben sie allerdings kein Geld und der Vater möchte auch nichts herausrücken. Harpagon hat selbst ein Auge auf die wunderschöne Marianne (Anne Caudry) geworfen, die allerdings der Sohn heiraten möchte und so beginnt eine wunderbare Komödie.

Louis De Funes ist und bleibt der beste Komödiant Frankreichs. Wer ihn liebt, muss die Collection kaufen. Sie hat mich in keinster Weise enttäuscht. Jeder der einzelnen Filme hat Spaß gemacht. Der Eine mehr, der Andere weniger. Fangen wir mit „Louis der Geizkragen“ an, er hat mich gut unterhalten und ein, zwei Lacher bin ich auch losgeworden. Das Bild war kaum überarbeitet, so dass es auch nach „alt“ aussah. Allerdings habe ich erst hinterher gesehen, dass man den Film in zwei verschiedenen Synchronversionen sehen kann, so hatte ich also das „Nichtvergnügen“ es in neuer Synchronisation zu sehen, dass hat mir überhaupt nicht gefallen. Wenn ich einen alten Film gucke, dann sollte er auch alt klingen, so wie man es eben gewohnt ist. Die Kulisse spielte sich ausschließlich in diesem einen Ort ab, hauptsächlich im Haus der Familie. Was auch gewollt war, da dieser Film eher wie ein Theaterstück vorkommt, eben alles auf einer „großen Bühne“. Was mir ganz großartig gefallen hat war, dass sie die einzelnen Akte als große „Drehbuchseiten“ an die Wände gemacht hatten, so dass man die Dialoge teilweise über die Schriften nachverfolgen konnte. Eine wirklich gelungene Idee.
Nun zu „Louis das Schlitzohr“...., ganz klasse. Viele Male habe ich lachen können, Louis de Funes war hier so wie man ihn kennt. Frech, viel plappernd und komische Geräusche machend ;) Die Kulissen waren klasse, anfangs Paris mit vielen Sehenswürdigkeiten und dann Rom, auch hier wurden wieder viele wichtige Sehenswürdigkeiten eingefangen, damit man sich ein Bild der beiden Hauptstädte machen kann. Der Film hat mich nicht nur einfach unterhalten, er hat mich köstlich amüsiert. Hier wurden auch die alten Synchronstimmen benutzt, wie es sein sollte. Alt war auf neuer getrimmt, so dass es beim Gucken keine Augenprobleme gab. Kein Krisseln, keine alten Farben, wie neu. Bei diesem Film gab es rein gar nichts auszusetzen.
„Die Abenteuer des Rabbi Jacob“, auch hier gab es nichts auszusetzen. Wunderbare Kulissen, mal New York, dann Paris und auch die Bretagne. Der Konflikt zwischen den Religionen wurde hier fabelhaft aufgegriffen und sollte uns wohl begreiflich machen, dass es dazwischen einfach keine Unterschiede gibt. Ob nun schwarz, weiß, gelb, wie Louis de Funes es ausdrückte, es spielt einfach keine Rolle ;) Auch hier hat uns der kleine Franzose mit seiner ganz eigenen Art köstlich amüsiert. Ob er nun das Wort Buntspecht mit Lauten klarmachen will oder als Rabbi verkleidet durch die Gegend läuft, er ist und bleibt ein absoluter Virtuose der Komödien. Bei diesem Film war auch wieder alles so, wie es sein sollte. Synchronstimmen perfekt, Kulissen perfekt und auch die Farben...., perfekt. Eben ein Augenschmaus.

Das Bonusmaterial ist ausreichend mit Kinoaushangsatz, Trailern, Fotogalerien und unnötigerweise 2 neuen Synchronisationen bei „Louis der Geizkragen“ und „Louis das Schlitzohr“ bestückt!

Mein Fazit für alle drei Filme lautet: wer ein Fan der alten Komödien und dann natürlich auch von Louis De Funes ist, der sollte sich diese Collection auf jeden Fall zulegen. Man wird sicher nicht enttäuscht und kommt herrlich auf seine „lachenden“ Kosten.

9,99 € jetzt kaufen

by Marc Engel
Bilder © Kinowelt Home Entertainment