Lone Survivor - DVD

DVD Start: 17.10.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 116 min

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Inhalt

Afghanistan 2005: Vier Soldaten der US-Spezialeinheit Navy SEALs werden mit der Aufgabe, den Aufenthaltsort eines führenden Taliban-Kämpfers zu verifizieren, auf eine Beobachtungsmission in die Berge der afghanischen Provinz Kunar entsendet. Als die Männer bei ihrem Einsatz eine folgenschwere moralische Entscheidung treffen müssen, überschlagen sich die Ereignisse: Kommunikativ abgeschnitten von ihrer Einheit sehen sich die Soldaten innerhalb kürzester Zeit einer Übermacht von Taliban-Kämpfern gegenüber. Ohne jeden Ausweg müssen sie sich in dem unwegsamen Gebiet der Berge Afghanistans einem aussichtslosen Kampf stellen, der sie nicht nur physisch, sondern auch mental an die Grenzen des menschlich Erträglichen führt…

Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller des ehemaligen US Navy Seals Marcus Luttrell erzählt LONE SURVIVOR die wahre Geschichte von vier amerikanischen Elitesoldaten, die bei einer verdeckten Militär-Operation in Afghanistan die Hölle auf Erden erleben. Superstar Mark Wahlberg („2 Guns“, „The Fighter“) beeindruckt in der Rolle des Marcus Luttrell. Ihm zur Seite stehen als Navy SEALs Taylor Kitsch („Savages“, „Battleship“), Emile Hirsch („Milk“, „Into The Wild“) und Ben Foster („Contraband“, „Todeszug nach Yuma“) sowie Eric Bana („Wer ist Hanna?“, „Troja“). Geschrieben und inszeniert wurde LONE SURVIVOR von Action-Spezialist und Erfolgsregisseur Peter Berg („Battleship“, „Hancock“), der 2007 bereits mit „Operation: Kingdom“ zeigte, wie intensiv und authentisch das Kriegsgeschehen im Nahen Osten mit den filmischen Mitteln des Action-Thrillers erzählt werden kann. LONE SURVIVOR ist ein brandaktueller, authentischer und aufreibend spannender Film mitten im Kampfgeschehen des Afghanistan-Krieges.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Lone Survivor

DVD
Lone Survivor Lone Survivor
DVD Start:
17.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 116 min.

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DVD Kritik - Lone Survivor

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Froschmänner im Gebirge - Die Navy SEALS gelten als eine der besten und härtesten Eliteeinheiten der Armee weltweit. Die Ausbildung ist hart und nicht alle überstehen sie. Die SEALS werden dazu ausgebildet in jedem Areal kämpfen zu können, wobei sie vor allem Kampftaucher sind, und demnach für besondere Einsätze abkommandiert werden. In „Lone Survivor“ soll eine Gruppe von vier Soldaten dieses elitären Vereins einen Taliban-Anführer in Afghanistan ausschalten. Leider werden sie entdeckt und der verzweifelte Kampf gegen eine Übermacht beginnt, den nur der Titelgebende einsame Überlebende übersteht. Da dieser Film auf einer wahren Begebenheit beruht ist er sehr realistisch und mit viel Respekt gedreht worden. Leider. Zumindest was den letzteren Teil betrifft, denn hier wird eine wahre Heldensaga abgenudelt und die Gefallenen hochstilisiert. Das gerät ein um das andere Mal in den Bereich des Hurrapatriotismus und lässt einen mit einem gehörigen Bauchgrummeln zurück. Das fängt mit dem Vorspann an, bei dem dokumentarische Aufnahmen der Ausbildung zum Navy Seal gezeigt werden. Das wirkt dann etwas sehr nach einer Werbeveranstaltung für die US-Armee und zeigt an relevantem für den Film eigentlich nur, was für gute Soldaten das sind. Dann kommt die obligatorische Vorstellung der Hauptpersonen die natürlich alle nett und sehr sympathisch sind und werden schnell mit dem allernötigsten privaten Hintergrund ausgestattet, damit man als Zuschauer mit ihnen mitfiebern kann. Ecken und Kanten gibt es da nicht, denn die Soldaten gab und gibt es ja wirklich und hier ist ein filmisches Denkmal entstanden, das keinen Schmutz zulässt. So nimmt man die erste Hälfte des Filmes eher in Kauf denn sie zu genießen und muss sich mit Sprüchen des Hurra-Patriotismus herumärgern („Ich bin stolz an der Seite meiner Brüder zu sterben“), wobei es erstaunlicherweise nicht vorkommt, dass die amerikanischen Werte explizit gepriesen werden oder die Flagge geschwenkt wird. Die Propaganda in diesem Film ist eher unterschwellig. Die zweite Hälfte macht aber einiges wieder wett, da dann die Action beginnt. Und die ist hervorragend. Die Schießereien sind beeindruckend und gerade die Stürze und Sprünge im Gebirge sind von einer ungewohnt realistischen Härte und können einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Auch wenn man sich sehr wundert warum dieser Film für zwei Oscars nominiert gewesen war, was wohl der patriotischen und politischen Stimmung in den USA Rechnung trug, so kann man doch angesichts der guten Toneffekte vermuten, dass die Nominierungen eher für die Technik galten. Jedenfalls ist die zweite Hälfte sehr spannend und überrascht wiederum damit, dass nicht alle Afghanen pauschal als Taliban dargestellt werden, sondern durchaus Differenzierungen vorkommen. Was insgesamt einen etwas merkwürdigen Mix ergibt, den man aber von dem Regisseur Peter Berg schon kennt. In „Operation: Kingdom“ wurde eine differenzierte Sichtweise auf die Terrorbekämpfung vorgenommen, aber in „Batlleship“ schon ein reiner Werbefilm für die US-Armee abgeliefert. Aber die Action war in jedem seiner Filme hervorragend. Aber manchmal verliert man sich eben auch darin und so gibt es hier auch mehrere Anschlussfehler. Da liegen nach einem Schnitt die Soldaten an einer anderen Stellung während des Feuergefechts und irgendwie ist diese Richtungslosigkeit bezeichnend. Und das in einem Film der sehr schnörkellos inszeniert ist. Irgendwie erinnert das an die politische Situation in dem Land, ist aber wohl kaum so gewollt.

Der Ton als auch das Bild sind sehr gut und verdienen volle Punktzahl. Die Extras sind mannigfaltig, aber manchmal kaum zu ertragen. Das liegt daran, das hier recht derbe in die patriotische Kerbe geschlagen wird, mehr noch als der Film an sich, und das Heldentum der Gefallenen gepriesen wird. Kein Wunder, da die Familien selbst auch zum Wort kommen. Das ist zwar mal gut, dass die realen Hintergründe nicht vergessen werden, aber die Lobpreisungen von Amerika und dem Militär ist teilweise schon fast ekelhaft. Es gibt dann einiges über die realen Männer zu sehen, aber auch sehr interessante Einblicke in die Special Effects, über die Ausbildung sowohl der Soldaten als auch der Schauspieler und netterweise etwas über den Moralkodex der Afghanen, oder genauer: der Paschtunen.

Zwiespältig. Während der Actionanteil hervorragend ist und lange im Gedächtnis haften bleiben wird, ist der Rest klischeehaft und der übliche Patriotismus mit seinem Loblied auf das US-Militär.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film